Die Wohnung Gottes in der Wüste wies auf das vollkommene Erlösungswerk Gottes durch Seinen Sohn, den Hohenpriester in Ewigkeit, hin. Es ist wichtig, dass wir das wissen, dadurch den Willen Gottes erfahren und danach leben.

 

Erläuterungen: Für „ HERR"[1] im AT steht im Urtext der Bibel der Gottesname „JHWH" - für „ich bin, der ich bin".Der hebräische Name für Jesus wird,wie es einige Ausleger beschreiben,  Jahuehschua gesprochen. Erläuterungen dazu kann man unter den jeweiligen „Hochzahlen" finden. Im Bibeltext wollen wir um des besseren Verständnisses willen den lateinischen Namen „Jesus"[2] aber belassen. Kursiv geschriebene Texte wurden eingefügt. Bibelzitate wurden aus der Schlachter Bibel 2000 entnommen.

 

Einleitung

Der Hohepriester in der Stiftshütte war ein Bild für die Gnade Gottes, die durch Seinen Sohn sichtbar wurde.

Hebr 9,11-12  Als aber der Christus (1) kam als ein Hoherpriester der zukünftigen [Heils-] Güter, ist er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.

Anmerkung Schlachter 2000: (1) od. der Messias / der Gesalbte.

 

Röm 3,24        so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Eph 1,7+2,8    In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade, ... Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es;

 

 

1) Die Kleidung des Hohenpriesters als Zeichen für sein Amt

Der Alte Bund und der Dienst in der Stiftshütte waren mit seinen Ordnungen und  Durchführungen natürlich und sichtbar - daher zeitlich (2Kor 4,18b). Im Alten Bund gab es ein irdisches Heiligtum (Hebr. 9,1ff), und es war ein Mensch als irdischer Hohenpriester eingesetzt. Wenn das Volk Israel Gott gehorchte (5Mo 28,1-14), erhielt es physischen Segen[3]. Es sollte auch ein Volk des Beispiels an Gehorsam sein (5Mo 4,5-9). Weil es ein sichtbares Heiligtum war, sollte Aaron als Hoherpriester heilige Kleider tragen, damit für jeden aus dem Volk Israel Gottes Ratschluss (Jes 46,10) erkennbar wurde.

2Mo 28,1-3     Und du (Mose) sollst deinen Bruder Aaron und seine Söhne mit ihm zu dir herantreten lassen aus der Mitte der Kinder Israels, damit er mir als Priester diene, Aaron und Nadab (1), Abihu (2), Eleasar (3) und Itamar (4), die Söhne Aarons. Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider anfertigen zur Ehre und zur Zierde. Und du sollst mit allen reden, die ein weises Herz haben, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, dass sie dem Aaron Kleider anfertigen, um ihn zu heiligen, damit er mir als Priester diene.[4](1) „freigiebig / edel"; (2) „mein Vater ist ER (Gott)"; (3) „Gott hilft"; (4) „Gestade oder Land der Palmen"

 

Die Kleider sollten Aaron heiligen sowie ihm und seinen Söhnen (2Mo 28,40) zur Ehre und Zierde[5] dienen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob wir als wiedergeborene (1Petr 1.3.23)  königliche Priester (1Petr 2,9) auch besondere Kleidung als Zeichen der Heiligung, Hingabe und Ehre tragen sollten? Sollen Kleidung oder Schmuck darauf hinweisen, dass wir von Gott ausgesondert und Ihm kostbar sind? Der Apostel Petrus schrieb in einem anderen Zusammenhang, dass das Äußere für Gott nicht das Entscheidende ist, sondern das Nichtsichtbare - „der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist" - 1Petr 3,4

 

Als Nachfolger unseres Herrn Jahuehschua sollten wir ernsthaft auf IHN schauen.

  • Er nahm keine Ehre von Menschen - Joh 5,41
  • ER hatte hier auf Erden nicht die „Ehre und Zierde", die der Hohepriester im Tempel hatte.
  • Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht - Jes 53,2

 

 

 

  • ER wurde verfolgt - Joh 15,20
  • Nichts Äußerliches wies hier auf Erden auf Seine zukünftige Herrlichkeit (Joh 17,5; Offb 1,14-16) als Hoherpriester hin

 

 

Für die wahren Nachfolger gilt:

Joh 13,15a     „denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, ..."

Wir schauen nicht auf das Sichtbare - nicht auf Ehre und Zierde, sondern:

2Kor 4,18 -5,1... auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist.

  • Wir sind in IHM mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen gesegnet (Eph 1,3), und sollen Segensträger sein (Röm 12,14; 15,29).
  • Wir dienen als heiliges Priestertum Gott im Geist (Phil 3,3) mit geistlichen Opfern (1Petr 2,5; vgl. auchRöm 12,1; 15,6; Hebr 13,15-16).
  • Das Wort Gottes ist unser Dienst (Apg 6,4; 20,24), und wir dienen der Gerechtigkeit (Röm 6,18)
  • Wir verkündigen das Evangelium vom Reich Gottes (Apg 28,31) umsonst (Mt 10,8b; Offb 21,6) und reichlich, wie JHWH es getan hat (Jes 55,1).
  • Die Gerechtigkeit ist unser „weißes Kleid". Diese weißen Kleider sind ein Zeichen, dass wir, nachdem wir durch das Blut des Lammes (das Opfer unseres Erlösers) von aller Sünde gereinigt wurden (Offb 7,14), uns nicht mehr mit den Dingen dieser Welt befleckt oder besudelt haben (Offb 3,4) und der Gerechtigkeit leben (1Petr 2,24).

 

 

Das Leben im Dienst der Gerechtigkeit - dem Worte Gottes - wird also nicht durch äußere Kleidung sichtbar. Die Bibel warnt sogar davor:

2Kor 11,15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.

Verkleiden bedeutet auch, durch eine andere „Fassade" beeindrucken zu wollen, den wahren Hintergrund  - u. a. den Charakter und die Motive - zu verbergen.

 

 

 

„Kleider machen Leute" - eine Novelle[6] des Schweizer Dichters Gottfried Keller - beschreibt, dass man etwas vortäuschen kann, was gar nicht existiert. Dies ist eine häufiger vorkommende Haltung bei denen, die vorgeben, Gott zu dienen (Mt 24,5).

Mt 23,27-28   Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

Mt 23,13         Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein.

Dies gilt für alle, die „tolerant" mit Gottes Wort umgehen und eigene „religiöse" Lehren verbreiten. Sie sehen Gottes Wort nicht als die alleinige Autorität an, tun etwas davon oder dazu[7], umgehen Gottes klares mahnendes Wort, wenn sie zu unangenehmen Themen Stellung beziehen sollen. Sie versperren in der Tat sich selbst und denen, die auf sie hören, das Himmelreich.

Mt 7,21           Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

 

Seien wir also wachsam - denn die Bibel warnt nicht nur vor denen, die sich äußerlich als Diener der Gerechtigkeit verkleiden, sondern

Mt 7,15           Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind![8]

Offb 16,15b Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht!

 

Gott der Allmächtige schaut nicht in erster Linie auf das irdisch Sichtbare, sondern auf Seinen  verherrlichten Sohn, dem Er alles übergeben hat (Mt 11,27; Joh 5,22) und auf das Herz derer, die Ihm aufrichtig nachfolgen (1 Petr 1,16; Mt 12,30; Ps 51,12; Gal 4,6; Ps 86,11).

1Chr 29,17a   Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfst, und an Aufrichtigkeit hast du Wohlgefallen; ...

Jes 66,2b        ... Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.

Spr 22,4     Der Lohn der Demut und der Furcht JHWHs ist Reichtum, Ehre und Leben.

1Chr 29,12     Reichtum und Ehre kommen von dir! Du herrschst über alles; in deiner Hand stehen Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, alles groß und stark zu machen!

 

Reicht es für den Menschen, „gute Taten" zu tun oder einigermaßen „gut" zu leben?

Offb 7,14b ... sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes. (Offb 3,18, 6,11).

2Tim 2,21       Wenn nun jemand sich von solchen reinigt, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt und dem Hausherrn nützlich, zu jedem guten Werk zubereitet.

 

In der Stiftshütte durfte sich niemand Gott nähern, ohne sich zuvor zu reinigen und reine Kleider anzuhaben - dies ist auch eine Belehrung und Ermahnung für uns heute (2Tim 3,16)[9].

2Tim 2,19 ...  Der Herr kennt die Seinen! und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!

Hebr 10,14 Denn mit einem einzigen Opfer[10] hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.

 

 

2) Die Anweisung zur Kleidung des Hohenpriesters

2Mo 28,4-5 Das sind aber die Kleider, die sie anfertigen sollen: Ein Brustschild und ein Ephod, ein Oberkleid und einen Leibrock aus gemustertem Stoff, einen Kopfbund und einen Gürtel. So sollen sie deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen heilige Kleider machen, damit er mir als Priester diene. Dazu sollen sie Gold nehmen und [Garne] von blauem und rotem Purpur und Karmesin und von Leinen.

2Mo 29,5-6     ...  und hefte das heilige Diadem an den Kopfbund.

7 Kleidungs- und Schmuckstücke bildeten die Amtstracht des Hohenpriesters. Die Zahl 7[11] ist die Zahl der Vollkommenheit und Harmonie in Gottes Plänen und Taten (siehe auch Studium Teil 4). Die nachfolgenden Erläuterungen zu den 7 Kleidungs- und Schmuckstücke des Hohenpriesters  - der Leibrock, das Oberkleid, das Ephodkleid, der Ephodgürtel, das Brustschild, der Kopfbund und das Diadem - weisen darauf hin.

 

Ich bin in der Reihenfolge der Erläuterung der Einzelteile mit Absicht nicht der vorstehenden Bibelstelle gefolgt, sondern führe die Bekleidungsteile in der Folge vom Unsichtbaren zum Sichtbaren auf.

 

2.1) Der Leibrock

2Mo 28,39      Und webe den Leibrock aus gemustertem Stoff ..

3Mo 16,4        und er soll den heiligen leinenen Leibrock anziehen und soll ein leinenes Unterkleid an seinem Fleisch haben ...

Der Leibrock (Unterkleid) sollte direkt am Körper getragen werden. Er war aus gemustertem Leinen (Byssus). Der Leibrock wurde mit einem Gürtel aus dem gleichen Material umgürtet (3Mo 8,7; 16,4). Das fleckenlose Weiß der Baumwolle wies auf die Vollkommenheit und Reinheit unseres Heilands und Erlösers hin - „den Gerechten". Denken wir daher auch daran, dass wir ein Leib in Christus sind (Röm 12,5; 1Kor 12,2 Kol 1,18) und uns unbefleckt vor der Welt halten sollen (2Petr 3,14). ER ist es, der uns rein gewaschen hat und uns „weiße Kleider" gibt (Offb 6,11a), damit wir als Sein Leib Seine Werke hier auf Erden tun (Joh 14,12; Eph 2,10).

 

2.2) Das Obergewand unter dem Ephod

2Mo 28,31-35 Und mache das Obergewand zum Ephod ganz aus blauem Purpur. Und oben in der Mitte soll eine Öffnung für den Kopf sein, und ein Saum um die Öffnung her, in Weberarbeit, wie der Saum eines Panzerhemds, damit es nicht zerreißt. Und [unten], an seinem Saum, sollst du ringsum Granatäpfel anbringen aus blauem und rotem Purpur und Karmesin, und ringsum goldene Schellen zwischen ihnen; es soll eine goldene Schelle sein, danach ein Granatapfel[12], und wieder eine goldene Schelle, danach ein Granatapfel, ringsum an dem Saum des Obergewandes. Und Aaron soll es tragen, wenn er dient, und sein Klang soll gehört werden, wenn er in das Heiligtum hineingeht vor JHWH und wenn er hinausgeht, damit er nicht stirbt.

Das Gewand war ein Kleidungsstück aus blauem Purpur. Es war ein Überzug mit einer Öffnung für das Haupt und stark gesäumt, damit es nicht zerriss. Dies könnte ein Hinweis auf Joh 19,24 sein - „das Gewand wurde nicht zertrennt (zerrissen)". Am unteren Saum war je im Wechsel ein hergestellter farbiger Grantapfel[13] und eine goldene Schelle angenäht. Die Blüten des tatsächlichen Granatbaums sind scharlachrot (Karmesin) und haben einen festen Kelch, gezackt wie eine Krone. Die abwechselnden Farben der Granatäpfel[14] waren

  • blauer Purpur - die Farbe des Himmlischen [15]
  • roter Purpur - die Farbe der Herrschaft, die Gottes Sohn erhält (Offb 11,15b)
  • scharlachrot oder Karmesin (Karmin) - die Farbe des arteriellen Blutes. Ein Bild für das Opfer unseres Heilandes.

 

Der Granatapfel steht in der Bibel für:

  • vollendete Schönheit - Hl 4,3.13
  • ein Bild der Fruchtbarkeit - 4Mo 13,23
  • Zierde an den Säulen des Tempels - 1Kön 7,42

 

Die Glöckchen aus reinem Gold bewirkten, dass man hören konnte, wenn der Hohepriester ins Heiligtum vor JHWH ging - es muss ein lieblicher Klang gewesen sein. Eine Begründung außerhalb von 2Mo 28,35 findet sich nicht in der Bibel. Der Hohepriester tat seinen Dienst: dies musste in Ehrfurcht und Gehorsam geschehen. Eventuell erinnerten ihn die Schellen auch daran, dass er nur in der Kleidung der ewigen Ordnung in die Stiftshütte gehen durfte, damit er nicht stirbt (2Mo 28,35). Gegen Gottes Gebote und Ordnungen zu verstoßen, wird mit dem Tod bestraft. Das Beispiel der Söhne Aarons Nadab und Abihu, die sich JHWH in der Stiftshütte mit fremdem Feuer genaht hatten, ist ein ernstzunehmender Beleg dafür (3Mo 9,24-3Mo 10,3). Gottes Wort zu befolgen oder es abzulehnen, ist eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.

 

Was für schlimme Irrlehren werden diesbezüglich doch heute von Kirchen- und Religionsgemeinschaften gelehrt. Die einen lehren, dass die lässliche Sünde nicht zum völligen Verlust der Gnade Gottes führt[16], und die anderen verändern Gottes Wort durch ihre eigenen Satzungen und Lehren.

Gottes Wort sagt dazu:

Jes 55,8-9 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht JHWH; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Jes 65,2 Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Weg, der nicht gut ist.

Jer 6,19 Höre es, Erde! Siehe, ich will Unheil über dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Gedanken; denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet, und mein Gesetz, das haben sie verworfen.

 

Ich möchte alle, die dies hören oder lesen, bitten, ernsthaft zu bedenken, dass das ewige Leben auf dem Spiel steht. „Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten"[17] - Gal 6,7[18]

 

 

2.3) Das Ephod

Das Ephod - hebräisch „EPhO`D bedeutet „Umbund[19]" (Priesterschurz).

2Mo 28,6-14   Das Ephod sollen sie aus Gold herstellen und aus [Garnen von] blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Leinen, in kunstvoller Arbeit. Zwei verbindende Schulterstücke soll es haben an seinen beiden Enden, und so soll es verbunden werden. Und der gewirkte Gürtel, der darauf liegt und mit dem es angebunden wird, soll von der gleichen Arbeit sein, aus dem gleichen Stoff: aus Gold, aus [Garnen] von blauem und rotem Purpur und Karmesin und aus gezwirntem Leinen. Und du sollst zwei Onyxsteine[20] nehmen und die Namen der Söhne Israels darauf eingravieren, sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die sechs übrigen Namen auf den anderen Stein, nach ihren Geschlechtern. Als Steinschneidearbeit, wie Siegelgravierungen sollst du die beiden Steine mit den Namen der Söhne Israels gravieren und sie mit Goldeinfassungen versehen. Und du sollst die beiden Steine auf die Schulterstücke des Ephod heften, dass sie Steine des Gedenkens seien für die Kinder Israels; und Aaron soll ihre Namen auf seinen beiden Schultern tragen zum Gedenken vor JHWH. Und du sollst goldene Einfassungen anfertigen, und zwei Ketten aus reinem Gold, als Schnüre sollst du sie anfertigen, wie man Schnüre flicht, und sollst die geflochtenen Ketten an der Einfassung befestigen.

 

Das äußere Kleidungsstück des Hohenpriesters war eine Art kurzer Umhang ohne Ärmel, der mit einem Gürtel am Körper angelegt wurde. Das in kunstvoller Arbeit gewirkte Ephod, der Gürtel (s. 2,5) und das Brustschild (s. 2,4) waren aus Gold und den gleichen Farben hergestellt wie die Abbildung der Granatäpfel, der Cherubimdecke und der Vorhänge im Vorhof und im Heiligtum - womit auf die innige Verbindung zwischen dem Hohenpriester und dem Heiligtum hingewiesen werden sollte. Es sinddie Farben der ganzen Herrlichkeit und Macht unseres Hohenpriesters in Ewigkeit. Wir sehen daran, dass selbst der kleinste Teil der priesterlichen Kleidung seinen Sinn hatte und auf den wahren Hohenpriester - Jahuehschua Ha Maschiach[21] - hinwies.

 

Die Namen der 12 Söhne Jakobs (von vier Frauen - siehe 1Mo 35,23-26), der später Israel[22] umbenannt wurde (1Mo 35,10), wurden als Siegelgravur in die zwei mit Gold eingefassten Onyxsteine eingefügt. Die Zahl 12 bedeutet die Zahl der von Gott anvertrauten Verwaltung11.

  • Ruben (Erstgeborene), Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Sebulon = Leas Söhne:
  • Josef, Benjamin = Rahels Söhne
  • Dan, Naphtali = Bilhas Söhne
  • Gad, Asser = Silpas Söhne

 

Aaron sollte die beiden Onyxsteine auf die Schultern des oberen Teils des Ephod heften als Steine des Gedenkens für die Söhne Israel vor JHWH. Der Hohepriester trug die Last und Sünde des Volkes Israel auf seinen Schultern und brachte diese vor Gott, um Versöhnung zu erlangen. Dies ist wiederum ein wunderbares Beispiel für das, was unser Herr Jahuehschua tat (Jesaja 9,5) und noch tun wird (Jer 33,26b).

 

 

2.4) Das Brustschild (Brusttasche) (1)

2Mo 28,15-30 Das Brustschild des Rechtsspruchs sollst du in kunstvoller Arbeit anfertigen, in der gleichen Arbeit wie das Ephod sollst du es anfertigen, aus Gold, aus [Garnen von] blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Leinen sollst du es machen. Viereckig soll es sein und doppelt gelegt (1), eine Spanne lang und eine Spanne breit. Und du sollst es mit eingefassten Steinen besetzen, vier Reihen von Steinen; eine Reihe sei ein Rubin, ein Topas und ein Smaragd, die erste Reihe; die zweite Reihe ein Granat, ein Saphir und ein Diamant; die dritte Reihe ein Opal, ein Achat und ein Amethyst; die vierte Reihe ein Chrysolith, ein Onyx und ein Jaspis. In Gold sollen sie gefasst sein bei ihrer Einsetzung. Und es sollen zwölf dieser Steine sein, entsprechend den Namen der Söhne Israels, [einer] für jeden ihrer Namen; in Siegelgravur, ein Stein für jeden Namen der zwölf Stämme. Und du sollst für das Brustschild schnurförmige Ketten anfertigen, in Flechtwerk, aus reinem Gold, und du sollst für das Brustschild zwei goldene Ringe machen, und die beiden Ringe an den beiden Enden des Brustschildes befestigen; und mache die beiden geflochtenen Ketten aus Gold an den beiden Ringen fest, die an den beiden Enden des Brustschilds sind. Aber die beiden anderen Enden der zwei geflochtenen Ketten sollst du an den beiden Einfassungen befestigen und sie auf die Schulterstücke des Ephod heften, an seiner Vorderseite. Und stelle zwei andere goldene Ringe her und hefte sie an die anderen beiden Ecken des Brustschilds, nämlich an seinen Saum (1), der inwendig dem Ephod zugekehrt ist. Und du sollst noch zwei goldene Ringe herstellen und sie auf die beiden Schulterstücke des Ephod heften, unten an seine Vorderseite, dort wo das Ephod miteinander verbunden ist, oberhalb des gewirkten Gürtels des Ephod. Und man soll das Brustschild mit seinen Ringen mit einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Ephod knüpfen, dass es an dem gewirkten Gürtel des Ephod eng anliegt und das Brustschild sich nicht von dem Ephod loslöst. Und Aaron soll die Namen der Söhne Israels an dem Brustschild des Rechtsspruchs auf seinem Herzen tragen, wenn er in das Heiligtum hineingeht, zum beständigen Gedenken vor JHWH. Und du sollst in (1) das Brustschild des Rechtsspruchs die Urim und Thummim legen, damit sie auf dem Herzen Aarons sind, wenn er hineingeht vor JHWH; und so soll Aaron den Rechtsspruch der Kinder Israels beständig auf seinem Herzen tragen vor JHWH

 

 

Das Brustschild hatte eine quadratische Form und das Maß 1 Handspanne. 1 Spanne = 3 Handbreiten = 12 Finger. 1 Handbreite= 4 Finger[23] (s. a. Jer 52,21b).

Das Brustschild wird auch verschiedentlich mit Brusttasche übersetzt, da es doppelt gelegt und unten gesäumt war [siehe im Bibeltext oben Markierung (1)]. Andere Bezeichnungen sind  „Brustplatte" oder „Amtschild". In V29-30 wird es als „Brustschild des Rechtsspruchs" bezeichnet. Es war das wichtigste Ornament des Hohenpriesters. Es hatte die gleiche Machart wie das Ephodkleid - die Farben seiner ganzen Herrlichkeit und mit den 12 Edelsteinen bestückt, den Steinen des Gedenkens - ein Wunderwerk an Schönheit und Pracht. Einige[24]dieser Edelsteine gleichen denen der neuen Stadt Jerusalem, welche die Herrlichkeit Gottes hat (Offb 21,10-23).

 

Die Namen der 12 Stämme wurden in die Edelsteine in Siegelgravur geschrieben - so wertvoll ist das Volk Israel Seinem Gott JHWH. Wenn auch in tragischer Weise das Volk Israel Gott ungehorsam wurde und von Gott abfiel und es „viele" Jahre ohne König und Hohenpriester bleiben mußte, wird ER sich ihrer doch wieder erbarmen (Röm 11,1-2).

 

Das Brustschild hatte an den vier Ecken goldene Ringe. An den oberen Ringen wurden geflochtene goldene Ketten befestigt, die mit dem anderen Ende an den Einfassungen der mit Onyxsteinen bestückten Schulterplatten des Ephod befestigt wurden. An den goldenen Ringen am unteren Ende des Brustschilds wurde je eine Schnur von blauem Purpur befestigt und diese wurde am anderen Ende mit den goldenen Ringen am Ephod oberhalb des Gürtels verbunden. Die goldene Kette und die blaue Schnüre wiesen auf die Herrlichkeit unseres Hohenpriesters hin, der für Sein Volk - die Seinen, die der Vater Ihm gegeben hat (Joh 17, 9-10), im himmlischen Heiligtum eintritt. Gottes Wort ordnete eine sorgsame Befestigung an, damit das Brustschild mit den Edelsteinen immer fest am Herzen des Hohenpriesters lag. In das „Brustschild des Rechtsspruchs" wurden die Urim und Thummim gelegt. Eine genauere Erklärung für hebr. „Urim und Thummim" wird in der Bibel nicht gegeben. In 1 Sam 30,7-8 steht, dass David das Ephod zur Befragung holen ließ. In 3 Mo 8,8 erläutert Schlachter 2000  unter Anmerkung (1) Urim und Thummim bedeutet „Lichter und Vollkommenheiten"; Name der heiligen Lose der Hohenpriester Israels, mit denen der Wille Gottes erfragt wurde ( s. a. 4Mo 27,21; 5Mo 33,8; Neh 7,65). Es ist gibt in der Bibel auch keine Hinweise auf Maße oder Form der Urim und Thummim. Den Willen Gottes bzgl. eines Rechtsspruchs bzw. das Maß der Gnade können wir nicht erfassen.

 

Die Prophezeiungen berichten darüber, dass bei der Wiederherstellung Israels Gottes Sohn selbst den Platz der symbolischen „Urim und Thummim" einnehmen wird.

Sach 9,16       Und JHWH, ihr Gott, wird sie erretten an jenem Tag als die Herde seines Volkes, denn Edelsteine am Diadem sind sie, funkelnd über seinem Land.

Sein Wort wird der Maßstab der Rechtssprechung sein - daher müssen wir Sein Wort kennen.

Ps 135,14a Denn JHWH wird seinem Volk Recht schaffen

Lk 18,7 ... seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, ...

 

Die sichtbare Siegelgravur bedeutet auch „Ich will dich nicht vergessen!" (Jes 49,15b + ff). Ebenso ist dies ein Vorbild dessen, was unser Hoherpriester sagt: „ Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!" Mt 28,20b. Er sitzt zur Rechten des Vaters und ist unser Fürsprecher. Wir sind wie wertvolle Edelsteine an Seinem Herzen (Hebr. 4,15-16; Joh 17,11-12) - versiegelt mit dem Heiligen Geist (Eph 1,13; 4,30). So wie der Hohepriester das Brustschild der Gerechtigkeit trug, gilt für die, die in der Nachfolge unseres Erlösers leben, dass sie den „Brustpanzer des Glaubens" (1Thes 5,8)und  denBrustpanzer der Gerechtigkeit" (Eph 6,14) anziehen sollen.

 

 

2.5) Der Gürtel

2Mo 28,8        Und der gewirkte Gürtel, der darauf liegt und mit dem es angebunden wird, soll von der gleichen Arbeit sein, aus dem gleichen Stoff: aus Gold, aus [Garnen] von blauem und rotem Purpur und Karmesin und aus gezwirntem Leinen.

Das Brustschild lag eng am bunt gewirkten Gürtel an (2Mo 28,28). Dies bezeugt schon die enge Verbindung des Hohenpriesters mit seinem Volk (5Mo 7,6; 1Chr 17,22).

Jes 49,18        Erhebe deine Augen ringsumher und sieh: alle diese versammeln sich, sie kommen zu dir. So wahr ich lebe, spricht JHWH, du wirst sie alle wie einen Schmuck anlegen und wirst sie als Gürtel umbinden, wie eine Braut es tut.

Jer 13,11        Denn gleichwie ein Gürtel an den Lenden eines Mannes anliegt, so habe ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda mir angelegt, spricht JHWH, dass sie mein Volk und mir zum Ruhm und zum Lob und zur Zierde sein sollten; aber sie wollten nicht auf mich hören.

Offb 1,13        und mitten unter den sieben Leuchtern Einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel.

 

Unser Hoherpriester Jahuehschua wird wiederkommen, um die Seinen, die sich umgürtet haben mit (Seiner) Wahrheit, dem Brustpanzer des Glaubens und Seiner Gerechtigkeit, zu sich zu holen (Joh 14,3; 1Thess 4,13-17).

Jes 11,5      Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und Wahrheit der Gurt seiner Hüften.

 

 

2.6) Der Kopfbund - hebr. mitsnepheth", von zänaph = zusammenwickeln[25] (3Mo 16,4)

2Mo 28,39 +29,6 Und webe den Leibrock aus gemustertem Leinen, und fertige einen Kopfbund aus Leinen an, und mache einen Gürtel in Buntwirkerarbeit. ... und setze den Kopfbund auf sein Haupt, und hefte das heilige Diadem an den Kopfbund.

Der Kopfbund war aus Byssus, was auf die Reinheit und Gerechtigkeit unseres Heilandes und Hohenpriesters hinweist. In Hiob steht: „Die Gerechtigkeit, die ich angelegt hatte, bekleidete mich; als Talar und Turban diente mir mein Recht" - Hi 29,14

Über die Herrlichkeit unseres Hohenpriesters steht geschrieben:

Offb 1,14a      Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee;

 

2.7) Das Diadem - das goldene Stirnblatt

2Mo 28,36-38 Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: »Heilig für JHWH«;und du sollst es anheften mit einer Schnur von blauem Purpur, so dass es am Kopfbund ist; vorn am Kopfbund soll es sein; und es soll auf Aarons Stirn sein, damit Aaron die Verschuldung in bezug auf die heiligen Gaben trage, welche die Kinder Israels darbringen, bei allen ihren heiligen Gaben. Und es soll allezeit auf seiner Stirn sein, um sie wohlgefällig zu machen vor JHWH

Stirnblatt hebr. „sis" bedeutet wörtlich „Blume". Es handelt sich um eine Stirnplatte in Blütenform oder mit Blütenornamenten[26] Ich könnte mir vorstellen, dass es Mandelblüten waren, die auch am goldenen Leuchter auf unseren Heiland und Hohenpriester hinwiesen[27]. Das Stirnblatt wurde mit einer Schnur aus blauem Purpur[28] vor die Stirn gebunden, damit es jeder sah. Aaron trug das goldene Stirnblatt, um die heiligen Gaben des Volkes für ihre Sünden vor JHWH wohlgefällig zu machen.

Die Stirn wird in der Bibel auch als ein Zeichen des Charakters beschrieben, der Gott dem Allmächtigen wohlgefällt.

Hes 9,4           Und JHWH sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte verübt werden!

 

 

 

3) Der Dienst des Hohenpriesters

Die Anweisungen an Mose und Josua, am heiligem Ort die Schuhe auszuziehen (2Mo 3,5; Jos 5,15) sowie dass die Priester die Füße waschen mussten (2Mo 30,21), sprechen dafür, dass auch die Priester im Dienst am Heiligtum keine Schuhe trugen. Der Hohepriester durfte nur am Versöhnungstag ins Allerheiligste gehen, und zwar in leinenen Kleidern (3Mo 16,2-4), um für sich, die Priester, das Volk, die Stiftshütte, das Allerheiligste und den Altar Sühnung zu erwirken (3Mo 16,29. 31; 23,27-32; 4Mo 29,7)

Der Dienst Aarons in der Stiftshütte geschah in Schwachheit, aber unserer Herr Jahuehschuah übt Seinen Dienst in großer Macht und Herrlichkeit im Himmel zur Rechten des Vaters aus (1Petr 3,22; Kol 1,19-20)

Hebr 1,3         dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. (s. auch Heb. 5,5; 6,20; 9,11)

 

Nur durch unseren Hohenpriester, unseren Fürsprecher, der sich selber für uns dahingegeben hat[29], und durch den Glauben an Sein Blut werden wir Gott wohlgefällig und werden wir gerechtfertigt (Röm 3,25; 5,9; Eph 1,7). So sollen auch wir alle Verunreinigen in Gedanken, Worten, Taten unterlassen und begangenes Unrecht in Ordnung bringen (z. B. Mt 5,23-24; Mk 11,25; 1Kor 11,28-32) und um Vergebung bitten (1Joh 1,9), bevor wir geistliche Opfer (z. B. Gebet und Lobpreis) vor Gott bringen. Bitten wir dann auch als erstes um Vergebung unsrer Schuld. Durch unseren Mittler und Fürsprecher haben wir Zutritt zu Gott dem Vater durch den Heiligen Geist (Eph 2,18; 3,12; Röm 5,2). Unsere Gebete gelangen vor Gottes Thron - symbolisiert durch den Räucheraltar und das Räucherwerk.

 

 

 

 

4) Der Räucheraltar und das Räucherwerk

2Mo 30,34 ff Und JHWH sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: Harz, Räucherklaue und Galbanum, wohlriechendes Gewürz und reinen Weihrauch, zu gleichen Teilen, und bereite Räucherwerk daraus, nach der Kunst des Salbenbereiters gemischt, gesalzen, rein und heilig....

Dieses Räucherwerk durfte nicht für private Zwecke zubereitet werden; es war heilig für JHWH (2Mo 30,37). Der Räucheraltar zählte zum Allerheiligsten (2Mo 30,6; Hebr 9,3-4), obwohl er im Heiligen direkt am Vorhang zum Allerheiligsten stand. Der Wohlgeruch des Räucherwerks erfüllte das Heiligtum und drang auch durch den Vorhang ins Allerheiligste. Einmal im Jahr am Versöhnungstag nahm der Hohepriester „die Pfanne voll Feuerkohlen von dem Altar, der vor JHWH steht, und seine beiden Hände voll wohlriechenden zerstoßenen Räucherwerks und bringe es hinein hinter den Vorhang; und er lege das Räucherwerk auf das Feuer vor JHWH, damit die Wolke des Räucherwerks den Sühnedeckel verhüllt, der auf dem Zeugnis ist, und er nicht stirbt". (3Mo 16,12-13)

 

Aaron ließ vom Räucheraltar jeden Morgen und Abend Räucherwerk aufsteigen (2Mo 30,7-8). Das Zusammenwirken aller Spezereien war „wohlriechend" (2Mo 25,6; 30,7).

Es wurde vor „Sein Angesicht" gebracht (5Mo 33,10), erwirkte Sühnung (z. B. 4Mo 17,11-12) und ist ein Bild für die Gebete der Heiligen (Offb 5,8). Durch unseren Hohenpriester und Erlöser haben wir Zugang zum Vater im Himmel (Eph 2,18; Röm 5,2).

Ps 141,2a        Lass mein Gebet wie Räucherwerk gelten vor dir, ...

 

 

Einzelne Bestandteile des Räucherwerks aus www.bibelkommentare.de

  • Harz / Balsam(Statketropfen)= hebr. tseri. Harz eines Balsambaumes, das eine schmerzlindernde, heilende Wirkung besitzt. Der Balsam steht bildlich für das Handeln Gottes mit seinem Volk, dass er heilen wollte, wenn es sich ihm wirklich zuwenden würde - Jer 8,22; 46,11; 51,8.Balsam / Harz wird auch als Myrrhebezeichnet bzw. Myrrhe (semitisch murr = "bitter") ist das Harz des Baumes Commiphora myrrha [30]Myrrhe-Balsam.Balsam ist auchin Jer 8.22; 51,8 erwähnt. Myrrhe wird ebenso für aromatischen Duft verwendet (Ps 45,9).
  • Räucherklaue: Das hebräische Wort ist shecheleth. Das griechische Wort, ονυξ, „Nagel oder Klaue" soll von dem „operculum" stammen - einem kalkigen oder hornigen Deckel oder der Klaue von einer oder mehreren Arten des Strombus, eines Schalentiers (Strombidae = Flügelschnecke). Flügelschnecken leben in tropischen und subtropischen Meeren auf Sand- und Schlammböden[31]
  • Galbanum= ..., um einen wohlriechenden Duft zu erzeugen (2. Mo 30,34). Es handelt sich um den zu einem gummiartigen Harz getrockneten Milchsaft von Doldengewächsen, die in Persien und Syrien anzutreffen sind. Handelsübliches Galban verbreitet einen unangenehmen Geruch und wirderst in Verbindung mit anderen Gewürzen zu einem wohlriechenden Gewürz.
  • Weihrauch= hebr. lebonah, lat. boswellia, griech. λιβανος. Weihrauch ist ein wohlriechendes Harz aus dem Weihrauchbaum. Wenn man die Rinde anritzt, tritt das Harz aus. Das beste Harz ist weiß und von bitterem Geschmack, aber das weitgehend benutzte besitzt eine gelbliche Farbe.

 

Das Räucherwerk wies auch auf unseren Herrn Jahuehschua und Sein Wirken hin.

  • Myrrhe - Am Kreuz bot man unserem Herrn Myrrhewein an (Mk 15,23); dieser sollte betäuben[32], denEr aber ablehnte. Schon die Weisen aus dem Morgenland hatten Myrrhe geschenkt (Mt 2,11). Myrrhe = „bitter" istauch ein Symbol für das Leiden und den Tod unseres Erlösers (Joh 19,39; Eph 5,2).
  • Weihrauch war ein weiteres Geschenk der Weisen aus dem Morgenland (Mt 2,11). Wie im Studium Teil 1 beschrieben, verbrennt Weihrauch mit weißer Flamme. Diese Farbe steht für die Sündenlosigkeit und Reinheit. Weihrauch wird im Zusammenhang mit dem Gebet der Heiligen genannt (Offb 8,3-5).
  • Die Räucherklaue wird aus Schalentieren bzw. Flügelschnecken hergestellt. Sie leben in tropischen und subtropischen Meeren in Sand- und Schlammböden[33], Sie haben Ähnlichkeit mit der Purpurschnecke[34], die ursprünglich im Mittelmeer lebte[35]. Sie wurden aus Sand und Schlamm herausgezogen.

Ps 69,2-3  Hilf mir, o Gott, denn die Wasser gehen mir bis an die Seele! Ich bin versunken in tiefem Schlamm und habe keinen Stand; ich bin in tiefes Wasser geraten, und die Flut überströmt mich; Ps 69,1 - (1) KommentarbeiSchlachter 2000:: Das NT bezeugt, dass sich dieser Psalm 69 auf das Leiden des Herrn Jesus Christus bezieht.

  • Galbanum - hat einen unangenehmen Geruch und wird erst in Verbindung mit anderen Gewürzen zu einem wohlriechenden Gewürz. Zwei Bibelstellen dazu:

2Kor 2,15-16        Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen; den einen ein Geruch des Todes zum Tode, den anderen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. ...

So ist Gottes Sohn ein wohlriechender lieblicher Geruch für Gott Vater und wir erst in Verbindung mit IHM. Denen, die nicht glauben und verlorengehen, ist ER „ein unangenehmer Geruch des Todes" und denen, die an Sein vollkommenes Heilswerk (die anderen Gewürze) glauben, „ein köstlicher Wohlgeruch des Lebens". Wer den Auftrag der Verkündigung (1Petr. 2,9) wahrnimmt - was er tun sollte, wird erfahren, dass der Name unseres Erlösers ein „unangenehmer Geruch" für die meisten Menschen ist - sie wenden sich ab oder „rümpfen die Nase".

 

 

 

5) Schlussbetrachtung

Im gesamten Studium der Stiftshütte erkennen wir - und dies muss uns begeistern und demütig machen, dass Gott der Vater die kleinsten Einzelheiten geplant hat und sie für unabänderlich wichtig hält (2Mo 25,9; 1Mo 6,22; Jos 11,23).

JHWH war immer bei Seinem Volk in der Wüstenwanderung - tagsüber sichtbar durch die Wolkensäule und nachts durch die Feuersäule (2Mo 13,22; 4Mo 14,14).

  • ER führte sie den rechten Weg (2Mo 13,21; Neh 9,12).
  • ER bestimmte den Zeitpunkt ihrer Ruhe und ihrer Wanderung (2Mo 40,36).
  • ER gab ihnen Speise und Trank zur rechten Zeit
  • ER beschützte sie, wenn sie IHM gehorsam waren

Dies ist uns zur Belehrung geschrieben (2Tim 3,16)

 

EineWolke und Rauch bei Tagund der Glanz einer Feuerflamme bei Nacht werden bei der Wiederkunft unser Herrn und Heilandes in Jerusalem ein Zeichen des Heils und der Gegenwart des Gottes ihrer Väter für das Volk Israel sein (Jes 4,2-5).

Die Priester und der Hohepriester der Stiftshütte dienten am irdischen Haus Gottes. Heute dienen wir als gottesfürchtiges heiliges Priestertum, als ein heiliges Volk und geistliches Haus Gottes (1Petr 2,5.9) in dieser Welt, bis wir zu unseren himmlischen Wohnungen genommen werden (Joh 14,2-3) und Gott in Ewigkeit dienen, anbeten, loben und preisen (Offb 4,10; 7,9 10). Wir haben Zugang zu Gott Vater, weil wir das Opfer Seines Sohnes für uns in Anspruch nehmen (Hebr. 10,19-22). In der Stunde, als ER starb, geschah es:

Mk 15,38        Und der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei.

Eph 3,12         in dem wir die Freimütigkeit und den Zugang (zum Heiligtum - dem Thron Gottes) haben in Zuversicht durch den Glauben an ihn (Röm 5,2).

 

Ich möchte dieses Studium von der Stiftshütte mit einen Beitrag aus der Bibellese „Der Herr ist nahe"[36] vom 20. Februar 2011beenden[37].

 

„Joh 4,23       Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter.

"Wenn wir mit unserem Gott und Vater Gemeinschaft haben und Ihm die Anbetung darbringen wollen, die Er sucht, dann ist es nötig, dass wir tief unter dem Eindruck der Kostbarkeit der Person und des Opfers Christi[38] stehen. Unser Geist und unser Herz müssen von Ihm erfüllt sein. Christus selbst ist ja die Grundlage unserer Beziehung zu Gott. Wie könnten wir in die Gegenwart Gottes treten, wenn Er nicht dort wäre, der uns den Zugang gebahnt hat! Wenn der Herr Jesus nicht selbst lebendig vor dem inneren Auge steht und wenn es nicht die Kostbarkeit seiner Person ist, die unsere Herzen beglückt, dann ist der Gottesdienst nur eine leere Form. Unser Gebet könnte dann zwar noch eine ausführliche Aufzählung bekannter Glaubenswahrheiten sein, sein, aber für Gott hätte so etwas keinen Wert. Für Ihn steht Christus im Mittelpunkt, nur an Ihm hat Er seine Wonne; und Er sucht solche, die seine Empfindungen, so weit sie dazu fähig sind, mit Ihm teilen. Das ist Anbetung. ...

Deshalb wollen wir Tag für Tag über uns selbst wachen, damit unsere Herzen von Christus erfüllt sind. ... ".

 

 

Für jeden Nachfolger unseres Herrn gilt:

Offb 3,5     Wer überwindet,

  • der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und
  • ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens,
  • und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

 

Der Hohepriester in der Stiftshütte war ein Abbild und Schatten des „Gesalbten Gottes", der das Haupt der Gemeinde ist (Kol 1,18). Seine letzten Worte vor Seinem Tod waren:

„Es ist vollbracht", Joh 19,30.

Dennmit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden,[39]

 

 

Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm! Offb 7,10

Hallelujah! = preist JHWH!



[1] HERR im AT: Unter 1Mo 2,4 erklärt die Schlachter  Bibel 2000: HERR = hebr. Jahweh ... JHWH".  Aus Wikipedia: JHWH: Das Tetragramm (Vierfachzeichen) JHWH ist die lateinische Umschrift der hebräischen Schreibweise des Gottesnamens hwhy [(hebräische Konsonanten (Mitlaute) Jod (י‎), He (ה‎), Waw (ו‎), He (ה‎)], von rechts nach links gelesen. Dem Konsonant w (waw) kann auch der Vokalwert o und u gegeben werden. Wahrscheinlich hat man JHWH, Jahweh oder Jahueh ausgesprochen, siehe auch Offb 3,8 „hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". http://www.fossilizedcustoms.com/Name_Deutsch.htm. Das „h" am Ende ist ein Stützkonsonant (Mitlaut), der nur nötig ist,weil der letzte Laut ein Vokal (Selbstlaut) ist. Die Namen der Propheten im AT sind ein Beispiel für die Schreibweise: z. B. Jeremia = hebr. JirMöJa'Hu  = Jahu erhöht - s. Jer. 15,16 Fußnote zu Schlachter 2000:„denn dein Name wurde über mir ausgerufen". Anmerkung  „Schlachter 2000" zu Richter 8,33: »Baal (= Herr) des Bundes«, ein kanaanitischer Götze. In Hosea 2,18 -19 verkündet JHWH (oder Jahueh): An jenem Tag wird es geschehen, spricht JHWH, dass du mich »mein Mann« (Jes 54,5) und nicht mehr »mein Baal« (mein HERR) nennen wirst; und ich werde die Namen der Baale aus ihrem Mund entfernen, dass an ihre Namen nicht mehr gedacht werden soll". Herr im NT = griechisch Kyrios

[2] Jesus - Die Schlachterbibel 2000 erklärt unter Matth. 1,21 „Jesus ist die gr. Umschrift des hebr. Jehoschua; dieser Name bedeutet »Der HERR ist Rettung«. (Anmerkung PS: Wikipedia: griechisch Ἰησούς = Iēsoûs, lateinisch Jesus). Anmerkung unter 1Mo 2,4 : HERR = hebr. Jahweh - JHWH". Hebräisch „schua" bedeutet „RettungGottes Sohn war Hebräer und Sein Name wird im Hebräischen (Kurz oder Langform, je nach Auslegung) Jahschua, Jahuschua, Jahuehschua (Jahueh ist „schua"  = Rettung) gesprochen. Er, der den Namen des Vaters in sich trägt (2.Mose 23,20 21; 1.Kor. 10,4; Joh. 5,43; 14,9; Kol 2,9). Die traditionelle Deutung des Namens als „Gott ist Rettung / Hilfe /Erlösung" rechnet mit einer Abstammung des Namens aus der Zusammensetzung von jhw und šuaʿ („um Hilfe rufen") - M. Noth. Die Israelitischen Personennamen, Stuttgart, 1928 (zit. in : HAL (Hebräisches und AramäischesLexikon) Eintrag zu וֹשׁוּע‎); Joshua in: EB (Encyclopedia Biblica). AusOffb 3,8: „ ...und (du) hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". „Der Name über alle Namen" (Philipper 2,9)

[3] z. B. Abraham 1Mo 18,18; Israel 5Mo 2,7; 28,1-13

[4] Biblisches Namenslexikon, von Doz. theol. Dr. Abraham Meister (1) Seite. 252; (2) S. 19; (3) S. 102; (4) S. 166.)

[5] Verzierung, Schmuck

[6] eine kürzere Erzählung

[7] 2Thess 1,7-8; Offb 22,18-19; 5Mo 4,2; Spr 30,6; Mt 5,18; Joh 10,35b; 2Petr 1,19-21; Gal 1,6-8; 2Tim

3,16; 2Jo 9

[8] Menschen, die ihre eigenen und nicht Gottes Ziele verfolgen. Sie geben sich harmlos und freundlich. Manchmal kann es eine ziemliche Weile dauern, bis ein Wolf im Schafspelz als solcher erkannt wird.

[9] Dies wurde im Studium Teil 3, unter „Das kupferne Waschbecken" erläutert.

[10] Es bedarf also keines weiteren Opfers mehr, wie es im Ritus der kath. Kirche vorgeschrieben ist (www.kath-info.de/opferung.html)

[11] Erläuterungen zu Zahlen und Fakten der Stiftshütte aus: „Was bedeuten die Zahlen in der Bibel?" und „Das Heiligtum Gottes in der Wüste Sinai"-„ Das Zelt der Zusammenkunft - die Stiftshütte"  von Paul F. Kiene.

[12] Der Granatapfel, altdeutsch auch als Paradiesapfel bekannt, ist eine der ältesten Kultur- und Heilfrüchte der Menschheit (http://www.granatapfelsaft.de/

[13] Die Bezeichnung des Granatapfels ist in vielen Sprachen auf das lateinische Wort für Kerne oder Körner, granae, bzw. auf deren große Zahl (lat. granatus = körnig, kernreich) zurückzuführen http://de.wikipedia.org/wiki/Granatapfel

[14] Lexikon zur Bibel, von Fritz Rienecker und Gerhard Maier: Sein hebr. Name rimmon ist wohl wegen der Beliebtheit der Frucht in vielen Ortsnamen enthalten, z.B. En-Rimmon (Jos 15,32), Gat-Rimmon (Jos 9,45), Hadad-R.(Sach 2,11).

[15] Siehe auch in den Studien 1 und 2

[16] www.kathpedia.com/index.php?title=Lässliche_Sünde

[17] 2Thess 1,7-8; Offb 22,18-19; 5Mo 4,2; Spr 30,6; Mt 5,18; Joh 10,35; 2Petr 1,19-21; Gal 1,6-8; 2Tim

3,16;  2Jo 9

[18] Mögen noch viele dies anhand von Gottes Wort prüfen und auf dem Weg durch Gottes Wort in die Ewigkeit des himmlischen Reiches gelangen. Gerne beantworte ich über „Kontakte" in dieser Homepage unverbindlich Fragen dazu. Diesen Hinweis finden Sie auch im Text der „Startseite" und „Über uns".

[19] „Die Geschriebene" - DaBhaR- Übersetzung von F.H.Baader

[20]Achat" mit groben schwarzen und weißen Schichten (Lexikon zur Bibel, von Fritz Rienecker und Gerhard Maier)

[21] Der Messias - der Gesalbte

[22]Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier: Im Hebr.wird der Name »Jisrael = Gotteskampf« gedeutet. Sprachlich ist er viell. zu übersetzen: »Gott wird kämpfen, streiten"

[23] Maße und Gewichte - Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[24] Die verschiedenen Edelsteine werden wie die Zahlen, einen besonderen Sinn haben. Es gibt also übereinstimmende Bedeutungen im AT und NT. Im neuen Jerusalem  jedoch  kommen neue Bedeutungen hinzu, da z. B. die 12 Grundsteine der Mauern auf die Apostel weisen (Offb. 21,14).

[25] Elberfelder Studienbibel mit sprachlichem Schlüssel -  4779

[26] Wuppertaler Studienbibel 2005, 2 Buch Mose erklärt von Hansjörg Bräumer, S 276, R. Brockhaus

[27] Siehe Studium Tel 5, unter 2) „Der goldene Leuchter"

[28] Zeichen für das Himmlische

[29] 2Kor 5,21; Hebr 2,17; Hebr 7,26.

[30] http://de.wikipedia.org/wiki/Myrrhe

[31] http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCgelschnecken

[32] http://www.ulmer.de/Zitate-aus-der-Bibel/Myrrhe-EMCommiphoraEM-Arten,

[33] http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCgelschnecken

[34] http://de.wikipedia.org/wiki/Purpurschnecke

[35] http://de.wikipedia.org/wiki/Purpur_%28Farbstoff%29

[36] Bibellese „Der Herr ist nahe 2011 • CSV-Verlag ,  Postfach 100153 • D-42490 Hückeswagen

[37] Hervorhebungen von PS

[38] http://de.wikipedia.org/wiki/Messias „Messias" - Begriff aus dem Tanach.; hebräisch = „Maschiach" (der „Gesalbte); lateinisch = Christus

[39] Hebr 10,14

   
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