Habt acht, dass euch niemand verführt!1 (Mt 24,4)

Zwei Tage vor dem Passah (Mt 26,1-2), an dem der Herr Jesus gekreuzigt werden sollte, machte der Herr Jesus diese Aussage, nachdem Seine Jünger IHN gefragt hatten: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit (gr. aion „Zeitalters“) sein? (Mt 24,3)

Die Zeit Seiner Wiederkunft konnte unser Herr den Jüngern nicht nennen (Mt 24,36). Es ist aber bezeichnend für IHN, dass ER sich Gedanken über das Erlangen ihres ewigen Heils machte. Der Apostel Petrus gab den Hinweis, „am „kostbaren Glauben festzuhalten“ weiter, denn er und die anderen Apostel hatten nach der Himmelfahrt ihres Herrn alsbald erfahren, dass die Verführer schon am Werk waren (2. Joh 1,7; 2. Petr. 1,10). Der Apostel Johannes schrieb später in der Offenbarung: „Satan, der den ganzen Erdkreis verführt … “(Offb 12,9). Und dies tut er schon seit Anfang der Schöpfung.

Was war trotz der Warnung des Herrn Jesus passiert? Wenn der ganze Erdkreis verführt wurde, musste die Verführung ein so riesiges Ausmaß angenommen haben, dass – ich wage es auszusprechen – es niemand erfassen konnte. Anhand von nur zwei Bereichen möchte ich versuchen, die wesentlichen Merkmale der Verführung Satans zu betrachten. Jeder von uns forsche in seinem persönlichen Leben nach, ob und wie er womöglich schon verführt wurde oder ob er sich „lebenswichtige“ Warnhinweise erarbeitet hat, damit er nicht Opfer der listigen Verführungen Satans wird.

1) Der weltliche Bereich. Obwohl sich Merkmale in diesem Bereich mit denen der Verführung überschneiden können, möchte ich hier wichtige Merkmale aufzeigen: sich selbst lieben (selbstsüchtig), geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie (2.Tim 3,1-5).

Warum ist dies so? Biblisch betrachtet geschieht es durch einen unsichtbaren Verführer, der sich aber auch menschlicher „Helfer“ bedient, die es vielleicht noch nicht einmal merken. Sie erkennen es nicht, weil sie entweder Gottes Wort nicht kennen oder es nicht anwenden (Jak 1,22). Diesem Verführer geht es nur darum, die Menschheit in ihrem gottlosen bzw. gotteslästerlichen oder lauen Verhalten gefangenzuhalten. Dies gelingt ihm aber nur, wenn er „seine verführten Gefangenen“ überzeugt, dass er ein Wohltäter ist und erstrebenswerte Haftbedingungen mit „Brot und Spielen“ anbietet. Sogar in Justizhaftanstalten können auf Antrag den Häftlingen Fernsehgerät, Radio, CDs und Kassetten, Bücher, Ventilator und Topfpflanzen genehmigt und ausgehändigt werden2. Es scheint, dass die Welt spielend, chattend, surfend – also sich im Computernetz „tummelnd“ - und shoppend feiernd dem Untergang entgegentreibt. Ein schreckliches Beispiel kennen wir durch den Untergang des Luxusdampfers Titanic - das Schiff, das als unsinkbar galt. Das Schiff kollidierte am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg, innerhalb von ca. zwei Stunden und 40 Minuten sank es. Von ca. 2200 Menschen starben um Mitternacht (also nach 20 Minuten) 1540 Menschen3.

Warum sind die Weltführer oder Religionsführer der Länder, in denen sie regieren, insgesamt gescheitert und können diese Verführungen mit allen ihren Folgen nicht verhindern? Es scheint sogar, dass sie dies alles noch mit ihrem Verhalten fördern bzw. beschleunigen. Warum kann der Fortschritt in Wissen, Wissenschaft und Technik den Menschen nicht von all diesen Problemen befreien? Warum steht die Zivilisation am Rande einer Katastrophe, ohne dass erkennbare Lösungen in Sicht sind? Viele wissen, dass etwas nicht stimmt - aber sie wissen nicht genau, was es ist!

Die vermeintlichen Experten, aber auch der Durchschnittsbürger haben keine Antwort auf die größten Fragen ihres Lebens. Denn Ratlosigkeit, Panik, leider auch Gleichgültigkeit machen sich weltweit breit. Der Welt wird gewollt die tatsächliche Lage vorenthalten - besonders im Bereich einer möglichen weltweiten Verführung. Es geht hier um den Bereich der Technik. In den Nachrichten haben wir schon mehrmals von Computer- oder auch Cyberangriffen gehört. Es geht hier um die Internet-Welt und Hackerangriffe auf die Finanzwelt, Wirtschaft, Krankenhäuser, Energieversorger und viele andere Institutionen.

Die Angriffe kommen über das Netzwerk oder über WLAN drahtlos – also unsichtbar über Funk. Hier wird der Bibelkundige an die listigen Angriffe des Fürsten oder Herrschers der Luft, des Teufels (Eph 2,2) erinnert.

In der Zukunft besteht die Möglichkeit, Dinge virtuell zu sehen und zu hören , die der realen Welt nachgestaltet sind. Darauf deutet z. B. Mt 24,23-25 hin: „Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt“. Siehe auch Offb. 13,13.

Die virtuelle, also nur optisch sichtbare und nicht anfassbare Welt ist eigentlich ohne Substanz. Sie stellt lediglich eine Nachbildung der Realität dar, die dich verführen will. Die virtuelle Welt wird dich täuschen, wenn du nicht darauf durch Gottes Wort eingestellt bist. Es gibt schon heute hochentwickelte satellitengestützte Projektionstechnik, welche imstande ist, Hologramme von immenser Größe in die Atmosphäre (an den Himmel) zu projizieren. Durch diese Sonic-Audio-Beam-Technik (Blue Beam = Blauer Strahl [Laserstrahl]) können sowohl anfliegende Raumschiffe, Kometen, als auch menschliche Gestalten, wie die geplanten Religionsstifter aller Konfessionen dargestellt werden. Mittels weiterer hypnotischer Techniken (LRAD) werden über Elf-Wellen (Mikrowellen) die Ansprachen dieser Männer direkt in die Gehirne der Menschen geleitet, so als würden sie die eben geschaute Person persönlich sprechen hören4.

Es würde hier zu weit führen, einzelne Angriffe anzusprechen, denn diese sind nicht zähl- oder erfassbar. Jeder einzelne von uns erkennt sie nur, wenn er wachsam ist - also Gottes Wort genau kennt, und jederzeit mit Angriffen rechnet. Es geht um einen Kampf gegen dämonische Kräfte, gegen Heere von gefallenen Engeln und gegen böse Geister (Eph 6,12).

Die Frage stellt sich: Verändern wir also bei der Mahnung „seid wachsam, dass euch niemand verführe“ unser Verhalten tatsächlich, oder meinen wir das nur? Jeder Soldat oder Wachmann hat zentrale Dienstvorschriften. Soldaten, Sondereinheiten, Polizei werden permanent geschult, um womöglich verdeckte Angriffe frühzeitig zu erkennen, Schwachstellen zu identifizieren und diese zu schließen. Wer die Taktik der Angreifer frühzeitig analysiert, kann Angriffe gezielt abwehren. Für Fachleute auf dem Gebiet der Sicherheit ist das Tag und Nacht eine Herausforderung.

Diese Aussage leitet uns zum geistlichen Bereich der Verführungen.
  1. Der geistliche Bereich - die Gebote und Gesetze Gottes
Wer die Prophezeiungen im Alten und Neuen Testament kennt, dem bleibt nicht verborgen, dass sich die Ereignisse in Richtung einer großen Krise zum Ende dieses Zeitalters hin beschleunigen. Die meisten kennen das Endzeitgleichnis von den 10 Jungfrauen, wenn der Bräutigam um Mitternacht kommt und den 5 Jungfrauen die Tür zur Hochzeit verschlossen wurde (Mt 25,1-12).

Die Nichtbeachtung von Gottes Weisungen hat Folgen. Über diese Zeit wird auch in der Offenbarung berichtet. Zur Zeit des 4. Siegels (Offb 6,7-8) stirbt ein Viertel der Menschheit durch Kriege, Hungersnöte und Seuchen. Nach derzeitigem Stand der Menschen auf der Erde von über 7,5 Mrd., sind das ca. 1,9 Mrd. Menschen. Von diesen übrigbleibenden 75% (ca. 5,6 Mrd.) der Erdbevölkerung werden nach dem ersten „Wehe“ zur Zeit der 6. Posaune (Offb 9,12-18) nochmals ein Drittel (ca. 1,7 Mrd.) der unbußfertigen Menschheit getötet werden. Dann bleiben nur noch - grob gerechnet - ca. 50% der Weltbevölkerung übrig.

Was dann durch die 7 Schalen des Zornes Gottes (Offb. 16) noch alles geschehen wird, kann jeder nachlesen. Wer die Bibel intensiv liest, erkennt, dass Gott der Allmächtige SEIN Handeln und die Ursachen aller Probleme kundgetan hat. Am 3,7 … JHWH, tut nichts, ohne dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat. Der Teufel5 wird aber nie aufhören, durch immer listigere Methoden auch Menschen, die an Jesus Christus glauben oder sich in SEINER Nachfolge wähnen, zum Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten zu verführen. Er kann Gottes Wort nicht vernichten, aber verändern. Der Apostel Paulus bezeichnet dies als ein „anderes Evangelium“ (Gal 1,6), dem sich schon zu seiner Zeit viele zugewandt hatten. Daher werden die kommenden Ereignisse mit gigantischen Ausmaßen die „ganze Welt“ schockieren. Doch danach - und das ist die wirklich gute Botschaft - wird die Wende zum Besten kommen und sich alles ändern! (siehe z. B. Sach 14,9-11).

Das Buch der Offenbarung (Offb. 1,1) und der Prophet Daniel enthüllen weiter für uns die Geheimnisse Gottes, die für die Zeit des Endes vorhergesagt sind (Dan 12,4.9). Einige Dinge sind aber noch verborgen (Offb 10,1-4). Daher ist es für uns lebenswichtig, in der Offenbarung ernsthaft das Kapitel über die Gemeinde Laodizea und den Unterschied zur Gemeinde Philadelphia zu studieren und darüber nachzusinnen (Offb 3,14-21). Für Philadelphia steht inhaltlich geschrieben, dass Glaubensgeschwister, die ernsthaft dem Herrn Jesus nachfolgen wollen, von anderen Gläubigen verführt werden könnten (Offb 3,11b). Viele kennen die Schrift nicht genau, so wie unser Herr Jesus sie kennt (Mt 4,1-11). ER erwartet jedoch das tägliche Forschen in der Schrift von Seinen Nachfolgern (Apg 17,10-11).

Laodicea besteht aus einem stolzen, wohlgefälligen und prahlerischen Geist mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Herrn Jesus Christus und Seinem Namen. Es hat eine Form der Religiosität ohne jegliche Wahrheit oder Kraft des Heiligen Geistes. Der Ausdruck „lauwarm“ sagt alles. Es ist die verführerische Mischung von religiös heidnischen und weltlichen Dingen und biblischen Inhalten. Es ist nicht mehr das „reine“ Wort Gottes. Wir sehen auch, dass der Herr dieses laue Scheinchristentum völlig zurückweist: „Ich werde dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Offb 3,16). Diese lauen Christen sind sich der Folgen ihres Handelns nicht bewusst, weil sie die Warnungen, die in der Heiligen Schrift niedergeschrieben wurden, nicht ernstnehmen (Mt 24,48). Jedes i - Tüpfelchen von Gottes Wort soll von den Rednern und Hörern ernstgenommen werden. Da aber nicht jeder die Führung allein durch Gottes Geist zulässt, führt dies zur Uneinigkeit im Leib Christi und zur Lauheit. Christus wird dies nicht dulden. Paulus schrieb dazu: 1. Kor 1,10 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, kraft des Namens unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid in eurem Reden und keine Spaltungen unter euch zulasst, sondern vollkommen zusammengefügt seid in derselben Gesinnung und in derselben Überzeugung

Jedoch kann es Spaltungen in den Versammlungen oder Gemeinden geben. 1. Kor 11,18 Denn erstens höre ich, dass Spaltungen unter euch sind, wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, und zum Teil glaube ich es; denn es müssen ja auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch!

Tatsächlich ist es immer Satans Ziel - auch innerhalb der Gemeinden, - sein Verführungswerk zu tun. Daher ist es so wichtig, Gottes Wort und nicht Menschen zu Rate zu ziehen. Jer 17,5 So spricht JHWH: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz von JHWH weicht!

Nur wenn man Gottes Wort liest, darüber betet und nachsinnt - sei es Tag und Nacht, erschließt sich die Fülle von Gottes ewiger Wahrheit. Gottes Heiliger Geist geht nicht über Gottes Wort hinaus, so wohlklingend und religiös es manchmal von Menschen präsentiert wird. Joh 14,26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Joh 15,26 Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben;

Wir sehen, dass es auch für Christen unmöglich ist, die Verführung Satans ohne Gottes Wort zu erkennen. Wer dies aber meint, ist schon verführt. Das griechische Wort für verführt istpatha6, und wird in der Bibel vielfältig eingesetzt, z.B. locken, betören, einfältig, bereden, überreden, heucheln, täuschen, verführen. Das Wort Verführung - beinhaltet aber auch „führen“ - wegführen.

Wir brauchen noch nicht einmal tief darüber nachzudenken, um zu erkennen, dass der Verführer - sei es ein Mensch oder der Teufel - egoistische und verwerfliche Ziele hat. Daher ist die Mahnung, „zu wachen“, ein Weckruf. Die Schrift aber betont deutlich wie wichtig das Wachstum des menschlichen Charakters – die Heiligung ist (1. Tim 4,5; 2. Tim 2,21).

Ich vergleiche es mit dem Wachstum eines geistlichen Embryos, zum Fötus bis zur endgültigen Geburtsreife. Gottes Wort spricht davon, dass wir uns nicht entmutigen lassen; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert(2. Kor 4,16). Jesus spricht auch mit Bestimmtheit in Matthäus 19 zu seinen Jüngern vom endgültigen Vollzug der Wiedergeburt:

Mt 19,28 … Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Wir sehen, es ist noch nicht alles abgeschlossen für dich und mich, und den gesamten Leib Christi.


Ich möchte betonen, dass wir unser Ziel nicht durch eigene Werke erreichen können, sondern durch Gehorsam unter der Führung des Heiligen Geistes (Mt 7,21). Auch unser Herr musste als "Mensch" Gehorsam lernen (Hebr 5,7-9). ER hat alle Verführungsangriffe überwunden (Joh 16,33; Lk 4; Offb 3,21; Hebr 8,9). Darum kann ER uns auch helfen, zu überwinden und "eifrig bemüht zu sein", die Berufung und Auserwählung festzumachen (2. Petr. 1,10). Dies bedeutet auch, Bedingungen zu erfüllen, um sich zu bewähren und weiter in der Erkenntnis, Weisheit und Liebe zu wachsen. Es bedeutet auch, sich als brauchbar für das Reich Gottes zu erweisen. Dazu ermahnen z. B. die Gleichnisse der Pfunde (Lk 19,11f) und Talente (Mt 25,14-30). Beachten wir: Gnade und Glaubensgehorsam gehören zusammen (Röm1,5).


Wie oft haben wir schon gehört oder gelesen, „wachsam zu sein“. Nun - wer ist wachsam? Wenn wir dieses Wort einmal näher betrachten, verändert es unsere Einstellung, denn mangelnde Wachsamkeit kann, z. B. beim Wachdienst der Soldaten, zum Tode führen. Selbstmordattentäter haben es schon geschafft, die Wachsamkeit von Soldaten zu überlisten7.

Um den listigen Kunstgriffen des Teufels zu widerstehen, müssen wir seine feindlichen Pläne kennen, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen (Eph 6,11-13). Viele wollen sich aber nicht mit Warnungen vor Dämonen und dem Teufel beschäftigen; das kann ein tödlicher Fehler in den letzten Tagen sein. Paulus sprach davon, dass „uns die Listen des Feindes nicht unbekannt sein sollten“, damit wir gegen die finsteren Pläne bestehen könnten (2. Kor. 2,12). Die Waffenrüstung Gottes wird dir nur nützen, wenn du sie auch ständig anhast und weißt, wie und wann du sie einsetzen musst.

Betrachten wir uns doch einmal selber – schließlich sind wir unter Gottes Wort versammelt oder meinen es. Sind wir demütig genug zu erkennen, zuzugeben und zu bereuen, dass wir nicht immer wachsam sind? Glauben wir wirklich, dass Satan die ganze Welt verführt (Offb 12,9)? Wir leben noch in dieser Welt. Satan konnte Eva verführen, obwohl Gott mit ihr und Adam im Paradies wandelte (1. Mo 3,8). Satan wollte sogar ca. 4000 Jahre später Gottes Sohn verführen - wieviel mehr die Glieder Seines Leibes. Verführung gelingt nicht immer, wenn sie klar erkennbar ist, sondern nur, wenn sie verdeckt und listig daherkommt. Ist es überhaupt möglich, dass ein Gläubiger verführt werden kann?

  • Ja! - an Eva, der Stammutter der Menschheit, erkennen wir, dass dies möglich ist, weil sie Gottes Gebote und Weisungen nicht genügend ernstnahm.
  • Nein! - an Christus erkennen wir, dass dies nicht möglich ist, wenn wir in IHM bleiben und Sein Wort genau kennen und anwenden, d.h. jedes i-Tüpfelchen in unserem geistlichen Kampf einsetzen. Hier stellt sich auch die Frage: Kann man nur verführt werden, wenn man die Wahrheit der Bibel nicht kennt? Fragen wir doch die, die schon verführt wurden, die Gottes Wort kannten, jedoch lau wurden (siehe auch Hebr 10,26). Sie kannten die Wahrheit und die Folgen ihrer Nichtbeachtung, verdrängten sie aber, weil sie nicht stets wachsam waren. Wie kommt es dazu? Um eine ehrliche hilfreiche Antwort zu bekommen, können wir nur Gottes Wort dazu fragen: Habe ich wirklich mein eigenes logisches Denken, - die Bibel nennt dies “Vernunftschlüsse“, - griech. „logismos“, abgelegt, weil es sich gegen Gottes Wissen erhebt, oder habe ich mir eine Festung darum gebaut (2. Kor. 2,10)? Habe ich alle Gedanken in demütiger Unterordnung und bewusst im Gehorsam unter Christus gestellt (2. Kor 10,5)?
  • Glaube dem Wort Gottes! Unsere eigenen Gedanken werden von dem Widersacher Gottes beeinflusst als klug berechnete und geplante Anschläge. Nur in Christus werden wir bewahrt bleiben(Joh 15,6; Phil 4,7).
  • Glaube ich - oder verhalte ich mich so - als ob ich all diesen Verführungen schon widerstanden habe oder widerstehen werde? Habe ich das Ziel, den Kampfpreis der himmlichen Berufung (Phil 3,14) schon erreicht, um mit Gottes Sohn auf dem Thron zu sitzen (Offb. 3,21)?
  • Bin ich voll Heiligen Geistes und reich an Gottes Wort? Habe ich keine Blöße (Offb 3,18), wenn der Teufel seine feurigen Pfeile abschießt (Eph 6,16)? Prüfen wir uns ehrlich und demütig zu all diesen Fragen. Korrigieren wir uns wenn nötig, und tun wir Buße. Wenn nicht, dann gehören wir schon zur Laodizea-Gemeinde (Offb 3,14ff).
Soweit die theoretische Betrachtung. Schaue sich jeder einmal die eigene Praxis an und führe alsbald einen Härtetest durch. Dann erst wirst du richtig erkennen, gleichwie Gott dich erkennt (1. Kor 13,12).Bitte Gott zu erkennen, ob du wirklich in Seiner Liebe bist (1. Kor 13,1-8)? Sonst nützen jeglicher Gottesdienst, jegliche Erkenntnis und Weisheit nichts.

Lasst uns als Test eine Aussage aus Vers 5 gemeinsam prüfen: „Die Liebe sucht nicht das Ihre“. Das heißt also: „Die Liebe sucht, was dem Nächsten dient“. Das suchen, was dem Nächsten dient, ist das ewige Wesen Gottes des Vaters und SEINES Sohnes. Diese suchende Liebe soll unser Wesen werden. Wir sollen Christus “anziehen“ (Gal 3,27; Kol 3,10) und in SEIN Bild geformt werden (1. Mo 1,27), damit wir in der kommenden Weltzeit, Söhne unseres Vaters im Himmel sind (Mt 5,45a; Lk 20,34-36, 2. Kor 6.17-18).

Einzelne könnten jetzt argumentieren: Ich bin doch wiedergeboren, weil ich meine Sünden bekannt habe und mir vergeben wurde. Die Irreführung Satans suggeriert uns dadurch, dass der alte Mensch erneuert wird, wenn er ein verändertes Leben führt. Jedoch nur in Christus werden wir eine neue Natur, und werden gerettet. Prüfen wir ernsthaft – nur an 3 Bibelstellen, ob wir wirklich in Christus sind, und SEIN Wesen haben:

  • Jesus spricht zu Philippus: … Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.
  • Kol 1,15a Dieser ist das Ebenbild (oder das getreue Abbild) des unsichtbaren Gottes, …
  • Hebr 1,3 dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens
Wenn wir in Christus sind, hat unser Wesen Seine Ausstrahlung. Wir sind in SEIN Bild verwandelt. Begreifen wir dies? Wenn ich auf Gutes, Neues und Verbessertes in mir schaue, ist dies nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische und dämonische (Jak 3,15). Der Geist Gottes wird nur Gottes Sohn verherrlichen (Joh 16,14). Nur wenn wir 100 % in IHM sind, gibt der Geist selbst Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind (Röm 8,16). Nur wenn wir Seine ganze Fülle haben (Eph 1,23) - sie uns ganz durchdringt, werden wir, wie es in 1. Kor 13,5 steht, stets suchen, was dem Nächsten dient“.

Suchen und dienen – das ist unser Leben in Christus. Damit wir uns hier nicht zu sicher sind, betrachten wir einmal, was suchen bedeutet. Unsere Vergesslichkeit und Zerstreutheit lässt uns schon im tatsächlichen Tagesablauf viel suchen. Hat aber unser Suchen - und es nicht finden- vielleicht dramatische und nachhaltige Folgen? Dann würden wir womöglich weiter „Tag und Nacht, Wochen und vielleicht Monate“ verzweifelt suchen.

Suchen wir so nach dem, was anderen dient? Haben wir ein Notizbuch, in das wir dies sogar alles schreiben, um es umzusetzen? Die Liebe sucht! Da die Liebe niemals aufhört (1. Kor 13,8), ist dies eine Lebensaufgabe. Vielleicht suchen wir sprichwörtlich „die Nadel im Heuhaufen“. In Christus suchen wir, Verlorene zu retten (Mt 18,11.14). Natürlich können nicht wir retten, aber wir sind zum „Zeugnis gesandt“ (Mt 24,14). Wir leben nicht, um uns dienen lassen, sondern um zu dienen(Mk 10,45).

Wir suchen und dienen auch, um einander geistlich rein zu halten.

Nur dieser eine Vers (1. Kor 13,5) - der eine kleine Facette des Lichtes der Liebe Gottes widerspiegelt - sollte uns schon erzittern lassen (Jes 66,5), wie sehr wir von SEINEM Wort entfernt sind. Wie leicht machen wir es dem Teufel, uns zu verführen, Gottes Gebote zu ignorieren. Es gibt zudem viele Aussagen zur göttlichen Liebe, siehe 1. Kor. 13. und in der Bergpredigt.

Ja - du hast recht, wenn du sagst: „Ich schaffe es nie“. Aber unser Heiland und Erretter sagte:

Mt 11,28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!

Wenn wir in IHM sind und bleiben (Joh 15,4-6), bewirkt ER das Wollen und Vollbringen (Phil 2,13).

Entweder wir sind und bleiben in Christus – jede Minute unseres Lebens oder nicht. Es gibt keine Auszeit im Leib Christi. Nur in IHM, fest in SEINEM Wort, widerstehen wir den listigen Kunstgriffen (Eph 6,11) Satans, der nie aufhört, sich als Engel des Lichts zu verstellen (2. Kor 11,14).

Dann erliegen wir auch nicht seiner Verführung, bei uns sei alles in Ordnung. Erst dann beginnen wir, uns bleibend zu reinigen, weil wir der Tempel des Heiligen Geistes sind (1. Kor 6,19; 1. Joh 3,3). Wenn wir unseren Herrn Jesus bitten, reinigt ER uns (Joh 15,2; 1. Joh 1,9). Dann sind wir ein Gefäß zur Ehre Gottes - ganz gefüllt mit SEINEM Heiligen Geist. Dann erkennen wir Gottes Wort in SEINER Fülle, und der Widersacher Gottes kann uns nicht verführen. 2. Kor 7,1 Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht! Darum wollen uns inständig mit Gottes Hilfe bemühen. Das ewige Leben behalten wir nur, wenn wir jegliches Wort Gottes zur täglichen Speise in uns aufnehmen (Mt 4,4), wenn wir es in uns und durch uns wirken lassen. Nochmals: sehen wir uns vor Satan und seinen betrügerischen Arbeitern und falschen Aposteln vor! Sie treten als Kenner von Gottes Wort auf (2. Kor 11,13; Lk 4,1-13). Widerstehen wir ihm und seinen Verführungen und unterwerfen wir uns Gottes Wort vollständig, dann flieht der Teufel von uns (Jak 4,7). Wir dürfen nie schlummern oder schlafen oder die Hände in den Schoß legen (Spr 6,10), denn Satan ist wie ein listiger Löwe, der allezeit versucht, sein Opfer zu töten (1. Petr. 5,8). Denken wir stets daran: nur an Christus scheitert Satan, nur in IHM ist unsere Sicherheit.

Stellen wir uns zum Schluss die Frage, warum will Satan alle Menschen verführen und in Sünde gefangenhalten? Gott hat den Menschen zu SEINEM Bilde geschaffen - SEINE Söhne und Töchter zu werden (Hebr 2,10; 2. Kor 6,17-18). Hebr 2,11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen. Das heißt: Gott Vater und Sohn wollen nicht alleine bleiben - so wie Mann und Frau sich vermehren sollen.8

Satan wird durch Seine Rebellion, Seinen Ungehorsam eine ewige Strafe erhalten. Darum verführte er auch Eva zur Sünde. Sie und ihr Mann - der erste Adam - verloren dadurch das Potential, das ewige Leben in Gottes Reich zu erlangen (1. Mo 3,22). Aus diesem Grund setzte Gott der Vater fest, dass Sein eingeborener Sohn der „zweite Adam“ sein sollte (1. Kor 15,45). ER ist der einzige Weg (Joh 14,6), die einzige Tür (Joh. 10,7).

ER war Gott in allem gehorsam und ist uns als Vorbild gegeben (Joh 13,15). ER überwand Satan und wird den Weltbeherrscher (Eph 6,12) vernichten (Offb 20,10), und Gottes ewiges Reich aufrichten (Dan 7,27), und die dem Wort Gottes gehorsam sind, werden mit IHM regieren (Offb 20,10). Wie in Adam alle sterben, so werden „in IHM“ alle leben und in der von Gott festgesetzten Zeit von IHM ins ewige Vaterhaus geführt werden. Darum sollen wir, die zu SEINEM Reich Berufenen und Auserwählten, von der Welt „ausgehen“, uns von ihr absondern (2. Kor 6,17), und uns nicht als Teil dieser Welt, ihrer Wege, Traditionen und Gebräuche verstehen. Jedoch sollen wir uns der Obrigkeit unterordnen, aber nur so weit, wie das nicht gegen die Gesetze Gottes (Röm 13,1-2; Apg. 4,18-19) verstößt. Christus kam nicht, um die gefallene Welt zu erneuern, sondern das ewige Reich Gottes zu verkünden - den neuen Himmel und die neue Erde. ER kam nicht um Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das zweischneidige Schwert (Hebr 4,12; Offb 1,16) – das lebendige Wort Gottes, um Sünder zur Buße zur leiten (Mk 2,17).

Wir sollten vorbereitet sein, im Gottes Reich eine vielleicht hohe Regierungsverantwortlichkeit zu erhalten. Ps 82,6 „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter und allesamt Söhne des Höchsten“. Jedoch werden wir immer unserem Herrn und Haupt untertan sein, wie ER dem Vater untertan sein wird (1. Kor, 15,24-28).

Satan möchte durch Seine Verführungen unter allen Umständen herbeiführen, dass wir das ewige Leben verlieren. Manchmal kommt er als „Schlange“, als „Engel des Lichts“ oder als „brüllender Löwe“. Wir behalten das ewige Leben aber, wenn wir wirklich nach jeglichem Wort Gottes täglich leben (Mt 4,4; 2. Petr. 1,10). Habt acht, dass euch niemand verführt!

Anmerkungen zur Hochzahl 8

1). Warum wurde der Mensch erschaffen?

Auf diese Frage finden wir nur in der heiligen Schrift – Gottes Wort, die Antwort. Also nicht in Lehrmeinungen, die uns einmal vermittelt wurden. Durch menschliche Gedanken und Forschungen ist es nicht möglich, dies zu erkennen (Jes 55,8-9, Joh 14,26; Apg 17,11).

Engel sind ein für allemal geschaffene Wesen (nach 1. Kor 8,6b). Menschen sind auch geschaffen - aber zum Bilde Gottes (1. Mo 1,26). Ihnen wurde dann die Fähigkeit gegeben sich zu vermehren – von einem menschlichen Vater, durch den Samen gezeugt (u. a. Spr 23,22). Sogar Gottes eigener Sohn wurde als Mensch von Gott, dem Vater, durch Seinen Heiligen Geist gezeugt (Ps 2,7; Hebr 5,5). Die wahren Nachfolger Christi sind in IHM durch den Heiligen Geist gezeugt - durch das Wort Gottes (1. Kor 4,15; Jak 1,18; 2.Petr. 1,21).

Das Wort Gottes berichtet, dass 1/3 der geschaffenen Engel ihren Stand nicht bewahrten9. Ohne etwas Gottes Wort hinzuzufügen, kann man in anderen Teilen der Bibel erkennen, dass die Erde durch die Rebellion dieser Engel verführt und ins Chaos gestürzt wurde.

Der Apostel Paulus fasst es zusammen: Röm 8,22-23 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes.


Gott der Allmächtige wird aber Seinen Plan durchführen, und zwar mindestens wieder in dem Zustand der Schöpfung, … „als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten“. … (Hiob 8,4-7).

Unsere jetzige Aufgabe ist uns bei der Schöpfung gegeben worden: Nach 1. Mo 1, 26-28; 2,15 sollen die Menschen über alles Getier der Erde herrschen, die Erde bebauen und bewahren, sowie sich selbst zur vermehren. Dabei soll alles nach Gottes Willen (1) geschehen. Es ist eine Ausbildungsphase, ob wir in allem als treu empfunden werden. (1) siehe u. a. auch Mt. Kap. 5-7.

Mt 25,23 Sein Herr sagte zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn!

Dazu sind die Erstlinge, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht (Offb 14,4b), berufen und auserwählt, und werden die Sohnesstellung endgültig im Reich Gottes erhalten, diese Aufgabe übernehmen, und über „vieles“ gesetzt. Einiges davon ist klar beschrieben: Offb 5,10 und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden (regieren Offb 20,6). Offb 22,5 Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. 1. Kor 6,3 Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens? Nie hat Gott zu Engeln gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? (Hebr 1,5)

Unser Herr ist der gerechte Richter (2. Tim 4,8; Hebr 12,23). Nur die Erstgeborenen werden mit IHM auf dem Thron sitzen - mitrichten, herrschen und regieren (Offb 3,21; 20,4; 22,5), und zwar über Städte (Lk 19,15f), und was Gott der Allmächtige für sie bereitet hat (1. Kor 2,9).

Wo Regierende sind, sind auch die, die regiert werden . Was nach dem tausendjährigem Reich im gesamten unendlichen Universum passieren wird, entzieht sich meiner Kenntnis. So wie es aussieht, gilt der gesamten unendlichen Schöpfung: Offb 21,5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Es wird auch einen neuen Himmel und eine neue Erde geben (Offb 21,1). Apg 7,49 „Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße“.

Nur die Braut Christi (eine kleine Herde – die Braut, Lk 12,32), die SEIN Leib ist, wird mit IHM auf dem Thron sitzen (Mt 19,28; Lk 22,30; Offb 3,21). Sie soll sich auch heute bereiten.

Alle anderen werden von ihr regiert werden. Es versteht sich von selbst, dass nicht alle im Reich Gottes auf dem Thron sitzen werden.

2) Was bedeutet es, ein Kind bzw. Sohn Gottes zu werden? In 1. Mo 1,1 wird zum ersten Mal“ Gott“ zitiert. Der Begriff kommt aus dem Hebräischen „elohim“ (Mehrzahl), was einen Gott bezeichnet, der aber aus mehr als einer Person besteht.10 1. Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich.

Der menschliche Vater zeugt durch seinen Samen auch Menschenkinder, und nach der Geburt bekommen sie seinen Namen. Gott der Vater hat den „Menschensohn (Mt 24,27b) durch Seinen Heiligen Geist gezeugt (Ps 2,7). Durch Gottes Geist werden die Berufenen und Auserwählten auch zu Seinen Kindern (Röm 8,16), sie werden Söhne genannt (Gal 3,26; 4,6). Diese wiedergeborenen Kinder / Söhne gehören zur Gottfamilie, und bekommen den Namen des Vaters (Offb 22,4). Von Gottes Heiligem Geist gezeugte und dann geborene Kinder, sind wirklich echte Söhne Gottes des Vaters (2.Kor 6,17-18), und gehören zu Gottes Familie. Es sind keine adoptierten Kinder (Röm 8,16), sondern Söhne des Licht (1. Thess 5,5). Gott ist Licht (1. Joh 1,5).

Hebr 2,10 Denn es war dem angemessen, um dessentwillen alles ist und durch den alles ist, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führte

Eph 1,17 … der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit ...


In dem Herrn Jesus wohnt die ganze Fülle Gottes , und in IHM sind wir zu dieser Fülle gebracht worden (Kol 2,9-10). Wenn wir in Christus bleiben, werden wir erfüllt mit der ganzen Fülle Gottes (Eph 3,19). Eph 1,23 ... sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.


Noch sind wir irdische, vergängliche Materie, geschaffen nach dem Bilde Gottes, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist (1. Joh 3,2).

  1. Kor 15,49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
Röm 8,17 Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.

Hebr 2,11 Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen, Siehe auch Römer 8,29.

Offb 1,12 Und ich wandte mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete; und als ich mich umwandte, da sah ich sieben goldene Leuchter,

Offb 1,13-16 und mitten unter den sieben Leuchtern Einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wie eine Feuerflamme, und seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser. … und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.

Der Apostel Johannes sagte:Ihm werden wir gleichgestaltet sein“ (1. Joh 3,2; 1. Kor 15,48-49). Daraus kann man schließen, dass Gott die Absicht hat, uns auf die gleiche Ebene von göttlicher Geistexistenz zu erhöhen (Jak 4,10). Welches herrliches Potential hat der Mensch erhalten.

Mögen wir ohne Verzögerung dies schon jetzt - demütig unter der Leitung des Heiligen Geistes (Joh 14,26) - zur Entfaltung bringen! Wie?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“ (Mt 4,4)

1 Paul Sonntag, August 2017, Homepage: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2 Info: Justizanstalt Rottenburg, in Baden Württemberg

3 Wikipedia , RMS Titanic

http://liebezurwahrheit.info/blue-beam-hologramm-technik-fuer-das-bild-des-tieres/

5 Satan (hebr. = Widersacher, Verkläger), Teufel (gr. diabolos = Verleumder, Verkläger) - Biblisches Namen-Lexikon

6 Strong H6601, Anmerkung Elberfelder CSV

7 Anschlag in Mali: Dutzende Tote und Verletzte - taz.de

8 Siehe dazu den Anhang, Seite 7+8

9 Offb. 12,3-9; Jud 1,6-7 + u. a. 1. Joh 3,8; Hes 28, 14-16; Jes 14,12-14; 1. Mo 6,1-7; 2. Petr. 2,4.

10 Dr. Abraham Meister, „Die Namen des Ewigen“ Seite 135/136
   
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