Während der Vorbereitung dieses Studiums wurde mir immer klarer, welches Grundproblem ich manchmal, und bestimmt auch andere Geschwister haben, all das zu tun, was Gott, der Vater von mir fordert.

Das Problem wurde größer, als ich bedachte, wie viele Predigten ich in meinem bisherigen Glaubensleben schon gehört oder gelesen habe.

Es fällt einem manchmal schon schwer, das Wort in seiner Fülle aufzunehmen und es im Alltag umzusetzen. Wie dies bei mir tatsächlich aussieht, das kann nur unser Herr Jesus, der gerechte Richter bewerten.

Das gesamte uns in der Bibel zur Verfügung gestellte Wort Gottes ist doch nützlich zur Belehrung; dient zur Überführung - das heißt, zum Beweis meines tatsächlichen Standes vor Gott; zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

Das heutige Thema ermahnte mich besonders noch tiefer zu prüfen, ob meine Gedanken Gottes Gedanken (Jes 55.8) und SEINEM Willen entsprechen.

Möge jeder, der dies liest oder hört, ernsthaft die nachfolgenden Bibelstellen lesen und darüber im Gebet nachsinnen.

Ich muss dies schon ernsthaft tun, damit ich mich nicht selber betrüge (Jak 1,22).

Habe ich wirklich Christus angezogen (Gal 3,27)? Dies bedeutet, dass wir IHM gleichförmig werden müssen. In Christus haben wir den neuen Menschen angezogen und werden durch IHN erneuert zu einer tiefen Gotteserkenntnis (Kol 3,10).

Das ist eine tiefe, gründliche Einsicht über Gott, ohne die es kein bewusstes geistliches Wachstum und keine praktische Erneuerung geben kann (2Tim 3,16.17; 1Pt 2,2).

Gott beabsichtigt, dass Gläubige schrittweise immer mehr wie ihr Schöpfer Jesus Christus werden. ER ist unser Vorbild und Maßstab für unser Leben.

Wir werden einst danach gerichtet, ob wir wirklich IHN angezogen haben und als SEIN Bild gelebt haben

Achten wir darauf, dass wir uns durch unsere Eigenbewertung nicht selber betrügen (Jak 1,22), - dies würdeernste Folgen für uns haben.

Wer von uns hat nicht schon manchmal sein Gehirn damit gemartert: wie kann ich dies alles tun?

Nun - es gibt in Gottes Wort diesbezüglich viele Hinweise. Ein Hinweis existiert schon von Beginn der Schöpfung an, und ein weiterer Hinweis wurde uns durch Gottes Weisung an Israel gegeben.

Darauf möchte ich nun ein besonderes Augenmerk legen.

Das Thema: „Ein Bild des Himmlischen“; ist in zwei Unterthemen unterteilt:

  1. Der Mensch als ein Bild Gottes

  2. die Stiftshütte als Abbild und Schatten des Himmlischen

Unser Zeitrahmen gebietet es aber, dass ich dieses Thema nur als Grundsatz2und Basis für die persönliche Verantwortung eines jeden, „Täter des Wortes zu sein“, bringen kann.


1) Der Mensch als ein Bild Gottes (1 Mo 1,26 ff).

Betrachten wir einmal, was man im Allgemeinen als Bild bezeichnet?
  • sich eine Ansicht, Vorstellung oder Meinung von etwas oder jemandem machen;

  • Bilder auf einer Fläche, Skulpturen, virtuelle Bilder wie die Holografie3 und 3D Animationen mit Bewegungen.

In der Bibel lesen wir auch etwas über Bilder, z. B.:
  • vom Volk Israel, das ein goldenes Kalb gegossen hatte, um es als Bild Gottes zu verehren (2Mo 32,4), obwohl es Gott ein Greuel war und Fluch zur Folge hat (5Mo 27,15).

  • von Nebukadnezar, der ein goldenes Standbild anfertigen ließ, damit es angebetet werden sollte (Dan 3,1-5)

Menschen machen sich also gerne Bilder, die sie auch manchmal verehren oder sogar anbeten. Dies geschieht leider auch im christlichen Glauben. Weil es Gott aber ein Greuel ist, verbot ER dem Menschen, sich ein Bildnis zu machen, um es anzubeten und ihm zu dienen (2Mo 20,4-5).

Nur Gott alleine kann ein Bild des Himmlischen schaffen - da ER der Schöpfer und Erhalter alles Sichtbaren und Unsichtbaren ist. ER allein ist die Quelle der Weisheit.


Gott ist der Schöpfer SEINES Bildes

Gott sprach am 6. Tag der Schöpfung4: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich;… (1Mo 1,26 ff). Im Hebräischen steht für „uns ähnlich“: DöMU’T“, das heißt „Gleichheit“. Dies bedeutet: „das, was einen in wesentlichen Merkmalen nicht von GOTT unterscheidet. Adam hatte nichts in sich, was der Wahrheit, der Gerechtigkeit, den Gedanken, der
Liebe und anderen Wesenszügen des ÄLÄHI’M widersprach5.

Der Mensch wurde so nach dem Bild Gottes gemacht (geschaffen). Er ist von Gott und für IHN durch Jesus Christus geschaffen (1Kor 8,6), damit der Mensch in Liebe heilig, unbefleckt und tadellos vor IHM sei.6

Der Mensch
  • war vor dem sogenannten Sündenfall im moralischen Sinne wie Gott, weil er gut und sündlos war,

  • hat Verstand, besitzt Vernunft, Willen und ist emotionsfähig,

  • soll fruchtbar sein und sich mehren,

  • soll herrschen (1Mo 1,26-28) und die Erde bebauen, sie bewahren (1Mo 2,15) und kann schöpferisch wirken.

Ein Bild Gottes“ sein verleiht der menschlichen Existenz eine hohe, besondere Bedeutung und Bestimmung: die Welt soll uns als SEIN Bild mit SEINEN wesentlichen Merkmalen erkennen und erfahren.

Die Ebenbildlichkeit des Menschen wurde durch den Sündenfall nicht völlig ausgelöscht, aber überschattet, und vom wichtigsten Potential – dem ewigen Leben - wurde er ganz getrennt.

Dies musste durch den letzten Adam, Jesus Christus (1Kor 15,45), erneuert werden und die Gottesbildlichkeit in seiner Ganzheit hergestellt werden, damit wir, wenn ER offenbar werden wird, IHM gleichgestaltet werden (1Joh 3,2).

Das können wir aber nur erfüllen, wenn wir allezeit für Gottin Christus leben (Röm 6,11). Nur in IHM wohnt die ganze Fülle Gottes, und wir sind durch IHN zur Fülle gebracht worden (Kol 2,10), damit wir Vermittler und Träger von Gottes Herrlichkeit sind.

Weil es der Plan Gottes mit uns ist, wird ER einen jeden von uns durch Seinen Geist mit den entsprechenden Gaben ausrüsten.

Ebenso geschah es auch schon beim Bau der Stiftshütte, die ein Abbild und Schatten des Himmlischen war (Hebr 8,5).

Gott erfüllte Männer mit SEINEM Geist sowie mit Weisheit, Verstand, Erkenntnis und Geschicklichkeit für jede Arbeit (2Mo 31,3-6). Frauen gab ER ein weises Herz für ihrer Hände Arbeit an der Wohnstatt Gottes (2Mo 35,25-26).

Jede Gabe, die wir erhalten haben, ist für den Dienst am Reich Gottes bestimmt.

So hat auch jeder von uns mindestens eine Gabe für diesen Dienst erhalten, denn unsere Bestimmung ist es von Vorzeiten an, zur Familie Gottes zu gehören. Darum wird Jesus Christus die Geheiligten in IHM auch Brüder nennen (Hebr 2,10-11)..

Für uns als Söhne Gottes in Christus (Gal 3,26; Röm 8,14) gilt die Aussage

Jesu: „Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tunsieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn (Joh 5,19).

Der Wille des Vaters steht in SEINEM Wort, wir sollten nichts dazu oder davon tun, aber auch nichts unterlassen7.

Im nachfolgenden Teil möchte ich nun versuchen, die himmlische Wirklichkeit und das geschaffene irdische Bild mit der Bibel verständlich zu machen:

a) das Himmlische ist ewig,

b) das Irdische ist vergänglich.


a) Es ist ein Gott (Gal 3,20; 1Tim 2,5)

b) Ein Mensch wurde als eine Einheit (Mann und Frau) geschaffen (1Mo 1,26; 2,21-23). Eine Einheit sein bedeutet: als Ganzes wirkende Verbundenheit, innere Zusammengehörigkeit8.


a) Das Heil ist bei Gott Vater und dem Sohn (Offb 7,10)

b) der Mensch, als Mann und Frau geschaffen, ist der Heilsbedürftige. Er soll die Buße zum Heil (2Kor 7,10a) weiter verkünden.


a) Der eingeborene Sohn ist im Schoß des Vaters (Joh 1,18).

Im Griechischen steht für „eingeborenen Sohnmono-genes. Übertragen bedeutet dies: einzigartig, das heißt einzig in seiner Art, in seiner "Gattung" und von der einzigartigen Beziehung zwischen Gott dem Vater und Seinem Sohn9. Für Schoß steht im Griechischen KO’LPOS“. Das Wort bedeutet Brust (der Teil des Oberkörpers zwischen den Armen)10.

b) Ein Kind wird aus dem Schoß der Mutter geboren (Joh 3,4) die Frau ist nun auch einzig in ihrer Art aus dem Manne genommen worden (Rippe - 1Mo 2,22-23), und in ihrer einzigartigen Beziehung zum Mann gebracht.

»Rippe« kann auch »Seite«, einschließlich des umgebenden Fleisches, bedeuten11. F.H. Baader übersetzt aus dem Hebräischen „ER nahm von Seinen Zellen“ 12. Fast jede Zelle unseres Körpers trägt die Information für den Bau unseres gesamten Körpers13. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass sich aus Stammzellen des Knochenmarks eigenständiges Leben entwickeln kann14.


a) Gott aber (ist) das Haupt des Christus und Christus das Haupt jedes Mannes (1Kor 11,3)

b) der Mann ist das Haupt der Frau (1Kor 11,3). Das Haupt ist verantwortlich15, Abhängigkeiten zu Gottes Ordnungen zu erkennen, diese weiterzugeben und ihnen gegenüber in Gehorsam zu leben16. Das Haupt muss aber seine Aufgabe in Liebe ausüben (1Joh 4,7-8; Eph 5,25.28; 1Kor 13,1-8).

a)Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn (Joh 5,19)

b) wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen (Eph 2,10).

Also in völliger Übereinstimmung mit SEINER Gesinnung und SEINEN Zielen (Joh 17,21).

a) Durch den Glauben an Jesus Christus, der im Schoß des Vaters ist, werden die wiedergeborenen Gläubigen zu Kindern / Söhnen Gottes (Gal 3,26).

b) Durch den Schoß der Frau werden die Kinder im Fleisch zahlreich vermehrt (1Mo 9,7a).

Die Seinsbestimmung des Bildes Gottes haben wir in unserem physischen Leib empfangen, und werden als SEINE Söhne einst vom irdischen Bild in die Gleichförmigkeit des Leibes Christi umgestaltet (Phil 3,21), und werden das ewige Erbe empfangen (Hebr 9,15).

Wir sterblichen Menschen können so nur ehrfurchtsvoll über Gottes Vorhaben mit dem Menschen staunen.

Nun haben wir ein wenig das Potential des Menschen als ein Bild des Himmlischen betrachtet.

2) Wir wollen jetzt in einer kurzen Übersicht die Stiftshütte, das Bild des Himmlischen, betrachten. Siehe auch die Artikel zur Stiftshütte – Teile 1 bis 7.

Die Bibel berichtet im Alten Testament in den Psalmen und Propheten, was sich auf Jesus Christus bezieht (Lk 24,27.44).

Darum wollen wir die geistliche Bedeutung der Wohnung Gottes in der Wüste kurz betrachten. In 2Mo 25,8 lesen wir:

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne“!

Die Stiftshütte wird von JHWH selbst als SEINE Wohnung bezeichnet – als Abbild und Schatten des Himmlischen.

In Hebr. 8,5 heißt es:

Diese (die Priester) dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt, als er die Stiftshütte anfertigen sollte: »Achte darauf«, heißt es nämlich, »dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist!«

Die Stiftshütte zeigte symbolisch den Weg des Menschen zu Gott - die Erlösung für die ganze Menschheit durch einen göttlichen Retter, und die himmlischen Wirklichkeiten. Gott selbst ordnete an, dass es nichtdem Menschen überlassen bleibt, das Abbild der himmlischen Wohnung und den Dienst an SEINEM Haus von sich aus zu gestalten.

Gott wollte, dass jeder aus SEINEM auserwählten Volk, den sein Herz dazu trieb,freiwillig gab (2Mo 25,1-2). „Den sein Herz dazu treibt“ – die Liebe zu unserem Gott und Vater ist kein Zwang, sondern sie „treibt“ uns, unserem Schöpfer zu dienen. Haben wir solche Liebe zu IHM?

Durch die freiwilligen Gaben SEINES Volkes sollte die Wohnung Gottes gebaut werden. Die Wohnung Gottes und alle Einzelheiten in ihr wiesen auf das Geheimnis des Gottessohnes und auf Sein Erlösungswerk hin. Beachten wir auch heute, dass wir alles, was zum Dienst am Hause Gottes und SEINEM Erlösungswerk benötigt wird, freiwillig und mit Freude von Herzen geben sollen.

Der einzige Eingang zur Stiftshütte befand sich an der Ostseite des Vorhofes. Vor dem Eingang standen Torhüter, die Wache hielten (1.Chron 9,17-27), um Unberechtigten, die z. B. unreine Tiere zum Opfern brachten, was Sünde war, den Zutritt zu verweigern.

Auch heute haben wir nur Zutritt zum Heiligtum Gottes, wenn wir für unsere Sünden ein reines und makelloses Opfer haben: das ist Jesus Christus für uns. Darauf weisen die Werkstoffe, z. B. Gold, Silber und Kupfer, sowie die Farben am ganzen Heiligtum als eine als „Bild“sprache hin.

In den Vorhängen des Eingangstores, des Heiligtums, des Allerheiligsten, in der Cherubimdecke über dem Heiligtum, im Kleid und Gürtel des Hohenpriesters und in den Gürteln der Priestersöhne befanden sich 4 Farben:
  • Blauer Purpur - ist die Farbe des Himmels oder des Himmlischen.

  • Roter Purpur- ist das Zeichen von höchster Macht.

  • Karmesin – die Blutfarbe, weist auf Jesu Leben hin, der SEIN Leben als Lösegeld für viele gab (Mk 10,45)

  • Byssusweiße Leinwand. Besonders das Evangelium nach Lukas hat unseren Herrn Jesus, den Gerechten (Apg 3,14; 1Joh 2,1) als Menschen in Seinem sündlosen heiligen Leben dargestellt (Lk 1,35; Lk 23,4.14).

Wer den Vorhof betrat, sah sich ganz von Byssus umgeben - überall leuchtendes Weiß, die Farbe der Reinheit. Die tragenden Säulen der Leinwand waren Bilder der Erlösten (Offb. 3,12), und standen auf Füßen, die aus Kupfer waren. Kupfer gilt als feuer- und korrosionsbeständig gegenüber seiner Umgebung. Dies erinnert an die Leidensbereitschaft und Standhaftigkeit unseres Herrn Jesus trotz Leiden und Schmerzen (Jes 53,3). Die Köpfe der Säulen, Haken und Verbindungsstäbe der Säulen waren aus Silber. Dies weist darauf hin, dass wir durch Jesus Christus zu einem Leib verbunden sind.

Die Säulen im Eingang des Heiligtums waren aus Gold, was auf die Herrlichkeit von Gottes Sohn im Himmelreich hinwies (Joh 17,5).

Im Vorhof befanden sich:
  • Der Brandopferaltar. Es wurden auf den Altar freiwillige Opfer dargebracht, die den Messias symbolisch als den Einen darstellten, der sich freiwillig Gott opferte zur Sühne für die Sünde der ganzen Menschheit.

  • Das kupferne Waschbecken. Bevor die Priester das Heiligtum betreten durften, mussten sie sich heiligen (waschen) – ein Bild für die himmlische Reinigung von der Sünde (3Mo 17,16; Ps 51,4).

Im Heiligtum befanden sich:
  • Der goldene Leuchter. Dieser hatte 7 Lampen. Sie wiesen auf den siebenfachen Gottes Geist hin (Jes 11,2).Die darauf befindlichen Blütenkelche - wie Mandelblüten - deuteten auf den Hohenpriester hin. In der Bundeslade oder Lade des Zeugnisses im Allerheiligsten lag neben dem Manna und den Tafeln mit „den Worten des Bundes“ (2Mo 34,28 b) auch der Stab Aarons (Hebr 9,4). Die Mandelblüten erinnern an die Erwählung Aarons als Hohenpriester, dessen Fürstenstab ausgeschlagen hatte.

  • Der Schaubrottisch. Darauf lagen die 12 Brote, die sich auf die 12 Stämme Israel bezogen. Sie waren von Gott als ein Volk des Beispiels ausgewählt und als SEIN Eigentum eingesetzt worden.

  • Der Räucheraltar (aus Gold) stand direkt vor dem Vorhang zum Allerheiligsten, so dass der Rauch der Räucheropfer ins Allerheiligste zog und als Wohlgeruch in Gottes Gegenwart kam. Dies ist ein Bild für Jesus Christus als unseren Fürsprecher.

Das Allerheiligste wird auch „Sprachort“ genannt (Ps 28,2; 2Mo 25,22).

Die Lade war ein Abbild der im Himmel befindlichen Dinge – eine Nachbildung des wahrhaftigen Heiligtums(Hebr 9,24a; Offb 11,19).

Die Bundeslade ist das Zeichen des Bundes zwischen JHWH und Israel, den der Engel JHWHs mit ihnen ewiglich geschlossen hatte (Ri 2,1). Sie war ein Hinweis auf den Messias, den ewigen Bund und das ewige Heiligtum (Hes 37,26; Hebr 8,8-10).

Es war ein Ort ohne jegliches fremdes Licht, denn „Gott ist Licht“ (1Joh 1,5). Der farbenprächtige Scheidevorhang mit den eingewirkten Cherubim und die Cherubim auf der Bundeslade deuten auf Ps 99,1 hin: JHWH regiert als König … er thront über den Cherubim …

Der Sühnedeckel auf der Bundeslade war das Bild für unseren Heiland Jesus Christus. ER kam - gehorsam bis in den Tod -, um für die Sünden des Volkes zu sühnen (Hebr. 2,17).

Die Priester dienten in der Stiftshütte, am physischen Hause Gottes, und wir als Wiedergeborene Nachfolger Christi, die mitversetzt wurden in die himmlischen Regionen (Eph 2,6), dienen als heilige Priester am geistlichen Haus Gottes (1Petr. 2,5.9) - am himmlischen Heiligtum.

Das irdische Heiligtum war bei dem Volk Israel. Jeder Wiedergeborene gehört zum heiligen, auserwählten und königlichem Priestertum - gehört zum Volk des Eigentums (1Petr. 2,5.9) und ist ein Tempel des lebendigen Gottes (2Kor 6,16).

Wir als königliche Priesterschaft sind rein gewaschen durch Jesu Blut (1Joh 1,7) und werden von IHM als sichtbares Zeichen dieser Reinigung einst weiße Kleider erhalten17. Als heilige Priester haben wir durch Jesus Christus, der die Tür ist (Joh 10,9), Zutritt zum himmlischen Thron der Gnade (Hebr 4,16), um dort anzubeten. Ein Priester ist demnach jemand, der anbetend und dienend vor Gott steht und SEINEN Auftrag hier auf Erden, das Evangelium zu verkünden, in Gehorsam ausführt.

Die Priester in der Stiftshütte dienten nur zeitlich (1Chr 24+25). Wiedergeborene Christen dienen mit der Gabe, die ein jeder erhalten hat, nicht zeitlich begrenzt, sondern das ganze Leben ist Gottesdienst – geleitet durch die Bibel, das Wort Gottes.

Wie tragisch ist es doch, dass Jesus mahnend und vielleicht betrübt verkündete, dass es nur wenige Arbeiter im Dienste des Vaters gibt (Lk 10,2).

Wir sind durch Jesus Christus zum Bilde Gottes erneuert worden und dienen der himmlischen Wohnstatt Gottes.

Möge uns dies immer bewusst bleiben und die heutige Betrachtung „Ein Bild des Himmlischen“, uns alsGrund und Basis dienen, um in treuer Nachfolge Christi zu wirken.

Weitere Themen und Bibelbetrachtungen werden dabei helfen.

Das ergänzende Thema dazu:Mit den Augen Jesu sehen“.

1 Paul Sonntag, April 2014. Die Bibelstellen sind der Schlachter 2000 Übersetzung entnommen.

2 Wikipedia: Ein Grundsatz ist eine Erkenntnis, Aussage oder Regel, welche die Basis für nachfolgende Überlegungen, Aussagen oder Tätigkeiten bildet

3 Wikipedia: mathematisch gesehen wird ein dreidimensionaler Gegenstand aus einem zweidimensionalen Abbild rekonstruiert.

4 1Mo 1,27.31

5 1Mo 1,26 – Kommentar zu „Gleichheit“ (Bild. ) "Die Geschriebene“ „: Teil 1 – DaBhaR- Übersetzung von F.H.Baader, 75328 Schömberg-

6 Eph 1,4; 5,27; 2Petr 3,14

7 2Thes 1,7b-8; Offb 22,18 -19; 5Mo 4,2; Spr 30,6; Mt 5,18;Joh 10,35b; 2Petr 1,19-21; 2Petr 2,1-2; Gal 1,6-8; 2Tim 3,16; Jes 55,11; 2Jo 1,9

8 Brockhaus Enzyklopädie, 19. Auflage 1988

9 Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

10 Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

11 Studienbibel John MacArthur , zu 1Mo 2,21

12 1Mo 2,21- Die Geschriebene“ – DaBhaR- Übersetzung von F.H.Baader, 75328 Schömberg

13 http://www.simplyscience.ch/teens-liesnach-archiv/articles/was-ist-dna/dossier/26387/item/0.html

14http://www.dfg.de/dfg_magazin/forschungspolitik_standpunkte_perspektiven/stammzellforschung/was_sind_ stammzellen/index.html

15 5Mo 1,13.15

16 Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, sinngemäß nach dem Stichwort „Haupt“

17 Offb 3,18; 6,11; 7,14

   
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