Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Einsicht ihre Stimme erschallen? Oben auf den Erhöhungen am Weg, da, wo Pfade zusammenstoßen, hat sie sich aufgestellt (Sprüche 8,1.2)

Der Wanderer, der an eine Wegkreuzung kommt und nicht weiß, wie er weitergehen soll, ist froh, einen Wegweiser vorzufinden. Was aber, wenn der Wegweiser nicht zuverlässig ist, vielleicht die falsche Richtung weist oder den gesuchten Weg nicht erkennen lässt? In unserem irdischen Leben sind die Folgen eines Umwegs meistens wiedergutzumachen. Geht es aber um die Richtung für unser ewiges Ziel, dann bedeutet ein Irrweg ewiges Verderben, sofern wir nicht noch rechtzeitig unseren falschen Weg erkennen und umkehren. Und wie viele Wegweiser haben sich da aufgestellt! - Religionsstifter, Philosophen und Wohltäter, wer auch immer der Menschheit seine Führung anbietet, sie alle rufen uns zu: Hierher! Aber, wie es mit Wegweisern so ist, sie können ja selbst nicht gehen, und so sieht sich der Mensch am Ende allein gelassen. Doch es gibt Einen, der ist nicht nur Wegweiser, sondern ist allen, die an Ihn glauben, auch vorangegangen auf dem Weg zum himmlischen Ziel. Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. "Er ist uns geworden Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung" . Er ist die göttliche Weisheit in Person für jeden, der Orientierung sucht (1. Korinther 1,30). Auch heute noch ruft Christus durch das Evangelium Menschen auf den rechten Weg. Und allen, die zu Ihm gekommen sind, ist Er der "Anfänger und Vollender des Glaubens", dem sie nachfolgen dürfen. Er lässt sie nicht allein gehen (Hebräer 12,2).

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