Ersetzt die Version vom 22.10.2012

Vorwort:

Sünde ist Auflehnung und Ungehorsam gegen Gottes heiligen und gerechten Willen, der in der Bibel niedergeschrieben ist. Durch die Übertretung von Gottes Geboten – der Sünde der ersten Menschen - ist der Mensch von Gott getrennt und dem Tod unterworfen (1Mo 3,1-24; Eph 2,5a; Röm 5,17a; 6,23a). Seitdem haben die Menschen eine sündige Natur, die von Grund her verdorben und bösartig ist (Ps 53,4; Jer 17,9). Gott ist heilig, und das Himmelreich ist ein heiliger Ort des ewigen Lebens, darum kann Gott dort keine Sünde, die Tod bedeutet, dulden. Rein und heilig, muss rein und heilig bleiben.


1) Wie kann der Mensch dann noch ins Reich Gottes kommen?

Gott ist Liebe (1Jo 4,8b) und reich an Erbarmen (Eph 2,4a) und will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1Tim 2,4). Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt ER sich über die, welche ihn fürchten (Ps 103,13).

So bereitete Gott, der Vater einen Heilsweg zu SICH: eine neue Schöpfung in Christus

1Jo 4,9a Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen Eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, Joh 3,16b damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Lk 19,10 denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. 2Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Ob wirklich alles neu geworden ist, prüfe jeder ernsthaft bei sich selbst (1Kor 11,28)

Jesus, der Christus spricht:

Joh 14,6a Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Joh 10,9a Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden


2) Der Weg und die Tür zum Reich Gottes

Der Mensch muss von neuem geboren werden. Jesus erklärte dies dem jüdischen Lehrer Nikodemus, der bei Nacht (heimlich?) kam, weil er wohlmöglich die Konsequenzen fürchtete, die sich aus einem öffentlichen Gespräch mit Jesus für ihn ergeben würden2.

Joh. 3,3-7 Jesus antwortete und sprach zu ihm (Nikodemus): Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so(1) kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. (1) im Leib der sündigen Natur.


Im „Fleisch“ geboren bedeutet, dass der Mensch, der von menschlichen Eltern, die Sünder sind, als sündige Natur geboren wird Röm 7,5.18). Die Gesinnung des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott (Röm 8,7), denn das Fleisch begehrt gegen Gottes Geist auf (Gal 5,17; Mk 7,21-22).

Aus Wasser geboren“ bedeutet „durch das Wasserbad3 des Wortes“ (Eph 5,26). „Vom Geist geboren“ bedeutet, dass jemand dem Herrn Jesus sein Vertrauen schenkt, IHM sein Leben übergibt: dann findet eine neue, eine geistliche Geburt - eine Geburt „von oben“ (Jak 1,17) durch Gottes heiligen Geist (Joh 7,39 a) statt. Er empfängt eine neue Natur in Christus (2Kor 5,17), und lebt nicht mehr in Sünde, 1. Joh. 3,9.

Die Wiedergeburt kann durch keine Mitgliedschaft in Kirchen, Denominationen oder Organisationen, nicht durch menschliche Werke wie Zeremonien, Riten, Regelungen, Systeme, Ordnungen, Schriften oder Glaubensbekenntnisse von Glaubensgemeinschaften zustandgebracht werden. Kein Mensch kann irgendetwas tun, dass aus dem sündigen Menschen ein Kind Gottes wird. Er kann Mitglied werden, wo er will, versuchen, ein besserer Mensch zu werden, gute Taten tun, Versammlungen, Gottesdienste besuchen oder die Bibel lesen. Das alles wird ihn aber nicht retten. Durch eigene Bemühungen, Willenskraft oder „Erkenntnisse“ wird es niemand schaffen.


Merke: Du kannst Dich nicht selber retten:

Eph 2,8-9 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben4, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme (s. a. Joh 6,44).

Eph 5,26 damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort

Mt 4,4b … von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht

Tit 3,5b … aufgrund seiner Barmherzigkeit - errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes

Der Heilige Geist vollbringt die Wiedergeburt, und das Wort Gottes ist das Mittel dazu.

Die Wiedergeburt geschieht also allein durch Gott - durch Gnade (Eph 2,8; 2Tim 1,9), Barmherzigkeit (Lk 1,50; Tit 3,5), Glauben (Joh 3,16-18; Apg 16,31; Röm 1,16-17), das Wort Gottes (1Petr 1,23) und den Heiligen Geist Gottes (Tit. 3,5).


3) Ist die biblische Taufe (Eph 4,5) die Wiedergeburt?

Leider muss ich hier in für manche etwas schwer verständliche Einzelheiten gehen, weil weithin die Auffassung vertreten wird, dass Menschen durch die Taufe gerettet und Kirchenmitglied werden.

Als der Gottes Sohn „gestorben war“ – so berichtet die Bibel - starb er „ein für allemal“ (ein einzigartiger Vorgang) für unsere Sünden (Röm 6,10; Hebr 7,27, 9,12; 10,10), die sonst für uns den ewigen Tod bedeuten würden (Röm 6,23 a). So vollendete Er den Weg zum Heil (Joh 19,28.30) und hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift, die den Tod für unsere Sünden fordert, ausgelöscht und ans Kreuz geheftet (Kol 2,14). Weitere Opfer sind nicht mehr möglich und erforderlich (Hebr 10,11-12).

Hebr 10,14 Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.

1Jo 1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen5, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt unduns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Joh 1,12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Eph 1,13 In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,

Durch unsere persönliche Annahme von Jesu Opfer – durch den Glauben an Ihn wissen wir: „dass unser alter (sündiger) Mensch mitgekreuzigt (Röm 6,6) worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen (Röm 6,6-7)“. Durch den Glauben werden wir gerettet: „Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden (Mk 16,16)“. Der Glaube ist es also, der rettet. Unser „alter“ Mensch starb am Kreuz mit Christus, und wie ER nach dem Tod begraben wurde, so werden auch wir, wenn wir der Sünde gestorben sind, begraben:

Röm 6,4 Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Sagt nun diese Bibelstelle nicht doch aus, dass die Wassertaufe (das Untertauchen) der Tod unseres alten Menschen und die Sündenvergebung ist?


Der Apostel Petrus schrieb, dass die Taufe nur ein „Gegenbild“ (1) für die Rettung ist:

1Petr 3,21 welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches6 ist,sondern das Zeugnis (2) eines guten

Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi. (1) w. als entsprechendes Bild / Gegenbild (gr. anti-typos). (2) Andere Übersetzung: die Antwort / die verpflichtende Erklärung. Das gr. Wort bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Antwort oder Erklärung auf die Frage eines Richters oder Höhergestellten hin (Schlachter 2000, Anm. zu 1.Petr. 3,21)


Was bedeutet denn „die Taufe in den Tod“, wie Paulus an die Römer schrieb?

Die Bibel legt sich selber aus:

Mk 10,38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet! Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft (1) werden mit der Taufe (2), womit ich getauft werde? (1) Griechisch / Deutsch Strong Lexikon: baptizo =vollständig untertauchen) (2) baptisma = bildl.: überschütten mit Leid. In den Tod „hineingetaucht“

Lk 12,50b taufen lassen mit einer Taufe, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist!

  • Den Kelch trinken“ (siehe auch Joh 18,11b) bedeutet, dass ER den Zorn Gottes für die Sünden der Menschheit auf Sich nahm (Jes 53,2-12; 1Petr 2,24; Mt 27,46). Wenn wir nun aus dem Kelch beim Abendmahl (oder Mahl des Herrn) trinken, gedenken wir daran, dass Er Sein Blut für unsere Sünden opferte und dadurch einen neuen und ewigen Bund mit Gott, dem Allmächtigen bewirkte (Lk 22,20; Hebr 13,20b; 1Kor 11,25). Durch diesen Kelch des Heils7 geht der Kelch des Zorns (wie Jer 25,15) an uns vorüber, weil wir unser Leben Ihm ganz übergeben haben (Gal 2,20).

  • Als Christus am Kreuz hing, sagte Er im Hinblick auf Seinen Tod: „Es ist vollbracht“ (Joh 19,30), das heißt, dass Er das Leiden bis zu Seinem Tod als „Taufe“ bezeichnete – also die Taufe in den Tod. Als diese „Leidenstaufe“ vollbracht war, wurde Er begraben, was die Wassertaufe symbolisiert.

  • So ist die Taufe (im Wasser untergetaucht) „ein Bild“ des Begrabenwerdens, der Auferstehung und das Zeugnis eines guten gereinigten Gewissens vor Gott – eine „Wiedergeburt“, weil Christus in uns lebt (Gal 2,20a). So sind wir mit Christus „verlobt“ (2Kor 11,2), um mit IHM in Ewigkeit vereint zu sein (Offb. 19,6-9).

Kol 2,12 da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat - um in einem neuen Leben zu wandeln:

1Jo 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zuwandeln, wie jener gewandelt ist.


Durch das Beispiel von Philippus und dem Kämmerer (Apg. 8,26-40) erfahren wir eindeutig, dass man Gott anbeten kann (damals in Jerusalem), ohne den Heiland und Erlöser dieser Welt zu kennen. Erst durch die Verkündigung des Evangeliums und die Anleitung durch Philippus (demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort - Röm 10,17) kam der Kämmerer zum rettenden Glauben. Als er dann von Herzen dem Evangelium glaubte (es deckt Sünde schonungslos auf und zeigt dem Menschen deutlich seinen verlorenen Zustand) und sein Leben Jesus Christus übergab, konnte er getauft werden.


Der Glaube und die Hingabe an Gottes Wort, das Fleisch wurde (Joh. 1,1-14), ist also der Beginn eines neuen geistlichen Lebens in Christus. Dies wird durch die Taufe bestätigt. Der Glaube ist die Errettung vom ewigen Tod und von dem Unheil, das durch die Sünde auf den Menschen kam.

Mk 16,16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Wir werden heil in und durch Christus, der unser Heil ist (Offb 7,10; 12,10 a; 19,1).

Spr 1,33 Wer aber auf mich hört, der wird sicher wohnen; er kann ohne Sorge sein und muss kein Unheil fürchten.

Durch unsere Annahme von Jesu Opfer für uns, durch den Glauben an Ihn und den Gehorsam gegenüber Seinem Wort werden wir durch den Heiligen Geist zu einem neuen Leben geboren8.Wir werden gereinigt durch das „Wasserbad im Worte Gottes“ - Eph 5,26 damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,- und Sein Blut (1. Joh 1,7b).

Einfach ausgedrückt heißt das, dass der Mensch von der Sünde gereinigt wird, wenn er das Wort Gottes hört oder liest und dann das Opfer Seines Sohnes am Kreuz für seine Sünde annimmt und Ihm gehorcht. Deshalb sagte Jesus zu den Jüngern:

Joh 15,3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

Und er betete zum Vater im Himmel:

Joh 17,17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Dann werden unsere Seelen im Gehorsam gegenüber der Wahrheit gereinigt (1Petr 1,22a).


Mit unseren Sinnen alleine können wir dies nicht erfassen, sondern nur durch Glauben (Hebr 11,1) und durch das Zeugnis des Heiligen Geistes in uns (Röm 8,16).

Nachdem wir nun erfahren haben, dass die Taufe selbst keine Wiedergeburt zu einem neuen Leben ist, gilt für uns das Wort Gottes:

Apg 3,19 So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen.


Dies bedeutet auch, dass eine Säuglings- oder Kleinkindertaufe nicht nach Gottes Wort sind. Martin Luther schrieb sogar dazu: „Taufe hilft niemand, ist auch niemand zu geben, er glaube denn für sich selbst, und ohne Glauben niemand zu taufen ist. Wo wir nun nicht besser können auf diese Frage antworten und beweisen, dass die jungen Kinder selbst glauben und eigen Glauben haben, da ist`s mein treuer Rat und Urteil, dass man stracks abstehe, je eher, je besser, und taufe nimmermehr ein Kind, dass wir nicht die hochgelobte Majestät Gottes mit solchen Alfanzen und Gaukelwerk, da nichts hinter ist, spotten und lästern.“9


4) Was bedeutet Buße und Bekehrung?

Mit dem Wort Buße hat Luther für die hebr. (schub = hinwenden, zurückkehren bzw. nacham = über etwas Leid empfinden, etwas bereuen) und griech. Worte (metanoein = den Sinn ändern) ein Wort eingesetzt, das im Dt. von »bessern« kommt. Gleichzeitig enthält das deutsche Wort den strafrechtlichen Begriff der Genugtuung, der Sühne (vgl. 5Mo 22,19; Esr 7,26). Das 11griech. Wort „meta-noeo“ bedeutet: den Sinn ändern, umdenken; sich um-besinnen; insichgehen; bekehren - d.h. seine böse und sündige Vergangenheit von Herzen bereuen, verneinen und mit ihr brechen; völlige Änderung seiner Haltung gegenüber Gott in allen geistlichen und moralischen Belangen.

Gottes Wort gilt: 2Petr 3,9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.

Lk 15,7a Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über {einen} Sünder, der Buße tut,

Wenn das letzte Glied dem Leib Christi (Röm 12,5) hinzugefügt wurde, wird der vollständige Leib Christi in die himmlische Heimat entrückt (1Thess 4,17). Den Zeitpunkt kennt nur unser Vater im Himmel (Mk 13,26-27.32) – also nutzen wir die uns verbleibende Zeit (Eph 5,14-17).
  • Bekehrung

Das griech. Wort epi-strepho bedeutet: sich umwenden, zur Umkehr bringen, zurückbringen, zurückkehren (zur Liebe und zum Gehorsam gegenüber Gott hinwenden)12. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn lesen wir:

Lk 15,18Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir“.


5) Wie wird man zur Buße und Bekehrung geleitet?

Durch Gottes gnädiges Wirken - einige biblische Beispiele:
  • Als Kornelius, ein Offizier des römischen Militärs, sowie seine Verwandten und Vertrauten das Wort hörten13, kam der Heilige Geist über sie und führte sie durch „das Wort14“ zum Glauben. Ihre Sünden wurden ihnen vergeben und Petrus ließ sie zum „Zeugnis“ taufen (Apg 10,22-48a).

  • Durch Hören von Gottes Wort (Apg 18,8) und tägliches Forschen in der Bibel (Apg 17,11).

  • Oft sind es auch besondere Ereignisse (Apg 16,26-3415; 22,6-1016), Enttäuschungen , Leid, Hungersnot (Lk 15,14-18), und gottgewollte Betrübnis (2Kor 7,10a)

  • oder aufgrund des Glaubenszeugnisses eines Menschen (Joh 4,39.42)

6) Die Schritte zur Wiedergeburt:

  • Jeder sollte sich durch das Lesen von Gottes Wort prüfen, (Lk 6,44; 8,8; Joh 15,2-8; Röm 6,22; 7,4; Gal 5,22; Eph 5,9; Hebr 13,15; Jak 3,18; Mt 5,1-16, 20, Mt Kap. 5-7) und darüber tief und gründlich nachsinnen, fasten und beten, ob er nach dem Wort Gottes wiedergeboren ist oder ob er meint, dass er durch die Taufe gerettet würde.

  • Ferner spricht die Bibel davon, die Kosten zu überschlagen (lies Lukas 14,26-32).

Dies bedeutet, dass du bedenkst, dass bei einem neuen Leben in Jesus Christus sich dein bisheriges Leben radikal ändern muss und du prüfen sollst, ob du diesen nicht immer einfachen Weg auch bis zu Ende gehen kannst (2Tim 3,12; Mk 4,17b; 1Kor 4,12b). Dieser neue Lebensweg führt um 180 Grad in die andere Richtung (ist dies wirklich so bei dir?17) – in den Gehorsam gegenüber Gottes Wort. Denn nicht nur die Versammlung besuchen und Gottes Wort hören, führt zum Ziel (Jak 1,22-25).

Dein Leben wird sich Schritt für Schritt wandeln von Gottlosigkeit, Götzendienst18, ehemals heidnischen Ritualen und Traditionen, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Spott, unnützen und unsauberen Reden (Matth.12,36), Lügen jeglicher Art, mangelnder Vergebungsbereitschaft in ein Leben, das von Liebe zu Gott und den Menschen geprägt ist. Die Frucht deines Lebens wird sein; Liebe Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Gal.5,22), Anbetung und Gehorsam in Gottesfurcht. Wir geben von Gottes Wort Zeugnis und verkünden Seine Werke, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln (Eph 2,10). Dies wird möglicherweise im persönlichen Umfeld Verwunderung, „Angriffe“ und/oder „Spott“ hervorrufen. Eine gewisse Isolation oder Abkehr von der „Welt“ wird die Folge sein (1Kor 4,10f; Kol 2,20; Jak 4,4b; 1Joh 2,15; 3,13).

  • Alle persönlichen Sünden bekennen

Ps 32,5 Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht; ich sprach: »Ich will JHWH meine Übertretungen bekennenDa vergabst du mir meine Sündenschuld.

Gehe an einen stillen Ort, wo du mit Gott, dem Allmächtigen alleine bist. Es ist hilfreich und nötig, über dein Leben in Ruhe nachzudenken – nimm dir Zeit, denn dieses ist ein entscheidender Schritt in deinem Leben.

Bitte Gott auch: Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine“(Palm 139,23). Verfehlungen - wer erkennt sie? Sprich mich (bitte) los von denen, die verborgen sind! (Ps 19,13). Denn nicht alle begangenen Sünden wirst du erkennen. Sei aber aufrichtig, denn Gott schaut auch ins Verborgene – lies unter19alle Bibelstellen.

Es ist auch angemessen und für dich besser, alles, was dir in dieser stillen Zeit in den Sinn kommt bzw. alles, was du IHM bekennen willst, aufzuschreiben – lass dir bitte Zeit dabei und bitte aufrichtig um die Hilfe durch den Heiligen Geist (Röm 8,26) und lass dein „Herz“ sprechen.

Bekenne im Namen unseres Herrn Jesus Christus Gott, dem Vater (lies Mt 6,6.12) dann bewusst und demütig auf den Knien (wenn dies gesundheitlich möglich ist) alle deine Schuld und deine Verfehlungen. Zeige aufrichtige tiefe Reue und lass Tränen zu.

Öffne dein Herz für unseren Heiland und Erlöser. Er wurde zur Rechten Gottes, des Allmächtigen, über alle Maßen erhöht (Phil 2.9) – nur durch IHN und in IHM erhalten wir ewiges Leben (Joh 3,36; 10,28; 1Joh 5,11 -12). Jeder bekommt Anteil an diesem Leben, wenn er aller Gottlosigkeit absagt und Jesus, den Christus, als seinen persönlichen Retter und Herrn aufnimmt.


Nachfolgendes Gebet soll nur ein Gedanke zu einem von Herzen kommenden persönlichem Gebet sein, denn viele, die den Weg in der Nachfolge gehen wollen, benötigen dabei Hilfe (siehe auch Lk 11,1).

Herr Jesus (hebr. Jahuschua), der Du der Christus bist, ich weiß um meinen Mangel, meine persönlichen Sünden und mein ewiges Verlorensein ohne Dich. Ich habe bisher ohne Dich gelebt. Das ist die Sünde, die ich vorDir bekenne.Ich danke Dir, dass Du mich so sehr geliebt hast bis zur Hingabe Deines Lebens. Heute nehme ich Deinen Erlöserdienst dankbar an, ich nehme Dich auf als meinen Erretter und Herrn. Komm in mein Leben und leitemich.Du stehst an der Tür meines Lebens und klopfst an. Ich habe Dir nun geöffnet, damit Du mich an Deiner Tischgemeinschaft des Lebens teilha­ben lässt. Dank sei Dir von ganzem Herzen. Du bist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Herr, Du bist mein Fürsprecher in Ewigkeit, mein Mittler am Thron unseres lieben Vaters im Himmel. So bitte ich durch Dich – in Deinem Namen:

Lieber Vater im Himmel, ich bin ein schuldig gewordener, verlorener und hilfloser Sünder. Ich glaube, dass Dein geliebter Sohn am Kreuz für meine Sünden gelitten hat und für mich gestorben ist; dass Er Sein Blut und Seinen Leib für mich geopfert hat, um die Strafe für meine Sünden zu bezahlen, und dass Er wiederauferstanden ist und zu Deiner Rechten im Himmel sitzt20. Ich bekenne Dir alle meine Schuld … (sprich darüber aufrichtig – verbirg nichts).

Bitte vergib mir all diese meine Schuld und meine Verfehlungen, auch diejenigen, an die ich mich jetzt nicht erinnern kann und auch die verborgenen Sünden. Ich rufe zu Dir und bitte Dich, mir diese meine Sünden zu vergeben und mir ewiges Leben zu schenken. Ich möchte Deinem geliebten Sohn mein Leben übergeben und IHM nachfolgen. Ich bitte um die Hilfe Deines heiligen Geistes, der auch der Geist Deines geliebten Sohnes ist. Ohne Ihn kann ich nichts tun, um den rechten Weg nach Deinem Wort zu leben21. Ich bitte dies alles im Namen Deines geliebten Sohnes Jesus Christus (Joh. 16,23b).

  • Vergiss nicht, zu danken

Vergiss nicht, dem Vater und dem Herrn Jesus22 von Herzen für Seine Liebe und Gnade zu danken, dass Er dich erhört hat. Bitte Ihn, dass Er dich auf deinem Weg der Nachfolge bewahrt, führt, behütet und beschützt (Psalm 140,5; 141,9; Ps 23).

  • Prüfe auch, ob Sünden, die andere Menschen betreffen, vor diesen bekannt werden müssen, damit du sie um Vergebung bittest. (Jak 5,16)

7) Die Taufe23

Sie hat eine besondere Bedeutung. Wir werden in Christus hineingetauft – mit IHM verbunden, in dem wir IHN anziehen (Gal 3,27), und werden erfüllt mit dem Heiligen Geist (1Kor 12,13). Wenn du nun aufrichtig Buße (die ganze Gesinnung ändern) getan und dein Leben Jesus Christus gegeben hast, folgt der nächste Schritt: “Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ (Apg 2,38).


Was bedeutet es „Taufe zur Vergebung deiner Sünden“? Auf den ersten Blick scheint es, dass das Wort „zur“, wie es in Röm 6,4 „Taufe in den Tod“ heißt, die Erlösung durch die Taufe lehrt. Solch eine Auslegung ist jedoch aus folgenden Gründen falsch:

  1. Im Griechischen steht für „zur“ das Wort „eis“. Es bedeutet „im Hinblick auf“, „auf der Basis von...“; „aufgrund24“. Wenn wir den Tod Jesu Christi für unsere Sünden für uns in Anspruch nehmen, geschieht Sündenvergebung. Die Taufe ist dann ein Zeugnis dessen, was geschehen ist (1Petr 3,21). Im Hinblick darauf, dass wir der Sünde mit Christus (am Kreuz) gestorben sind (Röm 6,8), werden wir mit Ihm „begraben“, und zu einem neuen Leben in Christus auferweckt (Kol 2,12) und suchen das, was droben ist (Kol 3,1).

  2. In Dutzenden von neutestamentlichen Stellen wird ausgesagt, dass man die Gerechtigkeit durch den Glauben(Jak 2,23)an den Herrn Jesus Christus erhält (z.B. Joh 1,12; 3,16.36; 6,47; Apg 16,31; Röm 10,9). Ein einzelner Vers (Röm 6,4) kann diesem überwältigenden Zeugnis nicht widersprechen, sondern es nur bestätigen bzw. ergänzen (2. Pet 1,20). Gottes Wort legt sich selber aus – es darf nicht verändert werden25

  3. Einer der Übeltäter, der mit Christus gekreuzigt wurde, bekam die Verheißung der Errettung ohne Taufe (Lk 23,39-43) – dies geschah aufgrund seines Glaubens.

  4. Von Christus wird nicht berichtet, dass Er jemanden getauft hätte. Das wäre jedoch sehr seltsam, wenn die Taufe für die Erlösung notwendig wäre. Immer wieder erwähnte Er, dass der persönliche Glaube rettet (Mt 9,22; Mk 5,34; Lk 17,19).

  5. Der Apostel Paulus war dankbar, dass er nur einige wenige Korinther getauft hatte (1Kor 1,14-16). Dies hätte er wohl nicht ausdrücklich erwähnt, wenn die Errettung durch die Taufe käme.

Jeder, der zuvor Buße getan und dem Wort Gottes geglaubt hat, soll aber auch getauft werden, da sie ja nach 1Petr 3,20-21 ein Abbild26 der Errettung ist. Den Heiligen Geist empfängt man bei der Wiedergeburt – danach die Taufe.

Apg 10,47 Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft  werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?

Aber es gab damals auch eine andere notwendige Praxis:

Apg 8,14-17 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. Diese kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nurgetauft auf den Namen des Herrn Jesus27. Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.

28Dieser Vers unterstützt nicht die falsche Auffassung, Christen würden den Heiligen Geist erst später nach der Errettung empfangen. Hier liegt eine Übergangssituation vor und in dieser Phase war es nötig, dass die Apostel die Aufnahme einer neuen Volksgruppe in die Gemeinde bestätigten und bezeugten. Wegen der Feindseligkeit zwischen Juden und Samaritern war es äußerst wichtig, dass die Samariter den Heiligen Geist vor den Augen der Jerusalemer Gemeindeführer empfingen. Somit wurde die Einheit der Gemeinde gewährleistet. Der verzögerte Geistesempfang verdeutlichte außerdem, dass auch die Samariter sich der apostolischen Autorität unterwerfen mussten. Mit derselben Verzögerung wurden die ersten Heiden in die Gemeinde aufgenommen (10,44-46; vgl. 15,6-12; 19,6).


Fassen wir die zuvor beschriebenen Schritte zur Wiedergeburt zusammen29:

Ich muss

  • Einsicht haben, dass ich ein Sünder bin (1. Tim 1,15)

  • Gott, den Allmächtigen suchen, solange Er zu finden ist (Jes. 55,6; Jer 29,11-14)

  • demütig erkennen, dass Gott mich zur Buße und Vergebung leitete (Röm. 2,4; Joh. 6,44)

  • in kindlichem Vertrauen umkehren (Mt 18,1-4) zu Gott (Joel 2,12-13).

  • glauben, dass Jesus Christus als Retter für meine Sünden gestorben ist (2Tim1,9; Tit 3,5)

  • Gott, den Allmächtigen anrufen (Apg 2,21)

  • Buße tun und mich bekehren (Apg 3,19)

  • meine Schuld bekennen (Ps 32,5)

  • danken (Ps 118,21; 1Kor 1,4)

  • Gottes Wort gehorsam sein (1Petr. 1.22 a)

Ich empfange

  • Sündenvergebung (Ps 32,5; Eph 1,7)

  • den Heiligen Geist (Eph 1,13; Röm 8,14-16; Gal 5,22)

  • neues Leben (Joh 6,47)

  • die Taufe (Apg 8,38; 18,8; 1Petr 1,22 a; 3,21)

Die Taufe ist auch ein Akt des Gehorsams gegenüber Gottes Wort (Hebr 5,8-9; 1Petr 1,2).

Die Frage stellt sich auch, was ist zu tun, wenn ich schon einmal getauft bin?

Ein Säugling oder Kleinkind kann nicht glauben und sein Leben persönlich Christus übergeben. Was ist zu tun, wenn man schon einmal als Erwachsener durch Untertauchen getauft wurde? Die Taufe des Johannes (Joh 1,29-36) erklärt dies:

Apg 19,1-5 Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höhergelegenen Gebiete durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und als er einige Jünger fand, sprach er zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist! Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf die Taufe des Johannes. Da sprach Paulus: Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.


Sie hatten bis dahin nicht die ganze Wahrheit gekannt und ließen sich wieder taufen.. Die Taufe nach der Wiedergeburt bewirkt im Leben eines jeden einzelnen eine tiefe geistige Veränderung. Gott gehorsam sein bringt Segen (5Mo 11,27). Die erste Taufe war nicht weniger bedeutungsvoll, jedoch verband sie nicht mit dem Leib Christi. Nun gilt für jeden der von neuem geboren ist, was der Apostel Johannes niederschrieb:

Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist(1Jo 2,6)… „denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen“ (Phil 2,13).

Es ist der Start zu einem wirklichen Neubeginn (2Kor 5,17). Wir sind mit IHM einsgemacht (Röm 6,4-10).


Erwähnt sei noch, dass „besprengen“ oder „übergießen“ mit Wasser kein „begraben“ sein kann. Denn während des Zeitpunktes des Untertauchens atmet man nicht (symbolisch für den Tod).


Wir haben nun den Ratschluss Gottes erfahren, dass wir Zugang zu Ihm und Seinem ewigen Reich haben können. Darum ergreifen wir Seine ausgestreckte Hand.

Lk 15,7 Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über {einen} Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!

Das Zeugnis der Bekehrung und geistlichen Wiedergeburt sollte auch jeder vor der Gemeinschaft der Glieder des Leibes Christi zu ihrer Freude geben, um dann am gemeinsamen Gedächtnismahl des Heilsgeschehens Gottes durch Seinen geliebten Sohn teilzunehmen.

Wir wissen, dass Satan, der Widersacher möchte, dass wir den Zeitpunkt verpassen, unser Leben unserem Herrn und Heiland zu geben, um in Ewigkeit bei Ihm sein zu dürfen.

2Kor 6,2b Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

Die Zeit, die auch der Prophet Jesaja als „Tag des Heils“ angekündigt hatte (Jes 49,8), ist schon da, und so drängt Paulus die Menschen, dem Erlöser zu vertrauen, solange der „Tag des Heils“ noch andauert, die Gnadentür noch geöffnet ist (Joh 10,9) und wir die Möglichkeit zur Umkehr haben.

Denken wir auch an „den Reichen“, der meinte die „Scheunen“ voll zu haben:

Lk 12,20 Aber Gott sprach zu ihm: DuNarr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast?


Er hatte in den Scheunen „ungeistliche Dinge“ gehortet, die aber nicht dazu dienten, ins Reich Gottes zu kommen.

Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!

Lies auch Mt 7,13-29; Lk 14,25-33 – u. a. der Ernst und die Bedingung der Nachfolge.


So werden wir ermutigt und ermahnt:

1Kor 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus den Christus!

1Jo 5,4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.


Anmerkung: Gerne beantworte ich weitere Fragen zu dem Thema und zur Taufvorbereitung.

1 Paul Sonntag, 2013 – www.bibel-hauskreisversammlung.de

2 Scheuen sich nicht heute auch viele Menschen, direkt Gottes Wort, die Bibel, zu befragen, weil sie eigene Satzungen höher achten?

3 Reinigung durch Tun des Wortes Gottes (Jak 1,12-25ff)

4 und gerechtfertigt – Röm 3,28

5 gegenüber Gott, dem Vater (Mt 6,6-15; Lk 15,18)

6 die Sünde im Fleisch (Röm 7,25; 8,3-9; Gal 5,17.24)

7 Ps 116,13

8 siehe auch 1Kor 15,45

9 M. Luther, Erlanger Ausgabe, Bd. XI, S. 60 ff. Siehe auch http://www.l-gassmann.de/news/newsdetail.php?id=54&nid=557

10 Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier.

11 Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

12 Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

13 der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort - Röm 10,17“.

14 das in der Bibel niedergeschrieben ist

15 Bekehrung des Gefängnisaufsehers

16 Bekehrung des Saulus

17 Joh 17,14.16; Gal 6,14; Kol 2,20; 1Joh 2,16; 4,4

18 (2. Mose 20,3-5) In der Bibel wird die Nichtigkeit und Machtlosigkeit der Bilder beschrieben, sie helfen nicht. Dahinter stehen sogar dämonische Mächte. Als Material der Götzenbilder wird Holz (Jes 40,20; 44,13) und Stein (2Kön 19,18; Jer 2,27), Gold, Silber, Erz und Eisen (2Mo 20,23; Jes 44,12; Dan 5,4; Offb 9,20) genannt. Verschiedenste Weihgaben oder „heilige“ Gegenstände ( Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier). PS: Auch Verehrung von Menschen gehört dazu.

19 2Chron 16,9a; Jer 16,17; 17,10; 32,19; Jes 66,2; Spr 5,21; Ps 139,3; Mt 6,4

20 Griechisch - I.) sitzen 1) (majestätisch) dasitzen: "thronen"; einen Platz besetzen; einen festen Wohnort haben, seinen Sitz haben, sich aufhalten

21  Joh 15,5

22  ungefähre hebräische Aussprache: Jahuschua

23 Griechischbaptizo“: etw. vollständig untertauchen, versinken I.) untertauchen (Griechisch / Deutsch Strong Lexikon)

24 Griechisch / Deutsch Strong Lexikon unter 1519

25 2Thes 1,7b-8; Offb 22,18 -19; 5Mo 4,2; Spr 30,6; Mt 5,18;Joh 10,35b; 2Petr 1,19-21; 2Petr 2,1-2; Gal 1,6-8; 2Tim 3,16; Jes 55,11; 2Jo 1,9

26  w. als entsprechendes Bild / Gegenbild (gr. anti-typos). (Schlachter 2000, Anm.c) zu 1.Petr. 3,21)

27 Röm 6,4; auf / in den Namen Jesu - Apg 2,38; 8,16b; 10,48; 19,5; Röm 6,3; Gal 3,27

28  Erläuterung der Studienbibel von John MacArthur

29  Siehe auch Apg 10, 42-48
   
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