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Bibelübersetzungen, Bibelaufbau und jüdische Schriften

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LXX - der Text der Septuaginta -

Die Septuaginta ist die altgriechische Übersetzung des hebräischen Tanach bzw. Alten Testaments und die älteste durchgehende Bibelübersetzung überhaupt. Sie ist das Werk hellenistischer Juden aus Alexandria.

Der Text der LXX unterscheidet sich zunächst schon dadurch vom Masoretischen, dass zu ihm eine ganze Anzahl von Büchern gerechnet werden, die niemals zum hebräischen Kanon gehörten. Es handelt sich dabei insbesondere um die Mehrzahl der Bücher, die unter der Bezeichnung "Apokryphen" als Bibel-Anhang bekannt geworden sind. Da sich Hieronymus - der sich an den hebräischen Kanon hielt - nicht durchsetzen konnte, wurden diese Apokryphen von der Römischen Kirche anerkannt und in die Vulgata aufgenommen. In dem Text der LXX waren mit wenigen Ausnahmen diese (auch der Luther-Bibel hinzugefügten) Apokryphen wesenhafter Bestandteil, d.h. sie waren innerhalb der Bücher des hebräischen Kanons verteilt und wurden nicht als Hinzufügung niedrigeren Ranges gerechnet. Hier liegt auch einer der Gründe, der zur Anerkennung dieser Bücher in der Römischen Kirche führte.

Der hebräische Kanon und die LXX weichen jedoch nicht nur in der Anzahl der Bücher, sondern auch im Text der in beiden enthaltenen Bücher voneinander ab. So ist z.B. das Buch Hiob in der LXX um ca. ein Sechstel kürzer als im hebräischen Text. Bedeutende Abweichungen finden sich auch in den Büchern Josua, 1. Samuel, 1. Könige, Jeremia, Sprüche und Ester.

 

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Der Masoretische Text (auch masoretisch, von masorah, hebr. für Tradition) ist ein hebräischer Text des Tanach (Altes Testament der Bibel). Dieser Text wurde aus heute nicht mehr bekannten Quellen gegen Ende des 1. nachchristlichen Jahrhunderts zusammengestellt. Die ältesten erhaltenen Handschriften stammen aus dem 9. Jahrhundert. Jedoch deuten ältere Bruchstücke darauf hin, dass der Text seit dem 1. Jahrhundert sehr genau überliefert wurde.

Als Vulgata wird der lateinische Bibeltext bezeichnet, der seit der Spätantike die bis dahin gebräuchlichen, in Umfang und Qualität verschiedenen, älteren lateinischen Übersetzungen der Bibel (Vetus Latina) abgelöst hat.

Der Ausdruck Vulgata (v. lat.: vulgatus, -a, -um = allgemein verbreitet) bezeichnet auch eine allgemein verbreitete und übliche Textfassung. Sie wurde in der katholischen Kirche zur Standardbibel erhoben.

Apokryphen oder apokryphe Schriften (von griech. ἀπόκρυφος „verborgen", Plural ἀπόκρυφα) nennt man Texte, die im Entstehungsprozess der Bibel nicht in deren Kanon aufgenommen wurden: meist aus inhaltlichen Gründen, weil sie damals nicht allgemein bekannt waren oder weil sie - selten - erst nach Abschluss des Kanons entstanden sind.

Textus Receptus griech. Urtext, als Standardtext des NT, der über 400 Jahre hinweg von den Reformatoren bis hin zur Elberfelder Bibel verwendet worden ist. Der Textus Receptus (= TR) genannt, hat seine Wurzeln nicht erst in der Reformationszeit. Die ihm zugrunde liegende Textüberlieferung geht über den breiten Strom der byzantinischen Handschriften zurück bis zu den Originalen (Rudolf Ebertshäuser).

Schlachter 2000 Übersetzung beruht im NT vollständig auf dem Textus Receptus, im AT auf dem Masoretischen Text (siehe auch Römer 3,2 -alttestamentlichen Schriften wurden den Juden gegeben, damit sie sie abschrieben und bewahrten).

Fachbuchverlag Dr. Hans-Jürgen Grieser

Was bedeutet "Codex"? Die in den ersten Jahrhunderten nach Zeitrechnung noch üblichen Schriftrollen wurden in der Spätantike (ca. 300 n. der .Zeitrechnung) durch eine rechteckige Buchform(lateinisch "Codex") abgelöst.

Codex Sinaiticus ist ein ägyptisches Bibel-Manuskript aus dem 4. Jahrhundert. Der Kodex enthält große Teile des Alten und ein vollständiges Neues Testament. Mit seinen vier Kolumnen (senkrechten Spalten) auf jeder Seite stellt er die älteste Bibelhandschrift dar, die den Text des Neuen Testamentes vollständig enthält.

Codex Vaticanus enthält den Text des Neuen Testamentes nur unvollständig, ebenso auch der Codex Alexandrinus aus dem 5. Jahrhundert.

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Der Tanach [תנ״ך] (auch: Tanakh oder Tenach; IPA: [taˈnax] oder [təˈnax]) ist die Heilige Schrift der Jüdischen Religion. Sein Kanon – auch Mikra oder Miqra, [מקרא] genannt – besteht aus 39 Büchern (durch Zusammenlegung einzelner Teile kommen auch Zählweisen wie 22 und 24 zustande), die drei Hauptteilen zugeordnet sind: der a)Tora(„Weisung“), den b) Nevi'im(„Propheten“) und den c) Ketuvim(„Schriften“).

 

a) Tora (hebr. תורה; etymologisch hebr.: jarah = unterweisen, kausat.; andere Schreibweisen: Torah, Thorabedeutet Lehre, Belehrung, Unterricht, Anweisung, Gesetz.

Die Tora ist zugleich der erste und wichtigste Hauptteil der hebräischen Bibel. Darin sind insgesamt 613 Tora-Gebote enthalten. Sie umfasst die fünf Bücher Mose, die schon bei den Griechen der Antike der Pentateuch genannt werden. Diese bilden auch im Alten Testament des Christentums den ersten Hauptteil.

 

b) Nevi'im (hebräisch: נביאים Propheten) bezeichnet die Prophetenbücher im jüdischen Tanach. Sie entstanden nach der Tora, etwa in den Jahren 750 v. Chr. bis 500 v. Chr. Sie werden in die frühen Propheten (Josua, Richter, Samuel, Könige), die eine frühe Geschichte des Volkes Israel darstellen, und die späten Propheten unterteilt.

Die späten Propheten umfassen Jesaja, Jeremia, Ezechiel (in drei Büchern) sowie die 12 kleinen Propheten: Hosea, Joel, Amos, Obadja,Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi, ein Buch.

 

c) Ketubim (hebräisch: כתובים - die Schriften) sind der dritte Teil des Tanach neben Tora (Weisung) und Nebiim (Propheten). Sie umfassen Psalmen, Buch der Sprichwörter, Buch Ijob , die fünf Megillot: Buch Rut, Hohelied, Kohelet, Klagelieder Jeremias, Buch Ester, vier Geschichtsbücher: Buch Daniel, Esra, Nehemia sowie die zu einem Buch zusammengefassten zwei Bücher der Chronik.

Sie wurden vermutlich um 100 n. Chr. kanonisiert, wobei die meisten dieser Bücher nachweislich bereits um 190 v. Chr. als heilige Schriften galten.

 

Der Talmud (hebräisch: תלמוד, Belehrung, Studium- wie ein Gebot in der jeweiligen Zeit und Situation zu erfüllen sei) ist nach dem Tanach das bedeutendste Schriftwerk des Judentums. Kernstück des Talmud ist die Mischna (hebräisch: משנה Wiederholung- ist die wichtigste Sammlung religionsgesetzlicher Überlieferungen des rabbinischen Judentums). Sie bildet die Basis des Talmuds.. Es handelt sich hierbei um jenen Teil der Tora (תורה), den Gott nach jüdischer Tradition Moses am Berg Sinaimündlich geoffenbart hat und der in der Folgezeit auch zunächst nur mündlich weitergegeben, in den beiden ersten Jahrhunderten n. Chr. schließlich aber doch kodifiziert wurde.                                                                        

 

Der Pentateuch griechisch: Πεντετεύχως („Fünfgefäß“), hebräischChumasch - von chamesch „fünf“) ist ein griechischer Ausdruck für die fünf Bücher Moses. Er stammt von den Krügen, in denen Schriftrollen aufbewahrt wurden. Deren Umfang bestimmte auch seine Einteilung in fünf „Bücher“ (griech. biblia).

 

Gottes Wort ist heilig - es dürfen keine Änderungen vorgenommen werden.

 

2Tim 3,15; Jud 1,3; 2Petr 1,19, …

Offb 22,18 Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht;

Offb 22,19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

5Mo 4,2 Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete

Spr 30,6 Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht bestraft und du als Lügner dastehst!

Mt 5,18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht {ein} Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Mt 5,19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.

2Petr 1,20 Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist.

2Petr 1,21 Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet.

2Petr 2,1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.

2Petr 2,2 Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.

2Petr 2,3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten; aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht.

Ps 119,4 Du hast deine Befehle gegeben, dass man sie eifrig befolge.

2Kor 2,17 Denn wir sind nicht wie so viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern aus Lauterkeit, von Gott aus reden wir vor dem Angesicht Gottes in Christus.

2Kor 4,2 sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes.

Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

   
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