Gott der Allmächtige gab Nebukadnezar sein Reich und seine Herrlichkeit als König zurück. Die Bibel berichtet danach von einem neuen König; sein Name war Belsazar. Bel ist ein Name der babylonischen Hauptgottheit Marduk[1]

 

Erläuterungen: Für „ HERR"[2] im AT steht im Urtext der Bibel der Gottesname „JHWH" - für „ich bin, der ich bin". Der hebräische Name für Jesus wird, wie es einige Ausleger beschreiben, Jahuehschua gesprochen. Erläuterungen dazu kann man unter den jeweiligen „Hochzahlen" finden. Im Bibeltext wollen wir um des besseren Verständnisses willen den lateinischen Namen „Jesus"[3] aber belassen. Kursiv geschriebene Texte wurden eingefügt. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

 

1) Einleitung:

Alles, was für Gott den Allmächtigen wichtig war, über die Herrschaft Nebukadnezars im Buch Daniel niederzuschreiben, endet in Kapitel 4, Vers 34. Weitere Einzelheiten über die Herrschaft Nebukadnezars findet man noch in 2.Kön. 24,1.11; 25,1; 1. Chronik 5,41; 2. Chronik 36,7.10.13; Esra 1,7; 2,1; 5,14; 6,5; Nehemia7,6; Ester 2,6; Jeremia ab 21,2-52,28; Hesekiel 26,7; 29,18-19. Im Studium „Das Buch des Propheten Daniel Kap. 2,1 - 19, unter 2.4" ist der Hinweis enthalten, dass von Kap. 2,4 bisKap. 7,28 das Buch Daniel in Aramäisch abgefasst worden war. Aramäisch war die Handels- und Verkehrssprache des Vorderen Orients.

 

 

 

2) Geschichtliche Details

a) Wer war Belsazar?

Der Name bedeutet: » (Der Gott) Bel schütze den König«[4] .  In Dan 5,18 wird Belsazar als Sohn  Nebukadnezars  bezeichnet. In der Bibel bedeutet „der Sohn von" nicht immer die direkte Nachfolge „Vater und Sohn". Z. B. wird Jahuehschua der Messias (Christus, von griech. Christos[5]) als „Sohn Davids" bezeichnet, obwohl ja noch einige Generationen dazwischenlagen (siehe das Geschlechtsregister  Jesu Christi in Mt 1,1-16 und  Lk 3,23-38). In Lk 3,23-24 wird Joseph der Sohn Elis genannt. Man beachte dabei, dass es durchaus eine hebräische Ausdrucksweise ist, den „Schwiegersohn" als „Sohn" zu bezeichnen (vgl. 1.Sam 24,17). Maria wird nicht erwähnt, weil es gemäß jüdischer Sitte nicht üblich war, Frauen in einem Geschlechtsregister als Bindeglieder zu verzeichnen [6]. Belsazar wurde als der Sohn  Nebukadnezars bezeichnet, obwohl er nicht sein direkter Sohn war. Nach zeitgenössischen babylonischen Urkunden ist Belsazar der älteste Sohn und Mitregent des letzten Herrschers des neubabylonischen Reiches, Nabonid (556-539 v.Chr.). Seine Mutter war die Tochter Nebukadnezars. Als Nabonid im dritten Jahr seiner Regierung zur Eroberung der Oasenstadt Tema in Arabien auszog, übergab er Belsazar, »dem Sohn des Königs«, die Regierungsgeschäfte und den Oberbefehl über die Truppen im Norden des Reiches. Diese Regelung blieb bis zum Fall Babylons bestehen, da Nabonid jahrelang in Tema weilte und die Stadt ausbaute[7]. Belsazar war also der Enkel Nebukadnezars. Weitere Erklärungen unter der Hochzahl[8].

 

b) Wer waren die Chaldäer und Aramäer?

Die Chaldäer[9] - hebr. chasdim, babylon. kaldu; griech. chaldaio, - ein aramäischer Halbnomadenstamm. Sie siedelten sich um 1000 v.Chr. im Süden Babyloniens an, übernahmen die babylonische Zivilisation und waren das Rückgrat des neubabylonischem oder chaldäischen Reiches. [10]Die vielen Verweise auf die Chaldäer in der Schrift zeigen, dass die Bewohner ganz Babyloniens so bezeichnet werden.

Vielleicht ist Ur in Chaldäa sogar der einzige Ort in Chaldäa im eigentlichen Sinn, der in der Schrift ausdrücklich erwähnt wird. Ur war offenbar eine Stadt am Meer. In Übereinstimmung damit erstreckte sich Chaldäa bis zum Persischen Golf, der sich jedoch weit von der einstigen Mündung des Euphrat zurückgezogen hat. Im Norden grenzte Chaldäa an das Land Sinear. Dort lagen die frühen Städte Babel, Erek, Akkad und Kalbe (1. Mo 10,10). Das gesamte Gebiet lag zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, ging in westlicher Richtung sogar noch über den Euphrat hinaus. Im Altertum war es von vielen Kanälen durchzogen und dadurch gut mit Wasser versorgt. So soll es auch sehr fruchtbar gewesen sein. Herodot[11] berichtet von Erdwällen, die dort errichtet wurden, sodass sich der Fluss einst wie ein See über die gesamte Ebene erstreckte.

Heute ist alles verfallen, manche Teile sind ausgetrocknet, während andere völlig versumpft und in verschiedene Richtungen mit Erdwällen durchzogen sind. In den Prophezeiungen wurde dies so angekündigt, aber, wie oben gesagt, beziehen sie sich auf ganz Babylonien (Jer 50,10; 51,24.35; Hes 11,24; 16,29; 23,15.16). Eine bestimmte babylonische  Priesterklasse beschäftigte sich auch mit Traumdeutung und Astrologie.[12] .

 

Die Familie Abrahams stammte aus dem ursprünglichen Chaldäa, aus der Stadt Ur (1Mo 11,28.31). In einigen Bibelstellen ist auch die Rede vom Land der Chaldäer und Bewohner von Chaldäa[13]. In Jeremia 35,11 lesen wir vom Heer der Chaldäer und Aramäer. Der König Nebukadnezar befehligte dieses Heer [14].

 

[15]Die Syrer oder (Lutherübersetzung) Aramäer - ihr Stammvater Aram wird unter den Söhnen Sems[16] genannt (1Mo 10,22) - sind eine Gruppe semitischer Stämme, die sich im Lauf der Jahrhunderte über Syrien, Mesopotamien und den nördl. Teil des Ostjordanlandes ausgebreitet haben. Als ihre Heimat nennt das AT[17] Kir (Am 9,7). Auch die nicht von Aram abstammenden Nachkommen Nahors, des Bruders Abrahams (1Mo 11,26), wurden als Aramäer bezeichnet (1Mo 22,20-24; 25,20; 31,24). Nach 1Mo 31,47 sprach Laban aramäisch. Auch Jakob wird, wohl wegen seines Aufenthalts in Syrien und der Heirat mit den Töchtern Labans, ein »herumirrender Aramäer« (5Mo 26,5[18]) genannt.

 

 

3) Hauptteil

Wie man aus Daniel 5,28 und 6,1 ersehen kann wurde Babylon von den Medern und Persern bedroht. Dies wird wohl dem König des „Weltreiches" Babylon nicht entgangen sein.

Wahrscheinlich war er sich aber seiner Unbesiegbarkeit sicher. Ausgrabungen haben ergeben, dass die Ufermauern am Euphrat zwischen acht bis zehn Meter dick waren. Die Befestigungswälle um die Innenstadt herum 17,5 m. Die Außenmauern waren gar 27 bis 30 Meter stark. Die Befestigungsanlage um den historischen Stadtkern ragte 25 Meter, die Außenmauer 30 Meter hoch auf[19].

 

Der König veranstaltete daher trotz der Gefahr ein großes Fest mit seinen Führungskräften.

Dan 5,1      Der König Belsazar veranstaltete für seine tausend Gewaltigen ein großes Mahl und trank Wein vor den Tausend.

Heute würde man solche Veranstaltung wohl Event oder Megaparty nennen, wo man aber nicht nach Gottes Willen fragt. Sind es nicht auch Christen, die oft sinnleer daher sagen: „Du musst das Leben genießen solange du noch kannst", ohne auf Gottes Mahnung zu hören.

Joh 15,19   Wenn ihr von der Welt (a) wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst (b) euch die Welt. (a) 1Joh 4,5; (b) 2Tim 3,12

 

Schon zu Noahs Zeiten achtete man nicht auf Gottes Wort - so wird es auch in der Zukunft sein:

Mt 24,38-39   Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.

 

Wenn das Fest gelingen und alle anderen Feste übertreffen sollte, mußte es etwas Besonderes sein - die goldenen und silbernen Gefäße des Tempels.

 

Dan 5,2-4   Und während er sich den Wein schmecken ließ, befahl Belsazar, man solle die goldenen und silbernen Gefäße herbeibringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem weggenommen hatte, damit der König samt seinen Gewaltigen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen daraus trinken könne. Da wurden die goldenen Gefäße herbeigebracht, die man aus dem Tempel, aus dem Haus Gottes in Jerusalem, weggenommen hatte, und der König trank daraus samt seinen Gewaltigen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen. Sie tranken Wein und priesen die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein

Es ist von Nebukadnezar nicht überliefert, dass er etwas Derartiges getan hat, obwohl er bis zu seiner Demütigung (siehe Studium Kap. 4,1-4,34) Götzendiener war.  Belsazar wußte, dass die Gefäße aus dem Tempel des Gottes der Juden waren, scheute aber nicht vor einer Gotteslästerung zurück.

Nicht umsonst wird „Babylon" in der Offenbarung „die Große, die Mutter der Huren und der Greuel[20] der Erde (Offb 17,5)" bezeichnet. Die Schlachter 2000  erläutert  hierzu in Fußnote (1) und (2) zu Offb. 17,5: „In der antiken Welt gab es zahlreiche sogenannte Mysterienreligionen, deren Ursprung von einigen Auslegern auf Babylon zurückgeführt wird und die heute noch in verschiedenen Formen existieren. Ihre okkulten Lehren und Riten wurden als »Mysterium« bezeichnet. Babylon ist der gr. Name für Babel, eine Stadt am Euphrat, die von Nimrod begründet wurde (vgl. 1Mo 10,10). Nach babylonischen Inschriften kann der Name gedeutet werden als bab-ilani = Pforte der Götter".

 

Viele Menschen, die ohne jegliche Gottesfurcht sind, setzen sich an die erste Stelle[21]

2Tim 3,1-5 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben (1), geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht (2), deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!

(1)   od. eigensüchtig sein; gr. phil-autoi, »Liebhaber ihres eigenen Selbst«. (2) od. eine äußere Form von Frömmigkeit / Gottseligkeit.

 

Jud 1,10 Diese aber lästern alles, was sie nicht verstehen; ..., darin verderben sie sich.

 

Wie wir noch lesen werden, ist die Folge das Gericht Gottes - was nicht immer sogleich erfolgen muss. Gott kann in Seiner Geduld die Strafe hinauszögern, sodass wir wohl meinen:

Ps 73,12     Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

Jer 5,27b   so haben (sie) sich ihre Häuser mit Betrug gefüllt; auf diese Weise sind sie groß und reich geworden.

 

Wenn der Mensch meint, er könne die Taten und Gedanken vor Gott verbergen, täuscht er sich gewaltig und folgenreich:

Jer 16,17    Denn meine Augen sind auf alle ihre Wege gerichtet; sie sind nicht verborgen vor meinem Angesicht, und ihre Schuld ist nicht verhüllt vor meinen Augen.

Jer 17,10    Ich, JHWH, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten.

Spr 16,5     Alle stolzen Herzen sind JHWH ein Greuel, die Hand darauf - sie bleiben nicht ungestraft!

 

Um Seiner Ehre und Gerechtigkeit willen wird ER zu Seiner Zeit eingreifen.

Jes 13,11    Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen.

So wie Belsazar dies nicht glaubte, glauben es die meisten Menschen heute auch nicht.

 

Dan 5,5      Im selben Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand des königlichen Palastes, so dass der König die schreibende Hand sah.

Belsazar hätte von Daniel oder sogar von Nebukadnezar erfahren können:

1Petr 5,6    So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!

Spr 3,33     Der Fluch JHWHs ist im Haus des Gottlosen, aber die Wohnung der Gerechten segnet er.

 

 

NUN WAR ES ZU SPÄT

Dan 5,6      Da verfärbte sich das Gesicht des Königs, und seine Gedanken erschreckten ihn, und alle Kraft wich aus seinen Gliedern, und seine Knie schlotterten.

Das geschah bei dem sonst so mächtigen und selbstsicheren König. Heute würde man sich bei einem erscheinenden Bild an der Wand vielleicht schmunzelnd oder leicht verwundert umschauen, ob jemand einen Tageslichtprojektor, Tageslichtschreiber (z. B. Overheadprojektor) oder andere Bildwerfer (z. B. Beamer) verwendet, um eine Abwechslung bei dem Fest zu erreichen. Das war aber damals nicht möglich, und so befielen  Angst und Schrecken Belsazar. Er empfand dies wahrscheinlichsofort alsBedrohung und Gefahr. Einige,die dies lesen, haben vielleicht bei ähnlichen bedrohlichen oder außergewöhnlichen Situationen erlebt, dass Herzrasen, Atemnot, Schweißausbruch einsetzen, die Augen entsetzt blicken- der Mensch ist wie gelähmt. Belsazars Gedanken arbeiteten fieberhaft und:

 

Dan 5,7      Der König schrie mit lauter Stimme, man solle die Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter holen. Und der König begann und sprach zu den Weisen von Babel: »Derjenige, welcher diese Schrift lesen und mir sagen kann, was sie bedeutet, der soll mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette um seinen Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!«

Auch  Nebukadnezar hatte die Praxis, durch „Lohnversprechen" der Wahrheit näher zu kommen (Dan 2,6).

 

Dan 5,8-9   Und alle Weisen des Königs kamen herbei, aber sie konnten weder die Schrift lesen noch ihre Bedeutung dem König erklären. Da wurde der König Belsazar sehr bestürzt, und sein Gesicht verfärbte sich, und seine Gewaltigen waren ganz verwirrt.

Der König war fassungslos und entsetzt. Vermutlich geriet er innerlich in Panik. Sogardie große Schar der Gäste war betroffen und ratlos. Die Stimmung des Festes kippte um.

 

Dan 5,10    Auf Wunsch des Königs und seiner Gewaltigen kam die Königin[-Mutter] in den Trinksaal. Die Königin begann und sprach: O König, mögest du ewig leben! Deine Gedanken sollen dich nicht erschrecken, und dein Aussehen verändere sich nicht!

Es ist erstaunlich, dass man dieser Situation von der Königin[-Mutter] Hilfe erwartete. „O König, mögest du ewig leben" - dieser Ausspruch sollte den König wohl zuerst etwas beruhigen, damit er die Sache gelassener beurteilen konnte. Siehe auch Kap. 2,4; 3,9; 6,22.

 

Dan 5,11    Es gibt einen Mann in deinem Königreich, in dem der Geist der heiligen Götter ist und bei dem in den Tagen deines Vaters Erleuchtung, Verstand und Weisheit gleich der Weisheit der Götter gefunden worden ist, so dass dein Vater, der König Nebukadnezar, ihn zum Obersten der Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter bestimmt hat - ja, dein Vater, o König!

Die Mutter hatte  ähnliche Situationen unter Nebukadnezar erlebt (Kap. 2,47-48; 4,5-6), aber doch nicht verstanden, warum er nach den sieben Jahren[22], als er ohne Verstand wie ein Tier gelebt hatte, den Höchsten im Himmel pries, den der ewig lebt, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt. (Dan 4,31).

 

Nebukadnezar hatte auch zum Schluss nichtmehr „die Götter" (wie z. B. in Dan 4,5) erwähnt. Dieses alles war - obwohl es ein außergewöhnliches  Ereignis gewesen war - offenbar in Vergessenheit geraten. Die Mutter und Belsazar sowie das ganze Reich waren scheinbar wieder zum Götzendienst zurückgekehrt.

 

Dan 5,12    ganz allein deshalb, weil bei ihm ein vortrefflicher Geist, Verstand und Scharfsinn gefunden wurde zur Deutung von Träumen, zur Erklärung von Rätseln und zur Auflösung von Knoten, nämlich bei Daniel, dem der König den Namen Beltsazar[23] gab. So lasse man nun Daniel rufen; der wird dir die Deutung sagen!

Daniel und seine drei Freunde hatten anscheinend in Babylon keine große Bedeutung mehr, wie noch in Dan 2,48; 3,30. Diese Situation  erinnert auch an Joseph, der wegen seiner Treue zu Gottes Geboten ca. 2 Jahre ins ägyptische Gefängnis eingesperrt und vergessen worden war, bis ...

1Mo 41,8.12.14          ... es geschah am Morgen, da war sein (Pharao) Geist beunruhigt. Und er sandte hin und ließ alle Wahrsager Ägyptens rufen und alle seine Weisen. Und der Pharao erzählte ihnen seinen Traum; aber da war keiner, der ihn dem Pharao deuten konnte. ... Und dort war ein hebräischer junger Mann bei uns, ein Knecht des Obersten der Leibwache; dem erzählten wir es, und er deutete unsere Träume; jedem deutete er seinen Traum besonders. ... Da sandte der Pharao hin und ließ Joseph rufen. Und sie entließen ihn schnell aus dem Loch. Er aber ließ sich scheren und wechselte seine Kleider und ging zum Pharao hinein.

 

Die Lehre für uns könnte daraus sein, dass wir getreu im Gehorsam zu Gottes Geboten handeln, egal wo wir leben und wie unser Leben abläuft. Es gibt nichts was unser Herr nicht weiß (Mt 6,8; 28,20b). Für die Glieder Seines Leibes hat ER alles zuvor bereitet, dass wir darin wandeln sollen (Eph 2,10; 2Joh 1,6). Sorgen wir uns also nicht, wenn wir in Situationen geraten, die wir normalerweise fürchten.

Lk 6,22-23 + 12,11-12  Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. ... Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt; denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

 

Dan 5,13-16   Sobald nun Daniel vor den König hineingeführt worden war, ergriff der König das Wort und sprach zu ihm: Bist du Daniel, einer der Weggeführten von Juda, die mein Vater, der König, aus Juda hergebracht hat? Ich habe von dir gehört, dass der Geist der Götter in dir sei und dass Erleuchtung und Verstand und außerordentliche Weisheit bei dir gefunden werden. Nun sind die Weisen und Wahrsager vor mich geführt worden, um diese Schrift zu lesen und mir ihre Bedeutung mitzuteilen; sie waren aber nicht imstande, die Bedeutung der Worte zu erklären. Und von dir habe ich gehört, dass du Deutungen geben und Knoten auflösen könnest. Wenn du nun diese Schrift lesen und mir ihre Bedeutung erklären kannst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette an deinem Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!

Der König Belsazar kannte Daniel nicht mehr. Er bemühte sich wohl, gelassen zu bleiben und die Haltung und königliche Würde im Angesicht eines Gefangenen zu bewahren. Er wiederholte auch hier das Lohnversprechen, um die Wahrheit zu erfahren. Daniel sollte als Dritter herrschen - also nach dem König Nabonid und König Belsazar. Wir erkennen auch im Ruf nach Daniel, dass Gott immer wieder Menschen aus Seinem Volk beruft, Seine Botschaft zu verkünden - sei es zur Belehrung, Überführung, Zurechtweisung, Erziehung in der Gerechtigkeit oder zum Gericht (2Tim 3,16; Jud 1,15).

 

Dan 5,17    Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und gib deine Geschenke einem anderen! Jedoch die Schrift will ich dem König lesen und erklären, was sie bedeutet.

Daniel erkannte  den Ernst der Situation sofort - auch schon  durch die sichtbaren Gefäße des Tempels. Wie anders klang hier seine Antwort als die, welche er Nebukadnezar gegeben hatte (Dan 4,16.24). Er gab sie furchtlos im vollen Bewusstsein und im Gehorsam gegenüber Gottes Willen klar und sachlich - und für den König unmissverständlich. Jedoch wird er auch hier wie bei Nebukadnezar keine Freude, sondern eher Mitgefühl in der völligen Gewissheit gehabt haben, dass es für Belsazar keine zweite Chance wie bei Nebukadnezar mehr gab. Denn auch Daniel hatte wie JHWH keine Freude am Tod der Gottlosen (Hes 33,11).

 

Dan 5,18-22   O König! Gott, der Allerhöchste, hat deinem Vater Nebukadnezar das Königtum, die Majestät, die Ehre und die Herrlichkeit verliehen; und wegen der Majestät, die Er ihm gab, zitterten und bebten vor ihm alle Völker, Stämme und Sprachen; denn er tötete, wen er wollte, und ließ leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte, und erniedrigte, wen er wollte. Da sich aber sein Herz erhob und sein Geist stolz wurde bis zur Vermessenheit, wurde er von seinem königlichen Thron gestürzt, und seine Würde wurde ihm genommen; man verstieß ihn von den Menschenkindern, und sein Herz wurde den Tieren gleich; er wohnte bei den Wildeseln, und man fütterte ihn mit Gras wie die Ochsen, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt, bis er erkannte, dass Gott, der Allerhöchste, Macht hat über das Königtum der Menschen und darüber setzt, wen er will. Du aber, sein Sohn Belsazar, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du das alles wusstest,

Belsazar hatte die sieben Zeiten (Jahre), in denen Nebukadnezar die Herrschaft genommen war und er sie danach wieder erhalten hatte sowie dann auch den Lobpreis und die Verherrlichung JHWHs, des König des Himmels (Dan 4,28-34) miterlebt, aber keine Lehren daraus gezogen.

 

Hier sollte sich jeder, der dies liest oder hört, ehrlich und selbstkritisch die Frage stellen, ob er selber aus Gottes Wort Lehren zieht oder so weiterlebt wie bisher.

 

Dan 5,23-24   sondern du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben; und man hat die Gefäße seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und Nebenfrauen, ihr habt Wein daraus getrunken, und du hast die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein gepriesen, die weder sehen noch hören noch verstehen; den Gott aber, in dessen Hand dein Odem und alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt! Infolgedessen wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift geschrieben.

Belsazar kehrte nicht um von seinen bösen Wegen um, wozu Gott immer wieder aufruft (Hes 33,11). Er erhob sich gegen Gott bis zur Vermessenheit. So glich er dem endzeitlichen Antichristen der sich selber in den Tempel Gottes setzt und sich anbeten lässt:

Offb 13,6   Und es (das Tier) tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen.

2Thes 2,4   der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. (siehe Eph 1,22; Markus 13,21-22; Joh 5,43)

 

Indem Belsazar aus den heiligen Gefäßen des Jerusalemer Tempels trinken ließ, lästerte er JHWH. Dazu pries er noch die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein. Gott JHWH kann diese Lästerung nicht dulden.

Weitere Beispiele für Lästerungen, die Gott hasst, lesen wir in Hes 7,20; 8,10.14.16.

Hier Auszüge daraus:

  • Seinen zierlichen Schmuck haben sie für [ihren] Hochmut verwendet, und sie haben ihre gräulichen und scheußlichen Bilder daraus gemacht - Götzenbilder
  • da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und gräulichem Getier[24], auch allerlei Götzen[25] an die Wand gezeichnet und Weihrauch wurde geopfert
  • die Frauen beweinten Tammuz[26]
  • sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder

Weitere Greuel lesen wir in Jer 10,3-9; 44,20-27; Jes 40,18-21; 44,10; 46,6-7

  • sie schnitzten sich "Götter" oder „Heilige"
  • sie dienten einer selbst geschaffenen Himmelskönigin[27]
  • Statuen werden mit Gold und Silber geschmückt, getragen (Prozessionen) und an einen Ort der Anbetung gestellt.

Finden wir diese Greuel nicht auch heute in den Religionen dieser Welt?

 

Die Folgen  dieses Götzendienstes teilte  JHWH dem Propheten Hesekiel mit:

Hes 8,18         So will denn auch ich in meinem grimmigen Zorn handeln; mein Auge soll sie nicht verschonen, und ich will mich nicht über sie erbarmen; und wenn sie mir auch mit lauter Stimme in die Ohren schreien, so werde ich sie doch nicht erhören!

 

Gott schaute schon vor Zeiten auf die, welche über diese Greuel sehr betrübt sind.

Hes 9,4      Und JHWH sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!

 

Eine Hand schrieb auf die getünchte[28] Wand:

Dan 5,25-28 So lautet aber die Schrift, die geschrieben steht: »Mene, mene, tekel upharsin!«

Und das ist die Bedeutung des Spruches: »Mene« bedeutet: Gott hat die Tage deines Königtums gezählt und ihm ein Ende bereitet! »Tekel« bedeutet: Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden! »Peres« (peras) bedeutet: Dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben werden!

 

Es gibt verschiedene Auslegungen zu Mene, mene, tekel upharsin. Diese ist mir am verständlichsten:

Mene (mene) ist ein aramäi­sches Substantiv und bezieht sich auf ein Gewicht von 50 Schekeln (ein »Pfund«, etwa 690 Gramm[29]). Es ist ab­geleitet von dem Verb menāh, »zählen, schätzen«.

Tekel (teqel) ist ein Substan­tiv und meint das »Schekel«, ein Ge­wicht von ca. 14 Gramm. Es ist abgelei­tet von dem Verb teqāl, »wiegen«.

Parsin (parsin) ist ebenfalls ein Substantiv und meint ein halbes Pfund (25 Sche­kel, etwa 350 Gramm). Es ist abgeleitet von dem Verb peras, »auseinanderbre­chen, teilen«. Das Wort auf der Mauer lautete eigentlich Uparsin, was »und Parsin« bedeutet. Selbst wenn die Weisen die Worte hätten lesen können (was sie nicht konnten), hätten sie diese nicht ausle­gen können, denn sie wussten nicht, um was es ging, was da gezählt, gewogen und geteilt wurde"[30].

 

Mein weiteres Verständnis: Lesen bedeutete auch „laut vorlesen" (z. B. Jer 36,21), wodurch Verständnis entstehen kann. Da aber die Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter  nichts verstanden, konnten sie es auch nicht „lesen". Dies sollte nach JHWHs Willen  Daniel vorbehalten bleiben. Über die Deutung von Gleichnissen im Neuen Testament ist Ähnliches nachzulesen  (Mk 4,11-12).

 

Eine Waage bedeutet eine gerechte Wertbestimmung.

Spr 16,11   Gerechte Waage und Waagschale kommen von JHWH, alle Gewichtsteine im Beutel sind sein Werk.

Die Herrschaft Belsazars wurde nach Gottes Gerechtigkeit bewertet - gezählt und gewogen.

Hi 31,4       Sieht Er denn nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte,

1Sam 2,3b denn JHWH ist ein Gott, der alles weiß, und von ihm werden die Taten gewogen

 

Die Taten Nebukadnezars wurden nach Gottes Maß als zu leicht befunden, denn Gott sagt:

Spr 20,10   Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, die sind beide JHWH ein Greuel!

Lk 6,38b     Denn mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird euch wieder zugemessen werden.

 

Das Königreich sollte von ihm genommen und geteilt werden - das medo-persische Reich folgte.

Zum Verständnis des medo-persischen Reiches: Die Meder schlossen ein Bündnis mit Nabopolassar von Babylon.. 612 v.Chr. zerstörten die Meder die assyr. Hauptstadt Ninive. Danach teilten Meder und Babylonien das assyr. Reich untereinander. Die Freundschaft mit Babylon blieb bis zum Tode Nebukadnezars, der die Tochter des Kyaxares[31] geheiratet hatte, bestehen. Die Nachfolger des Kyaxares waren Arbaces (612-585 v.Chr.) und Astyages (584-550 v.Chr.), der Sohn des Kyaxares. 550 v.Chr. gelang es den Persern unter Kores (Kyrus), dem König von Ansan, den Medern die Herrschaft zu entreißen. So entstand das Reich der Meder und Perser (Est 1,3. 14. 18; 10,2), dem dann auch Babylon zum Opfer fiel (Jes 13,17; 21,2; Jer 51,11. 28; Dan 9,1;[32]

 

Dan 5,29    Sogleich befahl Belsazar, dass man den Daniel mit Purpur bekleiden und ihm eine goldene Kette um den Hals legen und von ihm ausrufen solle, dass er der dritte Herrscher im Königreich sein solle.

Belsazar befahl dies, obwohl Daniel diese Geschenke abgelehnt hatte (V17). Von der Umsetzung dieses Befehls wird nicht mehr berichtet, denn:

 

Dan 5,30    In derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, umgebracht.

Es gab für ihn keine Gnadenzeit - keine Zeit der Umkehr mehr. Jeder sollte diese Mahnung ernstnehmen. Denn es wird eine Zeit geben, da wird man Gottes Wort suchen und nicht finden[33].

 

Achten wir daher auf Gottes Wort als ein geistliches Licht für das Erkennen der Zeit - es kann überraschend schnell gehen, dass keine Zeit mehr ist.

 

2Petr 1,19-21 Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet.



[1] Anmerkung in der Bibelübersetzung Schlachter 2000, zu Jer 51,44

[2] HERR im AT: Unter 1Mo 2,4 erklärt die Schlachter  Bibel 2000: HERR = hebr. Jahweh ... JHWH".  Aus Wikipedia: JHWH: Das Tetragramm (Vierfachzeichen) JHWH ist die lateinische Umschrift der hebräischen Schreibweise des Gottesnamens hwhy [(hebräische Konsonanten (Mitlaute) Jod (י‎), He (ה‎), Waw (ו‎), He (ה‎)], von rechts nach links gelesen. Dem Konsonant w (waw) kann auch der Vokalwert o und u gegeben werden. Wahrscheinlich hat man JHWH, Jahweh oder Jahueh ausgesprochen, siehe auch Offb 3,8 „hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". http://www.fossilizedcustoms.com/Name_Deutsch.htm. Das „h" am Ende ist ein Stützkonsonant (Mitlaut), der nur nötig ist,weil der letzte Laut ein Vokal (Selbstlaut) ist. Die Namen der Propheten im AT sind ein Beispiel für die Schreibweise: z. B. Jeremia = hebr. JirMöJa'Hu  = Jahu erhöht - s. Jer. 15,16 Fußnote zu Schlachter 2000:„denn dein Name wurde über mir ausgerufen". Anmerkung  „Schlachter 2000" zu Richter 8,33: »Baal (= Herr) des Bundes«, ein kanaanitischer Götze. In Hosea 2,18 -19 verkündet JHWH (oder Jahueh): An jenem Tag wird es geschehen, spricht JHWH, dass du mich »mein Mann« (Jes 54,5) und nicht mehr »mein Baal« (mein HERR) nennen wirst; und ich werde die Namen der Baale aus ihrem Mund entfernen, dass an ihre Namen nicht mehr gedacht werden soll". Herr im NT = griechisch Kyrios.

[3] Jesus - Die Schlachterbibel 2000 erklärt unter Matth. 1,21 „Jesus ist die gr. Umschrift des hebr. Jehoschua; dieser Name bedeutet »Der HERR ist Rettung«. (Anmerkung PS: Wikipedia: griechisch Ἰησούς = Iēsoûs, lateinisch Jesus). Anmerkung unter 1Mo 2,4: HERR = hebr. Jahweh - JHWH". Hebräisch „schua" bedeutet „RettungGottes Sohn war Hebräer und Sein Name wird im Hebräischen (Kurz oder Langform, je nach Auslegung) Jahschua, Jahuschua, Jahuehschua (Jahueh ist „schua"  = Rettung) gesprochen. Er, der den Namen des Vaters in sich trägt (2.Mose 23,20 21; 1.Kor. 10,4; Joh. 5,43; 14,9; Kol 2,9). Die traditionelle Deutung des Namens als „Gott ist Rettung / Hilfe /Erlösung" rechnet mit einer Abstammung des Namens aus der Zusammensetzung von jhw und šuaʿ („um Hilfe rufen") - M. Noth. Die Israelitischen Personennamen, Stuttgart, 1928 (zit. in : HAL (Hebräisches und AramäischesLexikon) Eintrag zu וֹשׁוּע‎); Joshua in: EB (Encyclopedia Biblica). AusOffb 3,8: „ ...und (du) hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". „Der Name über alle Namen" (Philipper 2,9)

[4]Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus

[6] http://www.bibelkreis.ch/Bibelkreisforum/viewtopic.php?f=15&t=2643

[7] Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[8] Lange Zeit sah man in Daniels Bericht über die Eroberung der Stadt und über die Tatsache, dass Belsazar der letzte König war, einen Widerspruch zur Geschichtsforschung, wonach es mehrere Könige zwischen Nebukadnezar und dem Ende des Weltreiches gegeben hat. Von diesen werden zwei in der Schrift genannt: Ewil-Merodak (2. Kön 25,27; Jer 52,31) und Nergal-Sarezer (Jer 39,3.13). Zwei andere kommen ebenso in der Geschichtsschreibung vor: Labaschi-Marduk und Nabonid. Der erstgenannte regierte nur neun Monate, und letzterer kann nicht mit Belsazar in Übereinstimmung gebracht werden. Aber glücklicherweise fand Colonel Rawlinson 1854 n. Chr. in Tell Mukajir, dem antiken Ur, eine Inschrift auf einem Denkmal, welche besagte, dass sich Nabonid mit seinem Sohn Bel-shar-eser zusammen den Thron teilte. Einige Tafeln, die ebenfalls entdeckt wurden, enthalten Mitteilungen über einige Verträge von Bilu-sarra-utsur, dem Sohn des Königs, woraus man schließt, dass sich dies ebenfalls auf Belsazar bezieht (http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1885)

[9] Lexikon zur Bibel, von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[10] http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3480

[11] Herodot von Halikarnass(os) * 490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.) war ein antiker griechischer Historiograph, Geograph und Völkerkundler (Wikipedia)

[12] Dan 2,2. 4. 10; 4,4

[13] 2Kön 25,5.10; Hes 11,24; 23,15

[14]Der spätere König Nabonit war ein Aramäer (Neue Chronik der Weltgeschichte - Google Bücher-Ergebnisseite)

[15] Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[16] Ein Sohn Noahs (1Mo 6,10)

[17] Altes Testament

[18] Revidierte Elberfelder und Schlachter 2000 Bibel

[19] http://de.wikipedia.org/wiki/Mauern_von_Babylon

[20] vgl. Jer 3,6-10; Hes 16 u. 23; Jes 23 u. 24

[21] Siehe auch 2.Thess 2,3-4

[22] Siehe auch im Studium Daniel Kap. 4,1-4,34, unter 2) „Traumdeutung"

[23] Siehe Studium „Namen in Gottes Wort".

[24] Sie sind auch noch heute in kath. Kirchen zu finden. Diese dämonisch aussehenden Figürchen sollen beschützen (http://nothelfers.de/y/home/36-tierfiguren-in-den-kirchen)

[25] Wikipedia - Mit Götze (hebr. אליל elil) bezeichnet man in theistischen Religionen abwertend einen der eigenen Religion fremden Gott oder Abgott

[26] Oder: Tammus Babylon. aus sumerisch Dumuzi, »Der echte Sohn« Babylon. Fruchtbarkeits- und Unterweltsgott, der dem griech.-phön. Adonis entspricht. Er galt als Mann und Bruder der Fruchtbarkeitsgöttin Ischtar (Astarte). Alljährlich wurde z.Zt. der Sommerhitze sein Sterben beklagt (Hes 8,14) und der neue Pflanzenwuchs im Frühjahr als seine Auferstehung begrüßt. Der erste heiße Monat (Juni/Juli) des Jahres war daher nach ihm benannt (Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier).

[27] Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung - Vorchristliche Parallelen: Göttin Ištar; altägyptische Isis; altgriechischen Artemis, Demeter und Athene; „Große Gottesmutter" Kybele, Magna Mater-Kult.

[28] mit Farbe versehen

[29] Wikipedia - Das Pfund (lat. pondus, Gewicht) ist eine alte Maßeinheit für die Masse.

[30] Das Alte Testament erklärt und ausgelegt von John F. Wavoord und  Roy B. Zuck zu Dan 5,25

[31] König der Meder (Wikipedia)

[32] Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[33] Prophet Amos 8,12

   
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