Den meisten Menschen, auch wiedergeborenen[1] Christen, ist nicht klar bewusst was „Lohn" im Reich Gottes beinhaltet. Es lohnt sich dies im Wort Gottes zu betrachten um das eigene Leben, mit Gottes Hilfe, danach auszurichten.

 

 

2Kor 5,10   Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl[2] des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

 

Der Zeitpunkt:

1Thes 4,16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.

1Thes 4,17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

 

 

Die Mahnung:

2Jo 1,8       Seht euch vor, dass wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen!

1Kor 3,12-15  Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

 

 

Der gerechte Richter:

Joh 5,30     Ich (Christus) kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.

 

 

Der Lohn:

Der Lohn ist kein Leistungslohn wie die Welt ihn kennt. Der Lohn des Christen, der in der Nachfolge Erlösers und Heilandes Leid und Schmähung zu ertragen hat, besteht in der Lebensgemeinschaft mit seinem Herrn jetzt und in der künftigen Herrlichkeit und schließt auch äußeren Segen mit ein[3].

Die Seligpreisungen (Mt 5,1-16) zeichnen uns ein Portrait des idealen Bürgers in Christi Königreich. Man beachte die Betonung von Gerechtigkeit (V.6), Frieden (V.9) und Freude (V.12). Paulus hatte sicherlich diese Stelle im Gedächtnis als er schrieb: »Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist« ( Röm 14,17)[4].

 

 

Siegeskranz zu Ehren des Siegers

1Kor 9,25   Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem - jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen.

 

Krone des Märtyrers

Offb 2,10    Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben

Jak 1,12     Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.

 

 

Ehrenkranz der Ältesten

1Petr 5,2    Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe,

1Petr 5,3    nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid!

1Petr 5,4    Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen.

 

Krone der Gerechtigkeit

2Tim 4,8     Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.

 

Krone des Ruhmes derjenigen, die Menschen gewinnen

1Thes 2,19 Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Krone des Ruhms? Seid nicht auch ihr es vor unserem Herrn Jesus Christus bei seiner Wiederkunft?

1Thes 2,20 Ja, ihr seid unsere Ehre und Freude!

 

Kein Kind Gottes möchte natürlich nur mit Not errettet werden oder mit leeren Händen vor unseren Herrn treten.

Bitten wir Gott den Allmächtigen dass ER bei uns das Wollen und Vollbringen, Seinen Willen in allem zu leben, durch Seinen Heiligen Geist bewirkt (Phil 2,13).

 

Jak 1,22     Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.

 

Unsere ganze Persönlichkeit sollte von Gottes Wort, der Bibel, geprägt sein.



[1] Joh 3,3-8; 1Petr.1,3+23; Mt 7,21

[2] Richterstuhl" Griechisch / Deutsch Strong Lexikon, heißt im Griechischen, „bema" , das Podium, ein auf Stufen erreichbarer erhöhter Platz: d. Richterpodium, eine Tribüne. Eine Plattform wie sie in Athen besonders für Reden und für die Volksversammlung verwendet wurde; auch als offizieller Richterstuhl eines römischen Magistrats oder Herrschers verwendet. Neh 8,4; Mt 27,19; Joh 19,13; Apg 18,12.16.17; Apg 25,6.10.17; eine Art erhöhter Thronsessel. Apg 12,21; beim Richterstuhl Christi werden nicht die  Sünden der Gläubigen gerichtet (diese sind ja bereits gesühnt und vergeben), sondern ihre Werke für den Herrn werden auf ihre Motive und auf ihre Qualität hin beurteilt und dementsprechend erhalten sie oder verlieren sie Lohn.

[3] Kommentar im Lexikon zur Bibel, von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[4] Kommentar zum Neuen Testament, W.Mac Donald

 

   
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