Die rechte Gottesfurcht in der Endzeit1

1) Warum ist dieses Thema so wichtig?

Wer das Buch des Propheten Daniel (u. a. Vers 12,4), die Endzeitreden von Jesus Christus (Matthäus Kap. 24,3ff), die Briefe der Apostel und die Offenbarung, studiert hat, erkennt im Lichte der heutigen Zeit, dass sich zahlreiche biblische Endzeitprophetien erfüllen.

Wir können also ohne zu spekulieren sagen, dass jeder von uns dem Ziel der Nachfolge Christi näher gekommen ist, ohne den Zeitpunkt zu kennen“.

Dann dann gilt für uns besonders:

2Kor 5,10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Wir werden dann daran gemessen werden, ob wir die angemessene Gottesfurcht hatten und uns allein nach Gottes Wort gerichtet haben. Ist dann unser Herz erfüllt von der Erwartung der Wiederkehr Jesu Christi?

2Petr 1,19 Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr

tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der

Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.

Die Geschriebene“ – DaBhaR- von F.H. Baader, übersetzt, dass wir das prophetische Wort als „Aufmerkende“ - als Lichtträger - ideal machen, wie eine scheinende Leuchte an einem düsteren Ort. Dies kann aber nur geschehen wie 2Petr 1,20 ausgedrückt wird, wenn wir die Bibel nicht eigenmächtig auslegen, denn Gottes Wort legt sich selber aus.

Beachten wir daher, dass wir nicht menschlichen Lehren, Bücher (Prediger 12,12) und Satzungen über Gottes Wort stellen. Wie leicht kommt uns dies doch unbedacht von unseren Lippen ohne zu bedenken, dass wir uns gegen Gott und Seinem Wort versündigen, und Seine Ehre schmälern.

Noch folgenreicher ist, dass wir dann Täter unseres eigenen Wortes werden und nicht nach Gottes Wort handeln.

Dies wird unabdinglich am Richterstuhl Christi zur Sprache kommen und die Grundlage Seines Richterspruches sein.

Der Apostel Paulus schrieb auch darum an Timotheus:

1Tim 6,11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge, jage aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut!

Im Hebräerbrief Kap. 12, in den Versen 28-29 lesen wir:

Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht! Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“ (s.a. Hebr. 10,28-31).

Scheu und Ehrfurcht hat mit Gottesfurcht zu tun.

Gottesfurcht hat immer praktische Konsequenzen, die über hören und lesen von Gottes Wort hinaus gehen. Unser Wandel, auch in den kleinen Dingen des Alltags, lässt erkennen,

ob wir Gott fürchten und IHM gehorchen.

Mangelnde Gottesfurcht hat auch schlimme Konsequenzen, wie wir ja in Hebr. 12,29 gelesen haben: „Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“.

Wenn wir das Thema „Rechte Gottesfurcht in der Endzeit“ tiefer betrachten und für uns die nötigen Lehren daraus ziehen wollen, sollten wir uns auch einige Merkmale der Endzeit betrachten.

2) Merkmale der Endzeit

  1. Ungehorsam

Dieser Ungehorsam begann im Garten Eden und die ersten Menschen versuchten, selbst ihre äußerliche Blöße zu bedecken (1Mo 3,1-7).

Dies zählt zur List Satans, der auch heute dazu verführt (Offb 12,9), so dass wir

versuchen unsere innere Blöße – ein Mangel an wahrer Gerechtigkeit, Heiligkeit und

Gottesfurcht - selber zu bedecken.

Dies kann auf vielfältige Weise passieren: Äußere Religiosität und Frömmigkeit, gute

Werke aus eigener Kraft tun, in Gottes Wort lesen und es hören, ohne dass es uns wie ein

zweischneidiges Schwert (Hebr 4,12) durchdringt, und ohne dass es uns in das Wesen

unseres Herrn Jesus verändert.

Zweischneidig werden Schwerter genannt, die beidseitig geschliffen sind.

Wir müssen unbedingt beachten, dass wir es in der Bibel nicht bloß mit irgendeinem geschriebenen Wort zu tun haben, sondern vor allem mit einem lebendigen Wort Gottes. Es ist Christus, der "Herzen und Nieren erforscht" (Off 2,23), der im geschriebenen Wort selbst redet und wirkt. Damit wird angedeutet, dass der Herr bis in unser tiefstes Inneres sieht.

ER sieht und kennt nicht nur die sichtbaren Taten und hörbaren Worte, sondern auch alle unausgesprochenen Gedanken und Gesinnungen, die die Beweggründe unserer Handlungen sind, die Überlegungen und Urteile unserer Herzen, die wahren treibenden Kräfte und Gefühle - die unser Tun bestimmen.


Ja noch mehr: Gottes Wort, als das alles durchdringende göttliche Licht, wird, je mehr wir es auf uns wirken lassen, uns selber die nicht immer klaren Vermengungen von göttlichem und eigenem Wollen und Denken, von Wahrhaftigkeit und Selbsttäuschung aufzeigen und auseinanderlegen – also "zerteilen".

Gottes Wort hat zerteilende und aufdeckende Wirkung bis in die hintersten Kammern des Herzens; nicht das Geringste kann verborgen bleiben, ganz einfach, weil wir es mit der absoluten, lebendigen Wahrheit zu tun haben, die, wie unser Vers sagt, gleichsam Gottes Auge ist2 (2Chr. 16,9a).

  • Bedecken auch wir heute nicht die Blöße unserer mangelnden Gottesfurcht und mangelndem Gehorsam?

  • Erliegen wir nicht immer mehr der Versuchung, Gottes Wort nicht in allem ernst zu nehmen und nicht zu tun?

  • Lassen ich wirklich zu, dass Gottes Heiliger Geist uneingeschränkt durch mich wirken kann? 

Um das Ziel unseres Lebens zu erreichen, müssen wir unsere innere Blöße aufrichtig erkennen, um sie mit absolutem Gehorsam, wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes zu bedecken (Offb. 3,18; Eph 4,22-24).

Gott forderte den Propheten Hesekiel auf: „Iss diese Schriftrolle“ (Hes 3,1). Mach dich ganz mit ihrem Inhalt eins. Lass dich völlig von meinem Wort vereinnahmen. Schluck es runter. Ja, wir haben sein Wort zu schlucken.

Diskutieren ist da fehl am Platz, wenn Gott redet. Gott ändert sich nicht (Hebr 13,8). Er weiß, was er will. Es geht um IHN - und ich lebe um Seinetwillen.

Voraussetzungslose Liebe Gottes – bedingungsloser Gehorsam bei mir.

Erstaunlich - in dem Moment, in dem wir das Wort aufnehmen (essen), um es dann herunterzuschlucken (und es so unser ganzes Wesen erfasst), wird es „so süß wie Honig‘‘ (Hesekiel 3,3). Gehorsam ist süß.

Beachten wir auch, dass Ungehorsam Gottes Wort gegenüber Fluch – Entzug des Segens -

zur Folge hat3.

b) Weitere Merkmale der Endzeit
  • In dieser schweren Zeit wird es Menschen geben, die Jesus Christus4 als den alleinigen Erlöser nicht mehr bekennen werden – keinen Mut mehr dazu haben.

  • Verfälschung und Unterdrückung des Wortes Gottes (Am 8,12).

  • Die Gnadentür wird verschlossen werden (Mt 25,10 – für 5 von 10 Jungfrauen, Lk 13, 25.27-28 – der Hausherr hat die enge Pforte verschlossen!)

  • Angst und Ratlosigkeit der Nationen (Lk 21,25), und sie finden keinen Frieden (Hes 7,25), Zorngerichte Gottes, Bedrängnisse, Finsternis (Zeph 1,15; Apg 26,18; Röm 2,9).

  • Große Erdbeben, Trockenheit; Überschwemmungen, Hungersnöte, Seuchen und Schrecknisse“ (Mt 24,7),

  • Falsche Propheten und Apostel, Gesetzlosigkeit, die Liebe erkaltet, falsche Messiasse - religiöse Verführer treten öffentlichkeitswirksam auf – sie sind aber Diener der eigenen aufgerichteten Gerechtigkeit, die mit Gottes Wort nur vermischt ist (Mt 24,11 -14; 2Kor 11,13-15).

  • Jesus und die Apostel haben diese verschiedenen Zeichen – geistliche, natürliche, gesellschaftliche, politische und geographische Gegebenheiten - beschrieben. Sie werden an ihrer Wirksamkeit und an ihrer Intensität, wie sich steigernde „Geburtswehen“ - immer heftiger (Mt 24,8; Mk 13,8; Röm 8,22; 1Thes 5,3) - erkannt werden.

  • Die Folgen mangelnder Gottesfurcht und mangelndes Gehorsams werden sein:

Spr 1,24-28 Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt, so werde auch ich über euer Unglück lachen und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet, wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not überfällt! Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen und nicht finden,

  • weil sie die Erkenntnis gehasst und

  • die Furcht JHWHs nicht erwählt haben,

  • weil sie meinen Rat nicht begehrt und

  • alle meine Zurechtweisung verschmäht haben.

  • Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen!

Für Menschen die nicht umkehren und Buße tun (Apg 3,19; 8,22) steht geschrieben:

Offb 21,8 Die Feiglinge (1) aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener (2) und alle Lügner - ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

(1) Griechisch „deilos“, was auch verzagt, furchtsam, ängstlich und Kleingläubigkeit bedeutet. (2) Griechisch „eidolo-latres“, was auch Anbeter bzw. Verehrer von falschen Göttern (Griechisch / Deutsch Strong Lexikon) – z. B. Bilder, Statuen, Standbild, Figuren, Menschen (Idole); Teile der Schöpfung (Jeremia 7,16-20; Röm 1,18-25). Lies auch zu diesem Thema das 1.-3. Gebot (2. Mose 20,1-7) und Galater 5,10-21.


Gott kann ungehorsame Menschen nicht in Seinem ewigen Reich dulden. Er muss sie

vom ewigen Leben trennen5, weil sie keine rechte Gottesfurcht haben (Röm 3,18).


3) Wenden wir uns nun der Umsetzung der Gottesfurcht zu:

  • Die Erlösten dienen Gott dem Vater – und dies ohne Einschränkung – in tiefer Demut und Gottesfurcht – in einem Leben der Heiligkeit und des Gehorsams.

  • Wir sollen nicht nur bekennen im Sinne von „ich glaube“, sondern bekennen, dass Jesus Gottes eingeborener Sohn (Joh 1,14; 3,16.18), unser Herr und Erlöser ist (Mt 10,31-33).

  • Wir dienen IHM ohne Furcht in Heiligkeit und Gerechtigkeit - alle Tage unseres Lebens (Lk 1,74b; 2Kor 7,1).

  • Als „Fremdlinge“ auf Erden (1Petr 1,17) führen wir unseren Wandel in Gottesfurcht.

  • Wir sind von Herzen – und nicht unter Zwang – allein der Lehre der Bibel (Röm 6,17) allezeit gehorsam.

  • Wir verwirklichen unsere Rettung in Furcht und Zittern, in der Gewissheit, dass Gott uns in allem hilft (Phil 2,12-16). Siehe auch Hebr 12,21- wie es Mose auch tat.

  • Alle, die in der Nachfolge Christi leben wollen, sollten sich sicher sein, dass sie nicht das Ziel verfehlen (Hebr 4,1)! Wenn ihr Bekenntnis ohne echte Gottesfurcht und absoluten Gehorsam ist, dann stehen sie immer in der Gefahr, sich von Christus wegzuwenden und religiösen Systemen (1. Joh 4.1-6) – die keine Erlösungsmacht haben - teilweise zu umarmen6 .

Gott fürchten und anbeten, ist eine ständig andauernde Einstellung (1Petr 2,17).

Offb 14,6-7 Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!


Offb 15,4 Wer sollte dich nicht fürchten, o Herr, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden!


Wir werden alle, ohne Ausnahme, vor dem Richterstuhl Christi stehen

2Kor 5,10-2Kor 5,11a Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse .... In dem Bewusstsein, dass der Herr zu fürchten ist, suchen wir daher die Menschen zu überzeugen, Gott aber sind wir offenbar; …

Vor dem „Richterstuhl Christi“ wird unser Leben des Dienstes für Christus offenbar werden.

Gottesfurcht ist:

  • der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht! (Spr 1,7)

  • ...der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig, die sie befolgen. Sein Ruhm bleibt ewiglich bestehen (Ps 111,10).

  • rein, sie bleibt in Ewigkeit; die Bestimmungen JHWH’s sind Wahrheit, sie sind allesamt gerecht (Ps 19,10)

  • eine Quelle des Lebens und meidet die Fallstricke des Todes (Spr 14,27)

  • die Schule der Weisheit (Spr 15,33).

Die Gottesfurcht

  • bewirkt, dass der Mensch nicht nach eigener Bewertung und eigener Meinung handelt (siehe auch Joh 5,19).

  • hilft dem Menschen, alles das, was Gott zur Unehre gereicht, z. B. Ungehorsam abzulegen, damit er die Fülle des ewigen Lebens erfassen kann.

  • mahnt uns heute dringender denn je, den Weg des Wortes Gottes (der Bibel) wirklich zu gehen.

  • bewahrt, schützt und rettet Gottes Volk – im AT und NT (Ps 34,8; Spr 19,23; Hebr 1,14).

  • sollen wir lehren (Ps 34,12-20; Spr 2,1-5).

  • bedeutet das Böse zu hassen (Spr 8,13).

Weitere Aussprüche

Spr 23,17b trachte allezeit eifrig nach der Furcht JHWHs!

Apg 9,31 So hatten nun die Gemeinden Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samaria und wurden auferbaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wuchsen durch den Beistand des Heiligen Geistes.

Hebr 12,28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns die

Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht!

2Kor 7,1 Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!

Eph 5,21 ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!

Wer von sich selber sagt, dass der Geist Gottes in ihm wohnt (1Kor 3,16; 6,11; Eph 2,22,), der beachte ernsthaft, dass wir als Glieder des Leibes Christi wirklich in SEINER Nachfolge leben. Nur so werden wir Seinem Wesen ähnlich.

Seine Fülle (Eph 1,23; Kol 2,10) befähigt uns zu einem heiligen und gerechten Wandel in Gottesfurcht, damit wir auch als treu empfunden werden, um mit IHM bei Seiner Wiederkunft gerecht und wirkungsvoll mit zu regieren.

Betrachten wir daher stets SEINE Fülle in der Bibel, die uns zur Fülle gebracht hat:

Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes

zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch

Geist, sowohl Mark als auch Bein,und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen

des Herzens.

Der wiedergeborene Christ hat also den Geist der Unterscheidung. Er lässt mangelnde

Gottesfurcht und Ungehorsam nicht zu.

Alles was über Gottes Willen – Sein Wort hinaus geht, nennt ER fremdes Feuer (3Mo

10,3). Aarons Söhne wurden mit dem Tod bestraft, als sie eigenes Feuer (für Gott

fremdes Feuer) auf den Altar brachten.

(3Mo 10,1-2), denn nur das Feuer Gottes durfte auf den Altar kommen (3Mo 9,23-24).


Wiedergeborene Christen7 sind königliche Priester (1Petr 2,5.9) und dürfen nur nach

Gottes Wort handeln. Denn auch unser Haupt Jesus Christus tut nur, was ER den

Vater tun sieht (Joh 5,19).

Wir fassen nun zusammen: Adam und Eva versuchten, die „Blöße“ ihrer Sünden äußerlich zu

bedecken – Gott aber schaut ins Verborgene – lies 2Chr 16,9, Jer 16,17; Ps 139,3; Röm 2,16.


Die rechte Gottesfurcht bedeutet für uns heute, die innere Blöße zu erkennen, und mit der

wahren Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes zu bedecken (Offb. 3,18; Eph 4,23-24).

Eine äußere, fromm erscheinende Bedeckung unserer inneren Blöße – also mangelnde

Gottesfurcht und Ungehorsam, nützt nichts (Jak 1,22).


Die Gottesfurcht lässt Dich auch erkennen wenn Du Gott ungehorsam bist, und hilft uns auch wieder auf rechtem Weg zu wandeln, der ins himmlische Vaterhaus führt.


Der Apostel Paulus mahnt noch heute:

1Tim 4,7-8 Die unheiligen Altweiberlegenden aber weise ab; dagegen übe dich in der Gottesfurcht! Denn die leibliche Übung nützt wenig, die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat.


2Tim 3,1 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.

2Tim 3,12 Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung

erleiden.

2Tim 3,5 dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen

sie. Von solchen wende dich ab!


Wenn wir uns von solchen Menschen abwenden, werden wir Verleumdungen (1Petr. 2,12;

3,16), Betrübnisse und Bedrängnisse (Apg 14,22) oder sogar Verfolgung erfahren.

Wir sind berufen in Gottesfurcht zu leben. Leben wir unserer Berufung und Auserwählung würdig!

Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben (Hebr 4,13).

1 Nach Gedanken und Übernahme von einigen Texten einer Predigt von Johannes Ramel, vom 20. 09. 2013 Bad Teinach, Haus Sonnenblick.
2 http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=234
3 5Mo 11,26-28; 28,15; 28,67
4 Die hebräische Aussprache war wahrscheinlich „Jahuschua (Jaschua) ha Machiach“
5 1 Mo 3,22
6 Kommentar zum Neuen Testament, W. MacDonald - zu Hebr 4,1
7 Was „Wiedergeburt“ bedeutet, und warum sie so wichtig ist, habe ich unter dem Thema: „Wie kann der Mensch ins Reich Gottes kommen“, beschrieben
   
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