Die Bibel fordert, in Lauterkeit zu wandeln[1]. Dies hat auch mit der reinen Lehre des Evangeliums zu tun, aus der heraus die Aussagen im Alten Testament gedeutet werden sollen. Lauterkeit bedeutet Reinheit[2]. Die Bibel spricht daher auch von „läutern" durch das Feuer[3]. David betete:

Ps 17,3       Du hast mein Herz geprüft, mich in der Nacht durchforscht; du hast mich geläutert, und du hast nichts gefunden, worin ich mich vergangen hätte mit meinen Gedanken oder mit meinem Mund.

Ps 119,140 Dein Wort ist wohl geläutert, und dein Knecht hat es lieb.

 

Der Prophet Jesaja verkündete:

Jes 34,16    Forscht nach im Buch JHWHs[4] und lest es! Nicht eines von alledem wird fehlen; zu keinem Wort wird man die Erfüllung vermissen; denn mein Mund ist's, der es befohlen, und sein Geist ist's, der sie gesammelt hat.

 

„Zu keinem Wort wird man die Erfüllung vermissen". Betrachten wir also Gottes Heiliges Wort, das siebenmal geläutert ist[5] unvoreingenommen, auch wenn viele Atheisten und auch gläubige Menschen das Alte Testament manchmal als „blutig" bezeichnen.

 

Erläuterungen: Für „ HERR" im AT steht im Urtext der Bibel der Gottesname „JHWH" - für „ich bin, der ich bin".Der hebräische Name für Jesus wird,wie es einige Ausleger es beschreiben  - Jahuehschua gesprochen. Erläuterungen dazu kann man unter den jeweiligen „Hochzahlen" finden. Im Bibeltext wollen wir um des besseren Verständnisses willen den lateinischen Namen „Jesus" aber belassen.

 

Vorwort[6]

Im Vorhof befand sich an der Ostseite die Stiftshütte bzw. das Zelt der Zusammenkunft. In der Mitte des Vorhofs befanden sich der Brandopferaltar und die dazugehörenden Geräte auf einer Erhöhung. Zwischen dem Brandopferaltar und dem Zelt der Zusammenkunft (Heiligtum) befand sich das Waschbecken, und nordwärts waren die Schlachtbänke aufgestellt. Die Materialien waren  Akazienholz[7] und Kupfer (Erz).

Beachten wir, wie im Teil 2 beschrieben, dass alle Einzelheiten der Wohnung Gottes[8] auf Erden Abbilder der Dinge im Himmel waren, und auf das Geheimnis des Gesalbten JHWHs, auf Sein Erlösungswerk hinwiesen.

Dies ist in unserem „modernen Zeitalter" auch nur zu verstehen, wenn man an das Opfer von Gottes eingeborenem Sohn für die sündige Menschheit glaubt und es in Anspruch nimmt, um mit JHWH versöhnt zu werden. ER klagte schon bei Seiner Verkündigung, dass Zeugen und Jünger Seines Wirkens dies nicht erkannten.

Lk 24,25-27    Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus[9] dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht.

 

Diese Unverständigkeit zog sich durch die Jahrhunderte hin bis in die heutige mehrheitliche Verkündigung. Die Notwendigkeit der Errettung, die ewige Verdammnis oder das ewigeHeil werden kaum mehr gepredigt. Ein anderes Evangelium wird verkündet (Gal 6,1). Das Heil allein durch die Gnade Gottes  und durch Seinen Gesalbten wird zum Teil ersetzt durch die Verdienste des Sohnes Gottes, Marias und aller Heiligen zusammen, und durch den Vollzug von Sakramenten[10]. Dies wird aber weder in den Evangelien noch in den Briefen der Apostel geboten.

Paulus schrieb dazu:

Gal 1,8       Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

Röm 5,10   Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

2Kor 5,18   Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus [11]) Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat;

 

1) Unterthemen zum Thema „Opfer"

a) Braucht Gott blutige Opfer?

Der Begriff Opfer steht auch in der deutschen Sprache für „sich aufopfern" - [12]etwas ganz in den Dienst einer Person oder Sache stellen. Meist ohne Rücksicht auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sich hinzugeben. So gab der gesalbte Gottessohn als der gute Hirte Sein Leben für Seine (Sein Eigentum) Schafe (Joh 10,11-12). [13]»Gut« (gr. kalos) bedeutet hier »ideal, würdig, auserwählt. [14]Dieser Deutung des Todes Jesu (Jahuehschua11) wird besonders in den letzten Jahren wieder sehr häufig widersprochen, z. B. mit den Worten, die Dorothée Sölle einmal formuliert hat:  „Steht Gott auf Blut?" Oder Burkhard Krause ganz ähnlich: „Ist Gott ein Sadist, der erst Blut sehen muss, ehe er uns vergibt?" So auch Eugen Drewermann: „Der Gedanke, dass Gott einen Menschen soll töten müssen, um sich mit der Welt zu versöhnen, macht mir Gott nicht vertrauenswürdig, sondern lässt ihn blutrünstig, barbarisch und roh erscheinen." Sehr ausführlich hat sich Klaus-Peter Jörns in seinem Buch „Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum" gegen die Sühn-Opfer-Theologie und -Liturgie, etwa beim Abendmahl, gewandt. Stattdessen solle Gottes bedingungslose Liebe in der Kirche uneingeschränkt verkündigt und gefeiert werden. Ähnlich auch Burkhard Müller, wie er es in seinen Morgenandachten im WDR betont hat: Jesus (Jahuehschua11) sei nicht gestorben, um uns von unseren Sünden zu befreien. Er sei gestorben, weil die Mächtigen ihn nicht leben lassen wollten. Nicht Gott habe seinen Tod gewollt, sondern seine Feinde[15]. Jürgen Fliege[16]hat etwa folgendes formuliert: „Verantwortung für mein eigenes Leben kann mir keiner abnehmen, ich will selbst dafür geradestehen"[17].

 

Die zuvor beschriebenen Meinungen sind persönliche Meinungen von Menschen. Für uns sollte nur die Bibel der Maßstab sein, damit wir erkennen, warum Gott ein blutiges Opfer für die Sünden der Menschheit anordnete.

 

b) Eine grobe Chronologie, warum Opfer überhaupt nötig wurden.

  • Gott schuf Menschen nach Seinem Bilde, IHM ähnlich - 1Mo 1,26-27; 5,1.
  • Sie waren ohne Sünde (weil Ihm ähnlich) - 1Mo 1,31; 1Joh 3,9)
  • Gott gab ihnen Gebote und Verbote (1Mo 2,16-17), damit sie in diesem sündlosen Zustand blieben, um über die Schöpfung nach Gottes Willen zu herrschen (1Mo 1,26). Dies bedeutete, die Erde zu bebauen und zu bewahren (1Mo 2,15). [18]Damit war die Bestimmung und einzigartige Beziehung des Menschen zu Gott definiert. Der Mensch ist ein lebendiges Wesen, das imstande ist, Gottes übertragbare Eigenschaften zu verkörpern. Mit seinem Verstand war er in dem Sinne wie Gott, dass er Vernunft und Intelligenz besaß sowie einen Willen und Emotionen. Im moralischen Sinne war er wie Gott, weil er gut und sündlos war.
  • Der Mensch sollte also Gottes heiligen Willen in allem tun und absolut frei von Sünde bleiben. Das Ziel Gottes war, dass sie dann ewig lebten, symbolisiert durch den Baum des Lebens (1Mo 2,9; Offb 2,7; 22,14).
  • Sie sollten fruchtbar sein und sich mehren (1Mo 1,28)
  • Gott sah, dass alles sehr gut war (1Mo 1,31)
  • Wie ein neugeborenes Kind nackt zur Welt kommt und weder Scham noch Schuld kennt, so lebten Adam und Eva unbekleidet in Freude über ihre gegenseitige Existenz (1Mo 2,23) in der Gegenwart ihres Schöpfers. Sie schämten sich ihrer Nacktheit nicht (1Mo 2,25), weil sie keinerlei sündige Gedanken und Taten kannten. Auch wenn heute vielleicht einige bzgl. Nacktheit anderer Meinung sind, wäre es für die meisten von uns schon allein der Gedanke, unbekleidet herumzulaufen, ein Albtraum.
  • Die ersten Menschen bewahrten aber ihren Stand nicht (1Mo 3,1-6). In diesem sündigen Zustand konnten sie aber nicht ewig leben (1Mo 3,22). Nur wenn man nicht mit Sünde befleckt ist und den Willen des Vaters im Himmel tut, kann man ins Reich Gottes eingehen (Mt 7,21).
  • Wer sündigt, erkennt dies durch sein von Gott gegebenes Gewissen. Die ersten Menschen erkannten, dass sie nackt waren (1Mo 3,7; 11). Der Begriff Nacktheit (oder entblößt) wird in der Bibel vielseitig gebraucht, um die Vorstellungen von Armut, Schutzlosigkeit, Alleinsein, Niederlage oder Beschämung darzustellen. Scham führte zur Furcht, und sie fühlten den Drang, sich zu bedecken und zu verstecken. Die ersten Menschen bedeckten sich mit Feigenblättern (1Mo 3,7). Die Scham über ihre Tat verwandelte sich in Angst, und sie versteckten sich vor Gott (1Mo 3,8 - 10). Dies ist aber nicht möglich[19] - auch nicht für uns heute. JHWH erbarmte sich ihrer. 1Mo 3,21            Und JHWH machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie. ERbekleidete sie, damit die Schande ihrer Blöße nicht offenbar wurde (Offb 3,18). Blöße bedeutet in diesem Zusammenhang ihre Schuld, die das Gericht - den Tod - erforderte (1Mo 2,17). Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; ..." - Röm 6,23
  • Der Zugang zu Gott - und damit zum ewigen Leben - war versperrt: „Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen" - 1Mo 3,24
  • Die Gnade Gottes wurde also schon damals sichtbar; anstatt der ersten Menschen starb ein Tier - ein stellvertretendes Tieropfer (dessen Fell Gott zur Kleidung der Menschen verwandte). „Denn das Leben des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühnung zu erwirken für eure Seelen. Denn das Blut ist es, das Sühnung erwirkt für die Seele. 3Mo 17,11
  • Diese Tieropfer wurden beibehalten (z. B. Abel, Noah, Abraham, Isaak, Jakob und Hiob[20]), bis Gott der Allmächtige die Zeit gekommen sah, dass die Menschheit durch das vollkommene Opfer Seines eingeborenen Sohnes, der Mensch wurde, wieder zu IHM kommen konnten, um das ewige Leben durch Seinen Sohn zu erhalten.
  • Menschen, die sündigen,  - und alle sind Sünder (1Joh 1,8) - können nicht in Ewigkeit bei Gott leben. Kein Tieropfer kann für sündige Menschen Sühnung und ewiges Leben erwirken. Das Opfer war daher eine Vorschattung der Tatsache, dass Gott Seinen eingeborenen[21] Sohn als vollkommenes Opfer für die Menschheit ersehen hatte[22]

Joh 10,11       Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Hebr 9,12        auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.

Hebr 10,10      Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für allemal.

Röm 6,23        Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

 

c) Basieren biblische Opfer auf dem Ritus heidnischer Opfer?

Bevor wir zu dem Brandopferaltar im Vorhof kommen, möchte ich kurz auf die Opfer in den alten orientalischen Religionen zu damaliger Zeit eingehen. Eine Reihe von Kritikern der Bibel ordnen die Opferhandlungen für JHWH der Übernahme heidnischen Riten alter orientalischen Religionen unter. Eine Antwort erhalten wir nur, wenn wir die Frage des Stellenwertes der Opfer und den Empfänger der Opfer betrachten.

Wir dürfen in diesem Zusammenhang nicht außer acht lassen, dass Satan, der Widersacher, die Menschen von der Verehrung Gottes, des Allmächtigen (JHWH) wegführen will (1Mo 3,1; 2Kor 11,14-15). Er ist der geistige Urheber des Wirrwarrs der Religionen und Weltanschauungen.

 

Vergleichen wir einmal die Götter der Menschenreligionen mit dem Gott der Bibel:

  • Göttern in den außerbiblischen Religionen wird die Verehrung und Bedienung durch Speise-, Trank- und Duftopfer, o. ä. zu ihrem Wohl dargebracht oder um sie gnädig zu stimmen. Sie sind aber tote Götter, von Menschen geschaffen bzw. mächtige Menschen, die zu „Göttern" erhoben wurden, z. B. im Römischen Reich[23]. Sie werden meist dargestellt oder repräsentiert durch Gebäude, Altäre, Gegenstände, Reliquien[24], Figuren, oder Bilder aus dem Kunstgewerbe, die verehrt und angebetet werden. Sie sind zeitlich und endlich.
  • JHWH, der ewige Gott (hebr. El-Olam) der Bibel (5 Mo 32,39-40; Röm 14,11) ist der Schöpfer aller Dinge (1Kor 8,6).
  • Gott ist Leben, und durch IHN ist das Leben (1Mo 2,7; Joh 5,26). ER schuf den Menschen und gab ihm Leben durch die Versorgung seines Körpers durch den Blutkreislauf[25]. Sein Blut repräsentiert sein Leben (3Mo 17,14). Da Sünde unweigerlich den Tod zur Folge hat, bedeutet Blutvergießen den Tod. Gott setzte daher in Seiner Gnade und Weisheit zur Zeit des Alten Testamentes für Sein Volk Tieropfer ein, die anstelle des Sünders sterben mussten. Damit wurde die Sünde des Menschen zeitlich bedeckt.
  • Gott ist Geist (Joh 4,24) und Er verbietet, IHN in der Form von etwas Geschaffenem anzubeten (2Mo 20,3- 5a), weil „sie ... dann die Wahrheit mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf[26] Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer" (Röm 1,25).
  • Gott ist Einer (5Mo 6,4). Dies richtet sich gegen Vielgötterei (Polytheismus). Gottes Wort wendet sich gegen Götzen und Götter. Zu beachten ist dabei dass in der Bibel [27]dass diese fremden Götter als „Lo-El" - „Nichtgötter", „Chabalim" - „Hauche", „Elilim" - „Nichtse" und Methim - „Tote" angesehen werden

 

Der Mensch hat also die Wahl, den Schöpfer oder das Geschöpf anzubeten:

5Mo 11,26-28 Siehe, ich lege euch heute den Segen und den Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten JHWHs, eures Gottes, gehorsam seid, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr den Geboten JHWHs, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, so dass ihr anderen Göttern nachfolgt, die ihr nicht kennt.

Röm 1,25   sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

2Mo 20,3    Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! (auch keine sogenannten Heiligen)

Jer 21,8      ...: So spricht JHWH: Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes:

 

 

 

2) Der Brandopferaltar

Das hebräische Wort „Olah", das mit Brandopfer übersetzt wird, bedeutet „das, was aufsteigt[28]".

2Mo 27,1-8     Und du sollst einen Altar aus Akazienholz herstellen, 5 Ellen lang und 5 Ellen breit; viereckig soll der Altar sein, und 3 Ellen hoch. Und bringe die zu ihm gehörenden Hörner an seinen vier Ecken an; seine Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein, und du sollst ihn mit Erz überziehen. Fertige auch seine Töpfe an, die zur Reinigung von Fettasche dienen, und seine Schaufeln, und seine Sprengbecken, und seine Gabeln und seine Kohlenpfannen. Alle seine Geräte sollst du aus Erz machen. Mache für ihn auch ein ehernes Gitter wie ein Netz, und befestige an dem Gitter vier eherne Ringe an seinen vier Ecken; und setze es unter die Einfassung des Altars, von unten her, so dass das Gitter bis zur halben Höhe des Altars reicht. Und fertige Tragstangen für den Altar an, Stangen aus Akazienholz, mit Erz überzogen. Und stecke die Tragstangen in die Ringe, so dass die Stangen an beiden Seiten des Altars sind, damit man ihn tragen kann. Aus Brettern sollst du ihn herstellen, so dass er inwendig hohl ist; wie es dir auf dem Berg gezeigt worden ist, so soll man ihn herstellen.

 

Es wurden auf den Altar freiwillige Opfer dargebracht, die den Messias symbolisch als den Einen darstellten, der sich freiwillig Gott opferte als das Sühneopfer für die Sünde und damit die Versöhnung mit Gott, dem Allmächtigen ermöglichte.

 

 

a) Der Altar stand erhöht - er sollte ohne Stufen begehbar sein, damit beim Anstieg die

Blöße[29] der Priester (Kleider anheben) nicht sichtbar wurde (2Mo 20,26). Denn Gott bedeckte ja auch die Blöße der ersten Menschen nach ihrem Sündenfall (1Mo 3,21). Die Priester JHWHs mussten sich „heiligen", das heißt, allen Geboten, Satzungen und Ordnungen gegenüber gehorsam sein. Das höchste und perfekteste Beispiel war Gottes Sohn selber, der Priester des Allerhöchsten über das Haus Gottes (Hebr 10,21) ist. Als Seine wiedergeborenen Nachfolger müssen wir daraus ernsthafte Lehren ziehen:

1Petr 2,9    Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht

Da die Sünde nicht über uns herrscht, wir aber trotzdem immer wieder sündigen, bedeckt die Liebe Gottes durch das Opfer Seines geliebten Sohnes unsere Blößen (Sünden)[30].

 

b) Hat die Erhöhung des Altars darüber hinaus noch eine besondere Bedeutung?

Gott der Allmächtige hat in viele Seiner Anordnungen (2Mo 25,9) noch einen tieferen Sinn gelegt, den ER erst zu Seiner Zeit offenbart. ER war es auch, der in Seiner Gnade nach der Züchtigung Seines Volkes, das sich gegen IHN aufgelehnt hatte (murrte[31]), ein „Heilmittel" bereitstellte.

4Mo 21,8    Da sprach JHWH zu Mose: Mache dir eine Seraph-[Schlange] und befestige sie an einem Feldzeichen; und es soll geschehen, wer gebissen worden ist und sie ansieht, der soll am Leben bleiben!

Die eherne (Kupfererz) Schlange wurde erhöht befestigt, und wer sie anschaute blieb am Leben. Jahuehschua11, der Gesalbte Gottes, war die Erfüllung (Mt 5,17) dieses Gesetzes.

Joh 3,14     Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,

Joh 8,28     Darum sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin; und ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich.

 

Die Schlange steht in der Bibel häufig als Bild für Sünde, Hinterlist und Bosheit[32] - also für Satan, „den Vater" allen Übels (Joh 8,44; Offb 12,9; 1Mo 3,1-13). Die eherne Schlange ist ein Bild davon, dass der gesalbte Gottessohn all diese Schuld auf sich nahm - für uns zur Sünde gemacht wurde (2Kor 5,21).

Gal 3,13     Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«),

 

ER wurde am Kreuz erhöht, damit sündigen Menschen, die IHN ansehen (Ihn als ihren Herrn und Heiland anerkennen), ihre Sündenschuld vergeben wird (Ps 32,5; Apg 5,31; 26,18; Kol 1,14) und sie das ewige Leben empfangen können (Joh 17,2).

Hebr 12,2   indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.

 

c) Materialien des Altars

So wurden auch am Brandopferaltar Akazienholz und, wie an allen anderen Teilen des Vorhofes, Kupfer (Erz / ehern[33]) verwendet - für das Volk Israel von besonderer Bedeutung.

In Teil 1 und 2 dieser Studienreihe können wir noch weitere Details über diese Materialien und über die Zahlen nachlesen.

  • Akazienholz ist sehr dauerhaft und hitzebeständig. Es ist ein schönes Bild von dem wahren Menschsein des Sohnes Gottes: das Reis und der Schössling.

Jes 11,1          Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schößling[34] hervorbrechen aus seinen Wurzeln.

Jer 23,5-6       Siehe, es kommen Tage, spricht JHWH, da werde ich dem David einen gerechten Spross[35] erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen; und das ist der Name, den man ihm geben wird: »JHWH ist unsere Gerechtigkeit«.

 

ER hat sich selber als das „grüne Holz" bezeichnet (Lk 23,31) Weitere Bibelstellen:

Jes 53,2          Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.

1Petr 2,24       Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

 

  • Kupfer hat besondere physikalische, mechanische und chemische Eigenschaften. Es unterliegt keiner temperaturbedingten Verformbarkeit und ist sehr korrosionsbeständig[36]. Es erinnert an die Leidensbereitschaft unseres Herrn. ER blieb standhaft trotz Leiden und Schmerzen (Jes 53,3) bis zum Ende Seines Lebens. ER, der an unserer Statt alle Schuld auf sich nahm (Jes 53,6).

 

Da Holz ein Symbol für die menschliche Natur ist - hier das Menschsein Jahuehschuas11 - und  Kupfer für das Gericht und die richtende Gerechtigkeit Gottes steht, so wurden auch am Brandopferaltar und allen anderen Teilen des Vorhofes Kupfer (Erz / ehern[37]) verwendet - für das Volk Israel ebenfalls von besonderer Bedeutung. Der Altar im Vorhof weist auf das Kreuz von Golgatha hin, wo Gottes fleischgewordener Sohn für die Sünden der Menschen die Strafe trug.

 

 

d) Die Einfassung des Altars

  • Die drei Ellen hoch weisen auf die göttliche Fülle oder Vollständigkeit hin - JHWHs Heiligkeit genügend.Diesem Anspruch genügte alleine der gekreuzigte Gottessohn - das vollkommene und Gott wohlgefällige Opfer.

Hebr 9,14       wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt.

Hebr 7,27       der es nicht wie die Hohenpriester täglich nötig hat, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, danach für die des Volkes; denn dieses [letztere] hat er ein für allemal getan, indem er sich selbst als Opfer darbrachte.

 

  • Die vier Wände, Ecken und Hörner weisen auf die Vollständigkeit hin, was von Gott geschaffen, verordnet und erfüllt worden ist. Daher muss als die frohe Botschaft allen Menschen dieser Erde das Opfer des Heilandes verkündet werden (Mk 16,15).

1Tim 2,3-4     denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Dies sollten wir verkünden; wenn wir schweigen, wird uns Schuld treffen (Lk 8,16-18; 19,26). Im Buch der Könige ist die Haltung zum Gehorsam Gott gegenüber beschrieben

2Kö 7,9           Aber einer sprach zum anderen: Wir handeln nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; wenn wir schweigen und warten, bis es heller Morgen wird, so wird uns Strafe treffen. So kommt nun, wir wollen gehen und es dem Haus des Königs melden!

 

  • Die Fünf (Ellen Länge und Breite) ist die Zahl des von Gott abhängigen Menschen und auch der menschlichen Unvollkommenheit. Aber durch das vollkommene Opfer des „Sohnes des Menschen" wird unsere Schuld vergeben (Mk 10,45; Lk 19,10). Vom Brandopferaltar steht weiter geschrieben:

2Mo 29,37      ... der Altar wird hochheilig sein. Alles, was mit dem Altar in Berührung kommt, das wird heilig.

Der Brandopferaltar mit dem Opfer ist ein Schatten auf das Opfer unseres Herrn und Heilandes - des Heiligen und Wahrhaftigen (Offb 3,7). Darum, wenn wir mit IHM einen Leib bilden (1Kor 12,27), mit IHM in Berührung kommen, werden wir geheiligt (Joh 17,19).

 

e) Das Gitter aus Kupfer

Auf das Gitter im Inneren des Altars legte man das Holz und das Opfertier. Das Opfer wies auf den Heiligen Israels (Jes 17,7) hin.

Die zwei Tragstangen dienten zum Transport, aber weisen auch auf das Zeugnis hin, dass unser Herr und Heiland unsere Sünden trägt, wenn wir Ihn und Sein Opfer für uns in Anspruch nehmen. Denn wir sind alle Sünder (Röm 5,12) und sind von Gottes Gnade abhängig. Daher mussten die Priester geheiligt werden und bleiben, damit sie  am Altar dienen durften.

2Mo 30,30-31 Auch Aaron und seine Söhne sollst du salben und sie heiligen, damit sie mir als Priester dienen und die Dienstkleider und die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, und die Kleider seiner Söhne, für den priesterlichen Dienst,

 

Welch ein Gegensatz zu vielen, die sich gläubig oder Gotteskinder nennen. Im Vergleich zu dem Wort Gottes leben sie nur in einem religiösen Wesen als Ungehorsame, aber sie sind der Meinung, Gottes Geliebte zu sein und in den Himmel zu kommen - welch ein fataler Irrtum. Unter ihnen gibt es unzählige religiöse Menschen, die ihren eigenen Weg gehen und in scheinbar „frommer" Rechthaberei dem Evangelium Gottes, dem Weg des Gestorben-Seins mit Christus widerstehen. Aber ein Gläubiger, der den göttlichen Gerichts- und Sterbensweg nicht gegangen ist, bleibt ein Feind Gottes trotz seiner Gaben, trotz seiner ganzen Scheinfrömmigkeit.[38]

 

 

f) Dienst am Altar

Auf dem Brandopferaltar wurden die täglichen, wöchentlichen und jährlichen Opfergaben dargebracht. Es würde in diesem Studium zu weit führen, alle Details dieser Opfer zu betrachten. Einige sind jedoch besonders im Lichte des Neuen Testamentes unerlässlich. JHWH wählte selber die Priester zum Dienst aus. Dies wird auch im NT beschrieben (1Petr 1,2).Mose wurde von JHWH beauftragt, Aaron und seine Söhne zum Dienst als Priester einzusetzen[39].

2Mo 28,1-4     Und du sollst deinen Bruder Aaron und seine Söhne mit ihm zu dir herantreten lassen aus der Mitte der Kinder Israels, damit er mir als Priester diene, Aaron und Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar, die Söhne Aarons. ... . Und du sollst mit allen reden, die ein weises Herz haben, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, dass sie dem Aaron Kleider anfertigen, um ihn zu heiligen, damit er mir als Priester diene. Das sind aber die Kleider, die sie anfertigen sollen: Ein Brustschild und ein Ephod, ein Oberkleid und einen Leibrock aus gemustertem Stoff, einen Kopfbund und einen Gürtel. So sollen sie deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen heilige Kleider machen, damit er mir als Priester diene.

 

 

Genealogische Zusammenhänge (Abstammung)

Isaak zeugte mit Rebekka Jakob (1Mo 25,26). Jakob[40] (Israel[41]) und Lea waren die Eltern von Levi (1 Mo 29,34). Levi zeugte Kehat (Kahat) (2Mo 6,16). Kehat zeugte Amram (4Mo 3,19). Amram und Jochebed waren die Eltern von Mose und Aaron (4 Mo 26,59). Das Aaronitische Priestertum wird in der Bibel daher als die „Leviten" bezeichnet. Die Söhne Aarons waren: Nadab, Abihu, Eleasar und  Itamar (4 Mo 3,2).

1Chr 6,34   Und Aaron und seine Söhne opferten auf dem Brandopferaltar und auf dem Räucheraltar, gemäß allem Dienst des Allerheiligsten, und um für Israel Sühnung zu erwirken, ganz so, wie es Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte.

 

Das Brandopfer war die Grundlage für die Annahme des Volkes. Bevor die Priester ihren Dienst tun durften, mussten sie geheiligt werden und weiße reine  Kleider tragen. Dies ist eine Vorschattung auf das neutestamentliche Priestertum:

1Petr 2,9    Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht

Offb 3,18    Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!

Gal 3,26+4,6  denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus; ... Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!

 

Wer gehört zum Priestertum? Sind es nur einige von Religionsgemeinschaften ordinierte bzw. eingesetzte Menschen? Die in dem Gesalbten Gottes Wiedergeborenen sind Glieder Seines Leibes (1Kor 6,15; 12,12-27), Sein Eigentum. Priester Gottes sind alle Menschen, die ihr Leben unserem König und Hohenpriester (1Tim 6,15; Offb 15,3;Hebr 10,19-22) übergeben haben und am Dienst des Reiches Gottes mitarbeiten. Sowie die Söhne Aarons, des Hohenpriesters, Priester am Heiligtum Gottes wurden, so sind wir Söhne Gottes durch unseren Heiland und Hohenpriester (Hebr 4,15) geworden (Mt 5,45;Röm 8,14; Gal 3,26).

Wir sind geheiligt durch unseren Glauben an Jahuehschua11, den Messias, weil wir uns Ihm mit unserem ganzen Sein zugewandt haben (Joh 17,19; Apg 26,18). Darum sollen wir heilig sein in unserer ganzen Gesinnung und Lebensweise - weil ER heilig ist (Hebr 7,26; 1Petr 1,15-16).

 

 

g) Opferhandlungen

Das Feuer auf dem Altar wurde von JHWH selber entzündet (3Mo 9,24) und durfte nicht erlöschen. Der Priester sollte Morgen für Morgen Holz darauf anzünden (3Mo 6,5-6) und ein beständiges Feuer in gang halten.

Die verschiedenen Opfer lieblichen Geruchs, die zu JHWH emporstiegen, waren:

  • Brandopfer - ein makellos männliches Tier, damit es wohlgefällig ist vor JHWH - 3Mo 1,3; je ein einjähriges Lamm morgens und abends (2Mo 29,39). Damit verkörperte das Brandopfer die völlige Hingabe des Opfernden an JHWH. Das Blut wurde an die Seiten des Altars gesprengt.
  • Speis- und Trankopfer (2Mo 29,40). Das Speisopfer sollte von Feinmehl, ohne Sauerteig[42]

(3 Mo 2,11) und mit Öl gemengt sein. Es stellt das vollkommene Leben unseres Heilandes dar, der ohne Sünde war und als abhängiger Mensch auf der Erde den Heiligen Geist im vollen Maß empfing. Der darauf gelegte Weihrauch sagt uns, dass es ein lieblicher Geruch für Gott war. Das Speisopfer wurde gebacken, was auf die Prüfungen und Leiden hinweist.

  • Friedensopfer - Bei diesem Opfer war sowohl ein männliches als auch ein weibliches Rind als Opfertier zulässig (3Mo 3,1). Es sollte ein wohlgefälliges Opfer sein (3Mo 19,5) zur Erfüllung eines Gelübdes oder als eine freiwillige Gabe sollte es makellos sein (3Mo 22,21), dessen Blut an den Altar gesprengt wurde. Die Friedensopfer durften gegessen werden, und es war eine fröhliche Zeit für das Volk (2Mo 32,6; 5Mo 27,7; 3Mo 7,15). Es war das Opfer, das für uns heute symbolisch die Gemeinschaft der Heiligen als Priester Gottes darstellt: die Gemeinschaft mit Gott und unserem Hohenpriester, der sich als Opfer für uns dargebracht hat. Wir geben uns daher auch freiwillig zum Opfer hin, zum Dienst am Leibe Christi und dem Reich Gottes.So lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus - 1Petr 2,5
  • Salz - Bei keinem Opfer durfte das Salz fehlen[43] Was mit Salz bestreut ist, wird haltbar (konserviert[44]). So ist Salz ein Bild für eine lebenserhaltende bewahrende Kraft. Eine ewige Ordnung und ein ewiges Königtum werden von JHWH als Salzbund bezeichnet (4Mo18,19; 2Chron 13,5). Er ist ein ewiger unverweslicher Bund, dauerhaft und fest. Das gesalzene Opfer deutet auf unseren Herrn hin, durch dessen ewige Kraft (Röm 1,20) und durch dessen Opfer für unsere Sünden uns ewiges Leben geschenkt wird (Joh 17,3).

Salz vermag noch mehr: die Eigenschaften des Salzes befähigen, lebenswichtige Funktionen in unserem Körper zu übernehmen[45]. Der wiedergeborene Christ soll Salzkraft haben, diese liegt dabei in dem Wort Jahuehschuas11, das in Ihm und durch Ihn sichtbar lebt. „Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt"- Kol 4,6.

Auch wenn es physikalisch als unmöglich beschrieben wird, dass Salz seine Kraft verliert, ist Gottes Wort wahr. Die „Salzkraft" des Christen kann immer schwächer werden, und sie ist schließlich nicht mehr für das geeignet, wozu sie verliehen wurde. Dies geschieht, wenn wir uns von Gottes Wort entfernen und sich wieder der Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit  in uns ausbreitet. Verunreinigtes Salz wird unbrauchbar, es dient allenfalls noch als Streusalz im Winter, wo die Leute es zertreten.

Mt 5,13            Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.

Fades und verunreinigtes Salz ist ungeeignet Fäulnis dieser Welt zu verhindern, denn wir, die wir in der Nachfolge Christi leben sollten, werden durch unser falsches Zeugnis nicht ernst genommen. Die Welt hat nur Verachtung für einen treulosen Gläubigen übrig. Darum weist unser Herr und Heiland auf das Beispiel der Opfer im AT hin: Denn jeder muss mit Feuer gesalzen werden, wie jedes Opfer mit Salz gesalzen wird - Mk 9,49

 

Hier wird der Gläubige ernsthaft darauf hingewiesen, das Opfer unseres Messias nicht mit Füßen zu treten. Wir sollen unsere Leiber Gott als lebendiges Opfer darbringen und uns nicht der Welt anpassen (Röm 12,1-2). Leider wird dies in vielen Fällen schon als christlich bezeichnet und sogar gefordert[46]. Jahuehschua11 sprach:

Joh 8,23+15,19 ...  Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. ... Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

 

Auf dem Altar wurde das Lamm (das Opfertier) geschlachtet und es ging in Rauch auf! Die Forderung  des Gesetzes wurde hier erfüllt. Auf diese Weise wurde auch dem „Lamm Gottes" (Joh 1,36; Offb 5,12) die Strafe aufgelegt, und  es gab freiwillig Sein Leben wegen der Sünde der Welt.

Joh 10,15+17-18        gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. ... Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. ....

Röm 8,1          So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus  sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.

 

3. Das kupferne Waschbecken

a) Alt- und neutestamentliche Bedeutung

Zwischen dem Brandopferaltar und dem Zelt des Heiligtums stand das kupferne Waschbecken. Es war heilig (2Mo 30,28-29) und von der Erde erhoben. Bevor die Priester das Heiligtum betreten durften, mussten sie sich heiligen (waschen) - ein Bild für die himmlische Reinigung von der Sünde (3Mo 17,16; Ps 51,4).

2Mo 29,4    Dann sollst du Aaron und seine Söhne vor den Eingang der Stiftshütte führen und sie mit Wasser waschen.

2Mo 30,18-21 Du sollst auch ein ehernes Becken machen mit einem ehernen Gestell, zum Waschen, und du sollst es aufstellen zwischen der Stiftshütte und dem Altar, und Wasser hineingießen. Und Aaron und seine Söhne sollen aus ihm ihre Hände und Füße waschen. Wenn sie in die Stiftshütte gehen wollen, so sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben; ebenso wenn sie zum Altar nahen, um zu dienen und ein Feueropfer JHWH in Rauch aufgehen zu lassen. Und zwar sollen sie ihre Hände und ihre Füße waschen, damit sie nicht sterben. ...

Das Wasser im Becken konnte ja nur reines Wüstenquellwasser sein (2Mo 17,3.6; siehe auch 1Kor 10,4; Hebr 10,22). Mit diesem Wasser gereinigt, durften sie ins Heiligtum gehen. Dieser Zugang zum Räucheralter, der die Gebete zu Gott, dem Allmächtigen Gottes symbolisiert, bedeutet auch Zugang zum Dienst im Heiligtum, Gott zu lobpreisen und zu huldigen: dies ist  ein Privileg, eine Gnade. Die Annahme des vollkommenen Opfers unseres Erlösers und Heiland bedeutet Zugang zum ewigen Leben (Hebr. 9,12; Joh 4,14). Bevor sie Opfer brachten, mussten sie sich reinigen. Dies bedeutet für uns, dass wir, bevor wir unsere geistlichen Opfer darbringen (1Petr 2,5), uns ebenfalls reinigen müssen von all unseren Verfehlungen und Auflehnungen gegen Gott und Sein Wort. Wir müssen dies bekennen und in Gehorsam umkehren.

Der Prophet Jesaja und der Apostel Jakobus verkündeten:

Jes 1,16 + Jak 4,8 Wascht, reinigt euch! Tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg; hört auf, Böses zu tun! ... naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!

 

Im Neuen Testament lesen wir daher auch, dass Waschungen mit Wasser als Beispiel steht für die geistliche Reinigung. Die Hände stehen für unsere Taten. Das Herz steht für unsere Motive und Wünsche. Wir reinigen unsere Hände und unser Herz, indem wir unsere Sünden bekennen und lassen, die äußeren wie die inneren. Unser Herz ist ganz auf Gott gerichtet und nicht teils auf die Welt und ihr Tun. Zu Zeiten der Bibel war das Waschen der Füße, da man meist offene Sandalen trug, eine tägliche Notwendigkeit und zugleich eine Ehrung, die man dem Gast erwies. Die Priester im Dienst am Heiligtum mussten sich auch die Füße waschen. Füße stehen für unsere Wege, die wir in dieser sündigen Welt gehen. Im geistlichen Sinn bedeutet dies, bevor wir vor Gott treten, müssen wir die sündigen Wege dieser Welt - den breiten Weg, der zum Verderben führt - verlassen, unsere Schuld bekennen und den engen und beschwerlichen schmalen Weg gehen (Mt 7,13-14). Dies erfordert Glauben, Disziplin und Ausdauer. Aber dieses schwierige Leben ist als einziges wirklich lebenswert.

 

Das Maß des Beckens finden wir nicht in der Bibel. Das Maß der Vergebung für unsere Sünden ist nicht begrenzt, wenn wir in Christus und in Seinem Wort bleiben- denn Er ist treu und gerecht (1Joh 1,9).

1Kor 6,11   ... ; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus  und in dem Geist unseres Gottes!

 

b) Das alt- und neutestamentliche Priestertum

Wiedergeborene Nachfolger des Messias sind ein heiliges, königliches Priestertum (1Petr2,5.9).

Eph 5,25-27   ... , gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.

So haben wir als Priester (sie dienen Gott) Zugang durch die Tür (Vorhang) zum Heiligtum der Gnade erlangt:

Joh 10,9     Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

 

 

Die Priestereinsetzung umfasste im AT verschiedene Elemente. Auszüge aus 2Mo 29,1-35.

  • Ein Sündopfer und ein Einsetzungsopfer in das Amt wurden dargebracht. Das Sündopfer wurde außerhalb des Lagers verbrannt (V14), weil Sünde Unreinheit ist (Ps 51,11-12; 4Mo 19,20a). Ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung (Hebr 9, 22). Da unser Herr und Heiland alles erfüllte und unsere Sünden trug, wurde ER außerhalb von Jerusalem (des Lagers) gekreuzigt (Joh 19,17). Auch für den Gläubigen, der wirklich in der Nachfolge lebt, gilt: „So lasst uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers[47], und seine Schmach tragen!" - Hebr 13,13. Darum sollen wir uns von all der Unreinheit dieser Welt absondern (2Kor 6,17).
  • Wenn die Priester ungewaschen in die Stiftshütte gingen (um Gott zu dienen), mussten sie sterben (2Mo 30,20-21). Die Waschung anlässlich der Priesterweihe, verbunden mit dem Opfer und der Salbung mit Öl, musste nur ein einziges Mal geschehen (2Mo 30,30; 40,15) - es galt „ein für allemal" (Hebr 10, 10). Unser Herr wusch auch vor dem Abendmahl Seinen Aposteln die Füße (Joh 13,1-15) und teilte ihnen mit, dass sie durch das Bad der Wiedergeburt[48] ein für allemal rein waren (Joh 3,1-12)[49]. Dass die Füße immer wieder schmutzig wurden und der Waschung bedurften, weist darauf hin, dass, obwohl wir von aller Schuld gereinigt wurden, wir immer wieder in unserem Leben sündigen. Wir leben zwar nicht in Sünde (1Joh 3,9) und sie herrscht nicht über uns, weil wir ín Christus der Sünde gestorben und von ihr freigesprochen sind (Röm 6,1-14). Wenn wir dennoch sündigen (uns beschmutzen), haben wir einen Hohenpriester, der Mitleid mit uns hat (Hebr 4,15). Durch und in IHM haben wir Vergebung (Eph 1,7; Apg 5,31; Lk 11,2.4). Wenn wir nicht von Ihm gewaschen werden, haben wir keine Gemeinschaft mit IHM (Joh 13,8). Wir erkennen unsere Sünden erst, wenn wir Sein Wort in uns als das tägliche Brot aufnehmen; dann wird unser Gewissen aktiv[50].
  • Die Priester zogen reine weiße Kleider aus Leinen an. Sie symbolisierten, dass die Priester durch das Blut des Lammes und das Wasser gereinigt waren. Es war unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen (Hebr 10,4), sondern die Vergebung geschah auch im Alten Bund im Blick auf das zukünftige vollkommene Opfer des „Lammes Gottes" am Kreuz von Golgatha. Demgegenüber reinigt uns das Wasserbad in Gottes Wort und das Blut unseres Herrn und Heilandes heute ein für allemal (Offb 1,5). Wir werden als sichtbares Zeichen dieser Reinigung weiße Kleider erhalten (Offb 3,18; 6,11; 7,14), die Braut des gesalbten Gottessohnes werden (Offb 21,9) und mit IHM vereint sein (Offb 19,7). Dieses Ziel sollte jeder vor Augen haben, danach leben  und die mahnenden Worte unseres Heilandes befolgen.
  • Und schließlich wurden die Priester mit Öl gesalbt (2. Mose 29,7). Das war das Zeichen für die Salbung durch den Heiligen Geist für ihren Dienst.

2Mo 35,31  ..  mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit,

1Jo 2,27     Und die Salbung, die ihr von ihm (Gott - 2Kor 1,21) empfangen habt, bleibt in euch,...

 

Danken wir also Gott und Seinem geliebten Sohn für Sein einmaliges vollkommene Opfer, und dass unsere Sünden abgewaschen sind. Versäumen wir nicht, diese gute Nachricht zu verkünden, damit sich noch viele heiligen, von der Sünde frei und zu jedem guten Werk ausgerüstet werden, um am Ende  das ewige Leben zu erhalten (2Tim 3,17; Röm 6,22;).



[1] 2Kor 1,12; 2,17; Phil 1,10; 2,15; Psalm 12,7; 2Petr 3,1, u. a.

[2] U. a. Wikipedia

[3] Ps 66,10; Jes 48,10; Sach 13,9;

[4] HERR im AT: Unter 1Mo 2,4 erklärt die Schlachter 2000 Bibel: HERR = hebr. ... JHWH

Aus Wikipedia: JHWH: Das Tetragramm (Vierfachzeichen) JHWH ist die lateinische Umschrift der hebräischen Schreibweise des Gottesnamens hwhy [(hebräische Konsonanten (Mitlaute) Jod (י‎), He (ה‎), Waw (ו‎), He (ה‎)], von rechts nach links gelesen. Dem Konsonant w (waw) kann auch der Vokalwert o und u gegeben werden.

Wahrscheinlich hat man JHWH, Jahweh oder Jahueh ausgesprochen, siehe auch Offb 3,8 „hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". http://www.fossilizedcustoms.com/Name_Deutsch.htm. Das „h" am Ende ist ein Stützkonsonant (Mitlaut), der nur nötig ist,weil der letzte Laut ein Vokal (Selbstlaut) ist. Die

Namen der Propheten im AT sind ein Beispiel für die Schreibweise: z. B. Jeremia = hebr. JirMöJa'Hu  = Jahu erhöht -s. Jer. 15,16 Fußnote zu Schlachter 2000: „denn dein Name wurde über mir ausgerufen".

Anmerkung  „Schlachter 2000" zu Richter 8,33: »Baal (= Herr) des Bundes«, ein kanaanitischer Götze. In Hosea 2,18 -19 verkündet JHWH (oder Jahueh): „An jenem Tag wird es geschehen, spricht JHWH, dass du mich »mein Mann« (Jes 54,5) und nicht mehr »mein Baal« (mein HERR) nennen wirst; und ich werde die Namen der Baale aus ihrem Mund entfernen, dass an ihre Namen nicht mehr gedacht werden soll. Herr im NT = griechisch Kyrios

[5] Ps 12,7

[6] Wertvolle Hinweise zu Zahlen und Fakten der Stiftshütte aus: „Was bedeuten die Zahlen in der Bibel?" und „Das Heiligtum Gottes in der Wüste Sinai"-„ Das Zelt der Zusammenkunft - die Stiftshütte"  von Paul F. Kiene.

[7] 2Mo 38,1; 27,1.

[8] Gott: Das Wort „Gott"  ist eine Umschrift von hebr. „El oder Elohim, und von griech. „theos"

[9] Christus - hebräisch משיח Maschiach (Messias) = Gesalbter.

[10] Das Wort Sakrament bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff sacramentum (Heilszeichen, Heilsmittel, Heilsweg, sichtbares Zeichen der verborgenen Heilswirklichkeit). Die lateinische Wurzel sacer bedeutet „heilig, unverletzlich" (Wikipedia).

[11] Jahuehschua - Die Schlachterbibel 2000 erklärt unter Matth. 1,21 „Jesus ist die gr. Umschrift des hebr. Jehoschua; dieser Name bedeutet »Der HERR ist Rettung«. Anmerkung unter 1Mo 2,4 : HERR = hebr. Jahweh - JHWH". Hebräisch „schua" bedeutet „Rettung „ Gottes Sohn war Hebräer und Sein Name wird im Hebräischen (Kurz oder Langform, je nach Auslegung) Jahschua, Jahuschua, Jahuehschua (Jahueh ist „schua"  = Rettung) gesprochen. Er, der den Namen des Vaters in sich trägt (2.Mose 23,20 21; 1.Kor. 10,4; Joh. 5,43; 14,9; Kol 2,9). Die traditionelle Deutung des Namens als „Gott ist Rettung / Hilfe /Erlösung" rechnet mit einer Abstammung des Namens aus der Zusammensetzung von jhw und šuaʿ („um Hilfe rufen") - M. Noth. Die Israelitischen Personennamen, Stuttgart, 1928 (zit. in : HAL (Hebräisches und AramäischesLexikon) Eintrag zu וֹשׁוּע‎); Joshua in: EB (Encyclopedia Biblica). AusOffb 3,8: „ ...und (du) hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet". „Der Name über alle Namen" (Philipper 2,9)

[12] http://de.thefreedictionary.com/aufopfern

[13] Kommentar zum Neuen Testament, W.Mac Donald

[14] http://institutfuerglaubeundwissenschaft.de/texte/siegert.pdf

[15] 24. März 2009 -  http://www.pro-medienmagazin.de/radio.html?&news[action]=detail&news[id]=253

[16] Wikipedia: Jürgen Fliege, ein evangelischer Theologe, Publizist und Talkshowmoderator. Nach dem Vikariat wurde er 1977 zum Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven gewählt. 1989 wechselte Fliege als Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland zum privaten Fernsehsender Sat.1.

[17] institutfuerglaubeundwissenschaft.de/text.php?text=909&typ=pdf

[18] Studienbibel John Mac Arthur

[19] 2Chronik 16,9; Jeremia 16,17; 17,10; 32,19; Sprüche 5,121; Psalm 139,3

[20]„Wenn dann die Tage des Festmahls zu Ende waren, ließ Hiob sie holen und heiligte sie; er stand früh am Morgen auf und brachte Brandopfer dar für jeden von ihnen; denn Hiob sagte sich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit" - Hi 1,5

[21] Griech. „monogenes", bedeutet eigentlich „einzig geboren oder einzig in seiner Art" (Dr. Abraham Meister, „Namen des Ewigen" Seite 111)

[22] siehe auch 1Mo 3,15

[23] http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserkult

[24] Eine Reliquie (lateinisch: Überbleibsel) ist ein Gegenstand religiöser Verehrung, besonders ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines (sogenannten) Heiligen.

[25] Das Blut ist eine Körperflüssigkeit, die mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems die Funktionalität der verschiedenen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen sicherstellt. Mit seinen einzelnen Bestandteilen erfüllt viele wesentliche Aufgaben, um die Lebensvorgänge aufrecht zu erhalten (Wikipedia)

[26] Z. B. den sog. Heiligen oder der sog. Mutter Gottes (Maria ist die Mutter des Menschensohnes, Gott ist ewig).

[27] Dr. Abraham Meister,  „Namen des Ewigen" Seite 108 - 3Mo 19,4;26,1; 5 Mo 32,12.21; Ps 96,5; 106,28

[28] Elberfelder Studienbibel mit sprachlichem Schlüssel 6047

[29]Lexikon zur Bibel, von Fritz Rienecker und Gerhard Maier: Blöße (hebr. ärwah ; 1Mo 9,22; 2Mo 20,26) bezeichnet die Geschlechtsteile. »Die Blöße aufdecken« wird häufig bildlich vom Götzendienst und dem darauf folgenden Gericht gebraucht (Jes 47,3; Hes 16,36; Nah 3,5).

[30] Mt 26,28; Lk 11,4; Röm 6,14-23; 1Joh3,9;

[31] 4Mo 21,4-7

[32] Ps 140,4; Mt 3,7; 23,33

[33] Synonyme für „ehern" fest, standhaft, kompromisslos, felsenfest, ...

[34] Schössling: von schossen „austreiben" (Wikipedia)

[35] Der frische Trieb einer Pflanze (Wikipedia)

[36] http://www.digdach.at/produkte/blechseiten/kupfer.html

[37] Synonyme für „ehern" fest, standhaft, kompromisslos, felsenfest, ...

[38] Z. T. aus einem mir unbekannten Büchlein

[39] 2Mo 25,1; 28,1-29,28ff

[40] Jakob steht für „durch menschliche Gedanken zum Ziel kommen" (Hos 12,4; 1Mo 25,26; 31; 27,6-14ff)

[41] Israel für Gottes Willen - Gott spricht (1Mo 35,6-12) Im Hebr. lautet der Name »Jisrael« und wird etwa als »Gotteskampf« gedeutet. Sprachlich ist er viell. zu übersetzen: »Gott wird kämpfen, streiten« oder »Gott kämpft«. (Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier)

[42] Sauerteig bedeutet Sünde (1Kor 5,7-8)

[43] 2Mo 30,35; 3Mo 2,13; Hes 43,24

[44] Heute weiß man, dass das Salz den zu konservierenden Lebensmitteln Wasser entzieht und dadurch den Mikroorganismen eine wichtige Lebensgrundlage nimmt. Darüber hinaus löst sich in salzhaltigem Wasser auch weniger Sauerstoff, was das Leben der Bakterien, besonders das der aeroben, zusätzlich erschwert. Hauptaspekt der Konservierung mit Salz ist aber der Wasserentzug (http://www.planet-schule.de/warum_chemie/konservieren/themenseiten/t9/s1.html)

[45] http://www.zentrum-der-gesundheit.de/salz-gold-der-erde-ia.html

[46] U. a. "Kirche und Karneval gehören untrennbar zusammen. Oder Spott in der Bibel - da steht die Bibel so mancher Büttenrede offenbar in nichts nach. (http://www.katholisch.de/18923.html) . Siehe dazu Psalm 1,1; Sprüche 1,22; 19,29; 2Petr 3,3

[47] Kommentar zum Neuen Testament, W.Mac Donald - Das »Lager« ist heute das gesamte religiöse System, das Erlösung durch Werke, durch Charaktereigenschaften, durch Rituale oder Vorschriften verheißt. Es ist das moderne Kirchensystem mit seiner von Menschen eingesetzten Priesterschaft, seinen materiellen Anbetungsgegenständen und seinen liturgischen Fallen. Es ist ein  Christentum ohne Christus. PS - abgewichen von Gottes Wort, bedeutet in der Bibel „verdorben" (2Kor 11,3),

[48] Dies kann nicht die praktizierte Säuglings- oder Kindstaufe bewirken, da Reue, Buße, Bitte um Sündenvergebung und Umkehr zu Gott bewusst geschehen müssen. Falls Sie Fragen dazu haben, stehe ich gerne zur Verfügung (auch über Kontakt meiner Homepage)

[49] die Taufe danach ist nur ein Zeugnis des guten Gewissens vor Gott ( 1Petr 3,21)

[50] . Röm 9,1; 2Kor 1,12; 1Tim 1,5).

Das Thema Stiftshütte wird in 7 Teile behandelt - Teil 4 folgt in ca. 6 Wochen.

   
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