Es gibt heute hunderte, wenn nicht tausende christliche Gruppierungen. Religiöser Eifer, spirituelle Entwicklungen, irdisch-religiöse Mutmaßungen, Misstrauen, Spaltungen und Verlust von Werten tragen mit dazu bei, dass Versammlungen oder Gottesdienste verlassen werden. Glaubenskrisen oder sich distanzieren vom Glauben an Gott sind eine tragische Begleiterscheinung. Die Bibel selber spricht über diese Zeiten von „Glaubensabfall" (Lk 18,8b; 2Thess 2,3; 1Tim 4,1; 2Tim 3,1-5). Es ist mein Anliegen, Gottes Willen aus der Heiligen Schrift zu erforschen, was ER ungeachtet des menschlichen Eigenwillens, der Eigenliebe und Überheblichkeit zu der heiligen Versammlung zur Ehre Seines Namens sagt.

 

Vorwort: Hervorhebungen stammen vom Verfasser. Eingefügte Texte sind in Kursivschrift. Die Bibelstellen wurden aus der Schlachter 2000 Übersetzung entnommen. [1] Apostelgeschichte 2,1-4

 

Einleitung

Im Alten-Testament war ein Volk (Israel) aus allen übrigen Völkern der Erde berufen worden, damit es Gott allein diene (2Mo 4,22-23a). Aus ihm sollte der Messias geboren werden (Jes 49,1-3) Dieses Volk hatte eine irdische Berufung und Verheißung - es war ein auserwähltes Volk als Gottes Eigentum (5.Mo 7,6-9); es sollte ein Segen für die Heiden sein (1Mo 12,2; 5Mo 15,6). Sie sollten daher von den  anderen Völkern, die anderen Göttern dienten, abgesondert leben (3.Mo 20,26). Israel hatte auch ein irdisches Heiligtum, in dem sie sich versammelten (Hebr. Kap 9) - zuerst die Stiftshütte und dann den Tempel in Jerusalem. Die Versammlung zur Anbetung geschah nur an diesem Ort. Sie brachten physische Opfer dar, JHWH selber bestimmte nach dem Auszug aus Ägypten die Ordnungen der Opfer (3.Mo 1, 1-2). Wenn sie JHWHs Geboten und Gesetzen gehorsam waren, sollten sie gesegnet werden (1Mo 12,2; 5Mo 11,26-28).Israel hatte eine physische Berufung und ein physisches Erbe (4Mo 14,8). Physischer Segen ist Mehrung von Leben und Gesundheit, Erfolg, Reichtum, Überfluss und Sieg über die Feinde, ...

Israel aber hörte nicht auf Gottes Wort; sie fielen in Ungehorsam und wandelten nach ihrem eigenen Willen, nach dem Starrsinn ihres bösen Herzens, und sie wandten sich von IHM ab (Jer 7,24). JHWH sandte Propheten, aber sie riefen vergeblich zur Umkehr auf. Die Inkonsequenz dem Wort Gottes gegenüber brachte schwere Züchtigung und den Verlust des Landes und des Segens.

Da sandte JHWH Seinen eigenen Sohn (Mt 1,23), um Sein Volk zur Umkehr zu rufen. ER kam in Sein Eigentum, aber die Seinen nahmen Ihn nicht auf (Joh 1,11). Gott hat jedoch Sein Volk nicht endgültig verstoßen (Röm11,1-11), und ein gläubiger Überrest ist noch vorhanden (Röm11,5).

Die Gnade Gottes ist nun in Seinem Sohn erschienen, heilbringend für alle Menschen (Tit 2,11), um sich aus den Heidenvölkern ein Volk des Eigentums zu „reinigen" (Tit 2,14). Wenn dies erfüllt ist (Röm 11,25) und der Messias wiederkommen wird, wird auch Israel Ihn erkennen und ER wird sich ihrer erbarmen (Röm 11,1-27; Mi 7,19; Hos 2,1).

 

Die neutestamentliche Versammlung,oder wie einige übersetzen, „die Gemeinde", ist nicht eine geistliche Fortsetzung des auserwählten Volkes Israel, sondern eine absolute Neuschöpfung Gottes. Die Versammlung  (griech. „ekklesia[2]) ist „die herausgerufene Versammlung", die weltweit existierende, die sich zusammensetzt aus allen auf der Erde lebenden Gläubigen[3]. Diese weltweit existierende Versammlung wird auch örtlich dargestellt. In Offenbarung 1,20 wird eine örtliche ekklesia mit einem Leuchter verglichen, deren einzelne Glieder ein Licht (Mt 5,14; Eph 5,8) in dieser sündigen dunklen Welt sein sollen. Die „Herausgerufenen" aus der Welt (Joh 15,19) versammeln[4] sich. „Versammlung" ist daher die passende Übersetzung. In dem Wort „Gemeinde" kommt das Versammeln der Herausgerufenen nicht so deutlich zum Ausdruck.

Die Versammlung aller Herausgerufenen hat eine himmlische Berufung (Eph 1,4; 4,1); Phil 3,14) und ein himmlisches ewiges Erbe (Hebr 9,15). Sie ist ein geistliches Haus (1Petr. 2,5; 1Kor. 3,16), aus lebendigen Steinen - aus einzelnen Gläubigen. Sie werden als „Heilige" bezeichnet (Röm 1,7).

 

Heilig [5] (hebr. qadosch , griech. hagios ) bedeutet in diesem Zusammenhang etwas vom Gewöhnlichen Getrenntes oder Ausgeschiedenes; geweiht, abgegrenzt vom Kreaturhaften bei deutlichem Wesensunterschied - ein Eigentum Gottes (1Kor 6,19-20).

Alles, was mit Gott verbunden ist - sei es ein Gegenstand, z. B. im Tempel (2Mo 29,37), ein Ort (2 Mo3,5; Jos. 5,15) oder Tag ( 2Mo 31,14), eine Person (2Mo 28,35-36; Röm 1,7; Offb 14,12) - ist heilig. Die Aussagen der Bibel zu „heilig" beinhaltet „von Gott ausgesondert für einen bestimmten Zweck" (1. Petr 1,16; 2,9; Tit 2,14; Hebr 12,14).

 

Nirgendwo setzt die Bibel den „Heiligen" mit einem frommen Menschen gleich, der vor vielen Jahren gestorben ist und nun von einer Kirche heiliggesprochen wird. Eine Heiligsprechung von Menschen und ihre Verehrung ist unbiblisch und Götzendienst (Jes 42,8; 48,11). Nur Gottes Heiliger Geist heiligt:

1Kor 6,11   ...; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!

Röm 15,16 ...  geheiligt durch den Heiligen Geist.

 

Die Ausgesonderten der neutestamentlichen Versammlung bringen geistliche Opfer dar - sich selber (Röm 12,1; Hebr 13,15-16), weil die physischen Opfer im Alten Testamen als ein Schatten (Kol 2,16-17; Hebr 8,5; 10,1-12) des Zukünftigen, durch Christus (Jes 11,1-2) erfüllt wurden. Dem Volk Israel war dieses „Geheimnis" nicht bekanntgemacht worden.

Eph 3,2-6   Ihr habt ja gewiss von der Haushalterschaft der Gnade Gottes gehört, die mir für euch gegeben worden ist, dass er mich das Geheimnis durch Offenbarung wissen ließ, wie ich zuvor kurz geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekanntgemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist, dass nämlich die Heiden (aus den Nationen) Miterben und mit zum Leib Gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus durch das Evangelium,

 

Im gegenwärtigen Zeitalter hat die Gemeinde die Vorrechtsstellung inne, die Israel durch seinen Unglauben verloren hat. Dies bedingt tiefen Glauben und unbedingten Gehorsam (Hebr 3,12-4,12).

1Petr 2,9    Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht

 

Um Seine Versammlung oder Gemeinde zu gründen, musste Gottes Sohn Sein Leben dafür geben (Hebr 9,15-18). Auch musste ER auferstehen und in den Himmel auffahren, um von dort den Heiligen Geist (Joh 14,26; 15,26) zur Bildung der Versammlung zu senden. Gottes Sohn wurde vom Vater zu Beginn Seines Wirkens sichtbar dazu bevollmächtigt.

Joh 1,32-33    Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah den Geist wie eine Taube vom Himmel herabsteigen, und er blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Der, auf den du den Geist herabsteigen und auf ihm bleiben siehst, der ist's, der mit Heiligem Geist tauft.

Nachdem ER nun Seinen irdischen Auftrag erfüllt hatte, fuhr ER in den Himmel auf und sagte vorher, dass die Jünger nicht von Jerusalem weichen sollten,

Apg 1,4-5   ..., sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr [- so sprach er -] von mir vernommen habt, denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

Lk 24,49     Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters (den heiligen Geist, Apg 2,33); ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe!

Diese Verheißung bezeichnete der Apostel Petrus als „den Anfang" (Apg 11,15-16), und er meinte damit Pfingsten (Apg 2,1-4).

Der griechische Ausdruck „Pentekoste", der für Pfingsten steht, bedeutet „der Fünfzigste". Schon ca. 1500 Jahre vorher hatte Gott im Alten Testament diesen Tag bestimmt. Vom Tag nach dem Sabbat nach dem Fest der Erstlingsgarbe[6] sollten bis zum Wochenfest (neutestamentliches Pfingsten) 50 Tage gezählt werden (3Mo23,11-16).

 

Das Volk Israel wird im AT nicht als die herausgerufene Versammlung (ekklesia) bezeichnet, aber sie versammelten sich als Volk jeden Sabbat (3Mo 23,3) und an drei großen Festzeiten mit  heiligen Festversammlungen. In 3. Mose 23 werden diese beschrieben:

1.Passahfest und die Tage der ungesäuerten Brote (3. Mo 23, 4-8)

2. Das Wochenfest (3. Mo 23,15-16)

3. Die Herbstfestzeit mit dem Posaunen- oder Hörnerschallfest (3. Mo 23,24), Versöhnungstag (3. Mo 23,27), dem Laubhüttenfest (3. Mo 23,33-43) und anschließendem Feiertag am achten Tag (3. Mo 23,39)

Die Gründung der neutestamentlichen Versammlung wird in dem alttestamentlichen „Wochenfest" vorgeschattet, und daher wollen wir hier nur die unter 1. und 2. beschriebenen Festzeiten betrachten, um dies besser zu verstehen.

 

Für die Festtage wurden auch Zeremonien vorgeschrieben, die, wie wir noch erkennen werden, geistliche Bedeutung hatten.

 

Das Passahfest (Deutsch: unberührt lassen, schonendes Vorübergehen[7])

Ägypten wollte das Volk Israel nach 400 Jahren Gefangenschaft (1Mo 15,13) nicht ziehen lassen. Gott ließ dies nicht ungestraft und schickte 10 Plagen und wollte aber Sein Volk bewahren.

3Mo 23,5+2Mo 12,13            Im ersten Monat, am vierzehnten [Tag] des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah JHWHs[8].... Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.

Das Blut der makellosen Lämmer (2Mo12,2-5) an den Holzbalken der Türen (2Mos 12,7) weist auf unseren  Herrn und Heiland hin, der die „Tür der Rettung" für Sein Volk ist (Joh 10,7+9), und Sein Blut (Leben, 3Mo 17,11) am „Holzpfahl" (senkrecht und waagerecht) opferte.

1Kor 5,7     ... Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus.

 

Direkt im Anschluss an das Passah folgte das nächste Fest:

 

Das Fest der ungesäuerten Brote

3Mo 23,6-8     Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für JHWH. Da sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten; .... Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.

 

Beim Auszug aus Ägypten,[9] hatten die Israeliten keine Zeit mehr gehabt, den Brotteig zu säuern (2Mo 12,39). In Erinnerung daran durften sie während des Festes der ungesäuerten Brote weder Sauerteig essen noch in ihren Häusern haben. Im Neuen Testament ist Sauerteig ein Bild für das Böse, das unser ganzes Leben durchdringen kann (1Kor 5,6-7; Mt 16,6.11-12). Dies bedeutet für uns unter dem Neuen Bund, dass unser ganzes Leben nach der Bekehrung auf der Grundlage des Opfertodes unseres Heilandes frei von jeder Art des Bösen sein soll.

1Kor 5,6-8  ... Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus. So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.

 

Unser altes Leben in Sünde, die wie ein Sauerteig den ganzen Teig durchdringt, haben wir durch die Annahme des Opfers unseres Herrn und Heilandes abgelegt und ein neues Leben in Lauterkeit und Wahrheit begonnen. So feiern wir in der Nachfolge unseres Herrn in großer Freude unser „Passahlamm", das uns vom Herrschaftsbereich der Sünde und des Todes abgesondert und das ewige Leben geschenkt hat. Unser ganzes Leben soll gekennzeichnet sein von der bewussten Abwendung von der Sünde hin zu einem Gott hingegebenen Leben.

 

Nach dem ersten Sabbat der Festwoche sollte die Erstlingsgarbe vor JHWH dargebracht werden.

3Mo 23,10-13 Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und seine Ernte einbringt, so sollt ihr die Erstlingsgarbe von eurer Ernte zum Priester bringen. Der soll die Garbe[10] weben vor JHWH, zum Wohlgefallen für euch; am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben[11]. Ihr sollt aber an dem Tag, an dem ihr eure Garbe webt, JHWH ein Brandopfer opfern von einem makellosen einjährigen Lamm, und das dazugehörige Speisopfer, zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, ein Feueropfer, JHWH zum lieblichen Geruch, sowie das dazugehörige Trankopfer, ein Viertel Hin Wein.

 

Nach dem Auszug aus Ägypten und während der Wüstenwanderung gab es eine Ernte erst wieder, als sie ins gelobte Land kamen. Es sollte auch kein Sündopfer dargebracht werden, das doch bei allen anderen jüdischen Festen gefordert wurde. Dies wies auf Gottes Sohn als Erstling[12] hin - das wahre Passahlamm, das reineund makellose Opfer für unsere Sünden, der sich selbst zum Schlachtopfer gegeben hat (Hebr 9,26).

Am 14.Nissan war das Passah der Juden. Am 15. Nissan der 1. Festtag der ungesäuerten Brote - ein „hoher" Sabbat. Am 16.Nissan[13] , bzw. am Tag nach dem wöchendlichen Sabbat (3Mo 23,15-17), folgte das Schwenken (darbringendes Hin- und Herbewegen) der Garbe der Erstlinge der Gerstenernte[14] durch den Priester. Dieser Tag wird nicht als Sabbat bezeichnet. Das Webopfer ist ein Vorbild auf den „Erstling", auf den Sohn Gottes, der sich selber als das Passahlamm für unsere Sünden dargebracht hat (Hebr 9,14.26) und von den Toten auferstanden ist (Mt 28,6b).

Durch IHN sind wir von der Strafe der Sünde (Röm 6,23) und als Sklaven der Sünde befreit (Röm 6,20.18). Darum wollen wir ein Leben ohne Sünde führen (Röm 6,2) und im Gehorsam Gottes Wort gegenüber.

 

Beim Erstlingsopfer, dem Web- oder Schwingopfer, wurden auf den Händen haltend einzelne Teile vor JHWH emporgehoben und vor Ihm sichtbar gemacht, um so auszudrücken, dass das Dargebrachte Ihm gehört. Laut den Berichten der Bibel war es auch zu dieser Zeit, wo der Geist Christi zu Gott (Lk 23,46) ging und Seine Seele[15] ins Paradies (Lk 23,43). Er wurde jedoch nicht dem Totenreich preisgegeben (Ps 16,10; Apg 2,31) und stand glorreich von den Toten auf (Mt 28,6).

Diese Symbolik des Web- oder Schwingopfers wurde durch Christus erfüllt. Er ist der Erstling von den Erstlingen - Sein Leben wurde „abgeschnitten", und ER fuhr in den Himmel hinauf. Er dient dort als unser Hoherpriester vor Gott (Hebräer 4,14; 1Joh 2,1).

Die zusätzlichen Opfer und Riten, die JHWH am Fest anordnete, wiesen alle auf Christus hin:

  • ein einjähriges Schaf ohne Fehler (3. Mose 23,12) - das ein Sinnbild für Seine Reinheit war.
  • das weiße, fein gemahlene Mehl (3. Mose 23,17) - steht symbolisch für die Schläge, Geißelung und Leiden, durch die Er vollendet wurde (Hebräer 5,8-9).
  • dieses feine Mehl sollte „mit Öl angerührt werden" (3. Mose 23, 13) - das auf den Heiligen Geist hinweist, der Jesus uneingeschränkt zur Verfügung stand, „denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß", Joh 3,34

 

Die erste Frucht für Gott ist Christus, der Erstling, der Erstgeborene aus den Toten, Kol 1,18. Zur Zeit der zweiten Frühjahrsernte - dem Fest der Wochen-  sollte ein neues Opfer dargebracht werden.

 

Das Fest der Wochen

3Mo 23,15-17 Danach sollt ihr euch vom Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, da ihr die Webegarbe darbringt, sieben volle Wochen abzählen, bis zu dem Tag, der auf den siebten Sabbat folgt, nämlich 50 Tage sollt ihr zählen, und dann JHWH ein neues Speisopfer darbringen. Ihr sollt nämlich aus euren Wohnungen zwei Webebrote bringen, von zwei Zehntel [Epha] Feinmehl [zubereitet]; die sollen gesäuert gebacken werden als Erstlinge für JHWH.

 

Fünfzig Tage später sollte ein weiteres Opfer vor JHWH gebracht werden - am „Wochenfest".

Warum 50 Tage?

Dies wird in der Bibel nicht ausdrücklich erklärt. Dem Bibelkundigen ist aber bekannt, das Zahlen in Gottes Plan eine Bedeutung haben. Hebräische Buchstaben stellen auch Zahlenwerte dar[16]. Z. B. „N" = 50. N  ist der letzte Buchstabe der Bibel (hebr. und griech.) und bedeutet auch ein Jahr der Gnade ein „Halljahr", eine neue Zeit, eine neue Welt. 50 steht mit der 7 in Beziehung, die in der 49 vollendet ist (7x7), wodurch mit der 50 etwas Neues beginnen kann[17]. Jedes 50. Jahr ist laut 3. Mose 25,8-54 ein großes Erlassjahr, Jubeljahr des Herrn nach dem siebten Sabbatjahr. Allen Israeliten wurde Schuld erlassen, Eigentum zurückgegeben und Sklaven erhielten ihre Freiheit. Es begann eine neue Zeit, wie auch zu Pfingsten. Dies alles wird der Sohn Gottes für die ganze Schöpfung realisieren (Röm 8,21). Wenn der letzte Buchstabe der Bibel, in der Offenbarung erfüllt ist, beginnt auch eine neue herrliche Zeit.

 

Warum zwei Webebrote (3. Mose 23,17)?

Das neue Speisopfer bestand aus zwei Webebroten. Das Feinmehl, aus dem die Brote zubereitet wurden, war aus Weizen der neuen Ernte gemahlen worden. Zuvor musste er mühsam geerntet, gedroschen - also das Korn von der Spreu getrennt werden. Das Weizenkorn gilt als die vollkommenere Nahrung, in ihm steckt fast alles, was der Mensch zum Leben braucht[18] Jesus Christus verglich sich mit einem Weizenkorn, das in die Erde muss (sterben), um viel Frucht zu bringen (Joh 12,24).

 

ER ist die vollkommene Speise (Jak 1,17), das Brot des Lebens (Joh 6,35), und brachte durch Seinen Tod und Seine Auferstehung viel Frucht, die „neue" Ernte.

In ähnlicher Weise, wie das Schwingopfer den Erstling Jesus Christus darstellte, versinnbildlichten die beiden Brote die geistlichen Erstlinge, die Gott zu einem neuen Leben aus der Frucht des gestorbenen Weizenkorns (Christus) ruft (Römer 6,4; Jakobus 1,18).

1Kor 10,17 Denn es ist {ein} Brot, so sind wir, die vielen, {ein} Leib; denn wir alle haben Teil an dem {einen} Brot.

 

Es sollten zwei Webebrote genommen werden, aber „ein" Speisopfer vor Gott gebracht werden. Die beiden Webebrote stellen nach meinem Verständnis dar, dass die Versammlung gebildet ist aus Juden und Heiden - Gläubige aus Israel und aus den Nationen. Gott hat die Scheidewand des Zaunes weggetan - nämlich die Feindschaft der Gebote in Satzungen, und hat aus beiden eines gemacht - einen Leib und viele Glieder (Röm 12,5).

Eph 2,14-16   Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und die Scheidewand des Zaunes abgebrochen hat, indem er in seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweg tat, um die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und Frieden zu stiften, und um die beiden in {einem} Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte.

 

Um die Bedeutung der Erstlingsgarbe und des Wochenfestes besser zu verstehen, kann es hilfreich sein, diese direkt zu vergleichen:

  • Das Webopfer der Erstlingsgarbe musste vor Gott gebracht und von ihm angenommen werden. Erst danach konnten die Israeliten ihre erste Jahresernte einbringen (3Mo23,14).
  • Als der Erstling Jesus Christus (1Kor 15,20; Kol 1,18), zu seinem himmlischen Vater aufgefahren war, wurdeder heilige Geist zu Pfingsten auf die Jünger ausgegossen (Johannes 16,5-14), als die Erstlinge Seiner Ernte - Seiner Geschöpfe (Jak 1,18).

 

Warum wird hier der Sauerteig erwähnt (3Mo 23,17)?

Die Speisopfer sollten ohne Sauerteig gebacken werden (3Mo 2,11). Dies war ein Bild von dem Leben des kommenden Messias - es war ganz ohne Sünde. Das neue Speisopfer, gesäuert gebacken,war ein Bild von der Gemeinde (Versammlung). Dies zeigt, dass die, die die Versammlung bilden, nicht ohne Sünde sind (1.Kor 5,6; Röm 7,15-20) - dies kann keiner bestreíten. Aber das neue Speisopfer sollte gebacken werden (3Mo 23,7b). Durch den Backvorgang kam der Sauerteig zum Stillstand. Ein wunderbares Bild für die, die Jesus Christus ihr Leben übergeben haben:

1Jo 3,9       Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.

Wir sündigen nicht mehr mutwillig.

Hebr 10,26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig,

Wenn wir aber nicht „willentlich" sündigen und dies bekennen, erhalten wir Vergebung (1. Joh. 1,9).

 

Diese Speisopfer waren nicht mehr aus Gerste, sondern aus Weizen. Das alttestamentliche Wochenfest wies auf das neutestamentliche Fest hin. Die Erstlinge, die Früchte des Erstlings, der für uns gestorben und auferstanden und zum Vater in den Himmel aufgefahren war, wurden durch Seine Fürsprache (Joh 14,16) und durch den Heiligen Geist zu einem Leib unter einem Haupt (Christus) vereint - eine neue Zeit begann.

2Mo 34,22  Und du sollst das Fest der Wochen halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung an der Wende des Jahres.

 

Zeitpunkt der Gründung der neutestamentlichen Versammlung

Apg 2,1      Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen.

Pfingsten steht also in engem inneren Zusammenhang mit dem Passahfest. Am Passah war der Beginn und am Pfingstfest der feierliche Abschluss, aber es war der Beginn der geistlichen Vollernte (Lk 10,2).

Eine neue Zeit begann: die Versammlung wurde an einem ersten Tag der neuen Woche gegründet. Pfingsten ist erfüllt, die Versammlung ist gebildet, und daher brauchen wir dies nicht mehr zu feiern - es ist nicht geboten. Dies schließt nicht aus, daran zu gedenken.

Sie waren alle an einem Ort zusammen. Hier ist nicht die Rede - wie am Anfang erwähnt - von hunderten oder tausenden christliche Gruppierungen, wenn auch dafür heute viele plausible Entschuldigungen gesucht und Rechtfertigungen genannt werden. So wollte Gott es aber nicht haben. Gott wollte „eine" Versammlung an einem Ort dargestellt haben. Dies schließt in großen Städten nicht aus, dass sie sich wegen der großen Entfernungen in verschiedenen Räumlichkeiten versammeln, aber eine gemeinsame Grundlage haben - die Heilige Schrift. Dann sind sie an „einem Ort". Eins in Gottes Wort durch den heiligen Geist(Joh 17,21; 1.Kor 12,13).

 

Wir haben heute keinen geographischen Ort wie Jerusalem im Alten Testament. Gott hat uns die Möglichkeit gegeben, die Versammlung Gottes darzustellen an dem Ort, wo wir wohnen, mit den Gläubigen, die an diesem Ort leben und zusammenkommen. Dies hat nichts mit sakralen Gebäuden oder Räumen, Ausstattung von Künstlerhand (5Mo 27,15; 29,16), selbstgewählten Gottesdiensten (Kol 2,22b-23), äußeren Formen, Ritualen und Zeremonien oder äußerem Schein der Gottesfurcht (2Tim 3,5), zu tun.

Jes 66,1... 1Kor 6,19 So spricht JHWH: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße! Was für ein Haus wollt ihr mir denn bauen? Oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll? ...  Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?

 

Da wo Menschen versammelt sind, um IHN zu verherrlichen, da wohnt ER. Dann richten wir uns ganz nach Seinem Wort aus. Leib, Geist und Seele sind eins (1Thess 5,23). Wenn wir nicht mehr uns selber gehören, bedeutet dies, dass es uns nicht zusteht, unseren Leib zu nehmen und zu nutzen, wie wir es wollen. Unser Leib gehört, wenn wir es genau nehmen, nicht uns, sondern unserem Herrn. Unser ganzes Dasein, Leben und Wirken steht in Seinem Dienst.

 

Taufe mit dem Heiligen Geist - die Bildung der Versammlung

Apg 2,2      Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

 

Wie entstand die Versammlung? - „plötzlich". Die Bildung der Versammlung ist kein Prozess gewesen, der sich über Jahre oder Jahrzehnte hingezogen hat. So sind auch die über Jahre oder Jahrzehnte geführten ökumenischen „Bemühungen", um Einigung und Zusammenarbeit zu einem Erfolg zu verhelfen, sowie die Einbindung von interreligiösen Gesprächen nicht von Gottes Heiligem Geist , sondern menschlicher Wille, menschliche Werke und Gedanken (Jes 55,8-9).

 

Genauso wie die Versammlung Gottes „plötzlich" auf dieser Erde entstanden ist, wird sie die Erde wieder verlassen, und zwar in einem „Nu" - augenblicklich (1Thess 4,15-5,11; 1Kor15,50-54). Mit diesem Verlassen der Versammlung (der Leibes Christi - 1Kor 10,17; 12,27) von der Erde, verlässt der Heilige Geist in uns (1Kor 3,16) diese Erde. Die Folge wird sein:

Spr 1,28     Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen und nicht finden,

 

Vom Himmel her kam ein Brausen - das ganze Haus, in dem die Herausgerufenen versammelt waren, wurde von diesem „Wind" erfüllt - die Versammlung hat einen göttlichen Ursprung. Es war im Ratschluss Gottes, Seinem Sohn eine IHM würdige „Braut" (Joh 3,29; Offb 21,9) zuzuführen - das ist die Versammlung unter einem anderen Gesichtspunkt - die Braut Christi. Dazu musste der Heiland auf diese Erde kommen und die Strafe der Sünde, den Tod (Röm 5,12; 6,23) für sie erleiden - aus Liebe (Eph 5,2). Er hat sich selbst für sie hingegeben.

 

Es gab begleitende Zeichen dabei: „ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind". Das Wort für Wind ist dasselbe ist griech „pnoe". Es bedeutet auch (Lebens)Atem, der Hauch, Wehen des Windes[19]. Christus vergleicht den Heiligen Geist mit dem Wehen des Windes (Joh 3,8), der von den Menschen nicht kontrolliert und verstanden werden kann; sie können nur die Auswirkungen des Windes wahrnehmen.Der Wind erfüllte das ganze Haus, als sichtbares Zeichen der Ankunft des heiligen Geistes, Seiner Macht und Fülle. Gottes Heiliger Geist kam, um diese Versammlung zu gründen, erfüllte das ganze Haus, in dem die Jünger versammelt waren. Biblisch gesehen steht ein Haus auch für das Volk Gottes (Apg 2,36) und die versammelten Gläubigen (Apg 10, 2).

Die Versammlung wird uns im Neuen Testament in vier Bildern gezeigt. In dem Bild des Hauses, des Leibes, der Braut, eines Leuchters (Offb 1,12. 20; 2,1; 2,5). Diese 4 Bilder haben vier Schwerpunkte. Wenn es um

  1. das Haus geht, das ein Synonym für die Gemeinschaft der Herausgerufenen - für Gottes Volk - ist, ist der Schwerpunkt „Heiligkeit" (aber auch für jeden Einzelnen, 1Petr 1,15-16).
  2. den Leib geht, ist der Schwerpunkt „Einheit" (Joh 17,22; 1Kor 12,12)
  3. die Braut geht, ist der Schwerpunkt „Liebe" (Hoheslied der Liebe; 1Kor 13,1-8)
  4. den Leuchter geht, ist der Schwerpunkt „Zeugnis" (Mt 5,14-16).

 

Immer geht es um die aus der Weltherausgerufene" Versammlung.

Joh 15,19   ...; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

1Kor 3,16   Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid, und dass der Geist Gottes in euch wohnt?

Das Haus Gottes ist ein Haus aus lebendigen Steinen. (1Tim 3,15b; Mt 18,20; 1.Pt 2,5).

1Petr 2,5    so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Das Haus Gottes ist aus allen Erlösten der ganzen Erde gebildet. Der Heilige Geist Gottes wohnt in der Gesamtheit der Erlösten - Er erfüllt das „ganze Haus".

 

Die Taufe mit dem Heiligen Geist wird nicht noch einmal wiederholt. [20]Die Geistestaufe fand zu Pfingsten statt. An diesem Tag wurde die Gemeinde geboren. Wir haben am Segen dieser Taufe teil, wenn wir wiedergeboren werden (Apg 11,15). Wir werden dann zu Gliedern des Leibes Christi. Wer persönlich oder in einer Gemeinschaft nochmals um die Taufe mit dem Heiligen Geist bittet, geht an der Wahrheit der Bibel total vorbei.

 

Die Glieder des Leibes Christi versammelten sich unter der Führung ihres Hauptes - „des Wortes Gottes" (Joh 1,1-14) - in den Häusern und Wohnungen (Apg 12,12; 16,32; 20,7-9; 21,8; 1Kor 16,19). Sie beteten auch in der Kammer im Verborgenen (Mt 6,6). Sie beten IHN im Geist und in der  Wahrheit(Joh 4,23-24) sowie in Demut (Psalm 34,19) an. Es liegt ihnen fern, dass sie von anderen dabei gesehen werden wie die Pharisäer (Mt 23,5). Besondere Kleidung, Ehrenplätze (Mt 23,6), Titel und Hierarchie sind ihnen fremd (Mt 23,8-11). Äußere religiösen Rituale, Kirchen oder Kathedralen sind nicht Gottes Wille, sondern - wie Jes 66,1 und Mt 23 zeigen - sogar gegen Gottes Willen.

 

Wenn wir uns vor IHM niederknien oder verneigen, muss auch unser Herz die richtige Haltung haben, um IHN nicht nur mit dem Mund und den Lippen zu ehren (Mt 15,8). Wir müssen Sein Wort kennen und es auch tun(Jak 1,22-25), und nicht unser Leben nach dem eigenen Willen ausrichten. Nach außen hin sind viele gläubig, aber im Herzen regiert das uneingeschränkte Ich, obwohl doch sogar Gottes Sohn sich in allem dem Willen des Vaters untergeordnet hatte. ER konnte ohne den Vater nichts tun(Joh 5,19+30), und wir können ohne IHN auch nichts tun (Joh 15,5).

 

Leben wir so als herausgerufene Versammlung oder überhören wir geflissentlich dieses Wort von Paulus? Eph 5,1  Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder

 

 

Was geschieht, wenn ein Mensch sich bekehrt?

Das sind Worte der Bibel: Sie empfingen ... (Apg 8,15), Er fiel auf sie ... (Apg 10,44) Sie wurden mit Ihm versiegelt ... (Eph 1,13; 4,30)  Sie empfingen das Unterpfand des Geistes... (2Kor 1,22).

Jeder, der wiedergeboren ist (Joh 3,1-10), empfängt neues  Leben aus Gott durch den Heiligen Geist. Die begleitenden Zeichen wie bei der Gründung des Leibes Christi sind heute nicht mehr gegeben.

Bei der Bekehrung werden wir durch den heiligen Geist der Versammlung, die zu Pfingsten gegründet worden war, hinzugefügt (1Kor 12,13). Als Paulus bekehrt wurde (Apg 9,1-16), empfing er den Heiligen Geist (V17) und wurde der Versammlung Gottes zugefügt. Als sichtbares Zeichen wurde er danach getauft (V18). Die Unterwassertaufe ist nur ein äußeres Zeichen (1Petr 3,21) eines geschehenen inneren Vorganges. Bezüglich der dann folgenden Nachfolge sprach unser Heiland auch von der „Leidenstaufe" (Mk 10.38-39). ER „tauchte" sich in Seinem Sterben für den sündigen Menschen unter die Sünde, um in Seiner Auferstehung als Sieger über den Tod „aufzutauchen" (Röm 6,4: 8,17).

 

Jeder einzelne empfängt den Heiligen Geist

Apg 2,3      Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.

Zu Vers 2 erkennen wir den Unterschied, dass dort das ganze Haus erfüllt wird und in Vers 3 setzt sich der Heilige Geist auf jeden einzelnen von ihnen. Hier haben wir die Erklärung, wie der einzelne den Heiligen Geist empfängt.

 

 

Was bedeutet „zerteilte Zungen" und der Begriff „Feuer?". Zu Pfingsten bedeuteten die „Zungen wie von Feuer" eine Segenstaufe, nicht zu verwechseln mit der „Feuertaufe" (Lk 3,16-17), die auch in der Bibel als Gerichtstaufe für die ungläubige und ungehorsame Welt bezeichnet wird (Jes 5,24; Joh 15,6, Mal 3,2; Offb 18,8). Feuer bedeutet aber auch „Reinigung", wobei dann diese Reinigung auch bedeutet, „Schaden" zu erleiden (1Kor 3,13-15), was Gott nicht möchte.

 

Als unser Herr Jesus, der Christus, zu Beginn Seines irdischen Wirkens im Jordan getauft wurde, kam der Heilige Geist gleich wie eine Taube auf IHN (Joh 1,32). In IHM wohnte aber schon die ganze Fülle der Gottheit (siehe Anmerkung[21]). Bei dieser Taufe gab Gott der Vater ein sichtbares Zeichen der Bestätigung dieser Tatsache, damit alle erkannten, wer ER war - Sein geliebter Sohn (Lk 3,22).

Die Taube ist auch ein Bild vollkommener Reinheit und absoluter Sanftmut.

Wie die Taube, ausgesandt von Noah nach der Sintflut (dem Gericht Gottes über diese Erde), mit einem Olivenblatt (aus Oliven wird Öl, ein Bild für den Heiligen Geist[22]), in die Arche (ein Bild für die Bewahrung vor der Strafe Gottes, 1Petr 3,20) zurückkam, so ist die Erwähnung bei der Taufe Christi „wie eine Taube herabsteigen" (Mt 3,16) auch ein Bild des Heiligen Geistes im Sohn Gottes, durch den wir gerettet werden (Joh 10,9; 1Petr 3,12).

Zu Pfingsten kam der Heilige Geist über die Versammelten. Als nun der Heilige Geist Wohnung in ihnen nahm (Eph, 2,22; 1Kor 3,16), waren Zungen „wie von Feuer" ein begleitendes Element. Feuer ist häufig ein Zeichen für die Anwesenheit Gottes (vergleiche 2Mo 3,2-6; 13,21-22; 19,18; 5Mo 4,11-12; Offb 1,14). Gottes Wort brennt den Getreuen manchmal wie Feuer im Herzen (Jer 20, 27-9).

Ps 39,4       Mein Herz entbrannte in mir, durch mein Nachsinnen wurde ein Feuer entzündet, da redete ich mit meiner Zunge:

 

Warum in zerteilten Zungen?

Die Zunge ist ein Sprechorgan. Sie soll Gerechtigkeit und Gotteslob (Ps 35,28) aussprechen, also Gott bekennen (Röm 14,11) und Sein Wort verkündigen.

Apg 2,37    Als sie (das versammelte Volk) aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?

Die damalige Botschaft war zuerst an die Juden (die „Beschnittenen) und dann an die Heiden bzw. Nationen (Apg 13,46) gerichtet - eine geteilte Botschaft.

Wer diese Botschaft annimmt, erhält den Heiligen Geist als seinen persönlichen Besitz und wird Eigentum Gottes des Allmächtigen.

1Kor 6,19   Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?

 

Seit Pfingsten wohnt der Heilige Geist in der Gesamtheit aller wiedergeborenen Gläubigen und in jedem einzelnen Gläubigen. Dies beides gab es nicht im Alten Testament. Unser Herr, das Haupt der Versammlung, ist im Himmel, und der heilige Geist bleibt bei den Herausgerufenen, den Auserwählten (Joh 14,16-17). Dies wird bis zu dem Zeitpunkt sein, an dem unser Herr die Seinen holen wird (1Thes 4,16-17; Offb 22,17)

 

Noch ist es Zeit, sich unserem Heiland und Erlöser zuzuwenden, um Teil des Leibes Christi zu werden - ein geistlicher Leib, der sich von der sündigen Welt in allem distanziert (Joh 15,19).

 

Wenn wir das Wort der Wahrheit, das Evangelium (Eph 1,13) hören oder lesen und an das Werk von Golgatha glauben, unser sündiges Leben aufrichtig (Lk 11,4) bereuen, und uns IHM ganz in Gehorsam hingeben, sind wir Glieder dieses Leibes. Durch die Ankunft des heiligen Geistes wurden wir zu einem Leib getauft und versiegelt durch den heiligen Geist (Eph 1,13). Das Haupt Christus ist im Himmel, aber untrennbar verbunden mit Seinem geistlichen Leib, Seinen Gliedern auf dieser Erde (Mt 28,20b). In diesem Leib gibt es keine nationalen Unterschiede mehr - wir sind einfach nur Seine Glieder. Es gibt auch keine Rang- oder sozialen Unterschiede mehr. Der in der Welt etwas gilt, ist in der Versammlung einfach ein „Bruder" (Mt 23,8)

Hebr 2,11   Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem. Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen,

 

Die Gnadenwirkungen (Gal 5,22; Apg 11,17) dieser einmaligen Taufe sind auch heute bei einem jeden, der sich aufrichtig bekehrt, immer sichtbar und erkennbar. Denn wir haben den Geist der Sohnschaft empfangen, was Gottes heiliger Geist uns auch bezeugt:

Röm 8,15-16  ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

 

Erfüllt sein mit dem Heiligen Geist

Apg 2,4      Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.

 

Das Erfülltsein ist eine Folge der Ausgießung des Geistes. Dies gab es aber auch schon zur Zeit des Alten Testamentes. Einige Bibelstellen dazu:

5Mo 34,9    Josua aber, der Sohn Nuns, war mit dem Geist der Weisheit erfüllt, denn Mose hatte seine Hände auf ihn gelegt;...

2Mo 35,30.31.-           Da sprach Mose zu den Kindern Israels: Seht, JHWH hat Bezaleel mit Namen berufen, ..., und hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit, ...

Im Neuen Testament zeigt sich dann im weiteren die Folge des Pfingstereignisses:

Apg 4,31    Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.

Siehe auch Lk 1,41; Lk 1,67, Apg 4,8; 13,52; Eph 5,18-19.

 

Für eine bestimmte Zeit und Notwendigkeit bekamen sie durch Gottes Heiligen Geist Fähigkeiten oder Inspiration. Der Heilige Geist übernahm die Kontrolle und Leitung. Nach Pfingsten konnten sie in Sprachen reden, damit z. B. alle Juden aus mindestens etwa 15 Sprachregionen, die nach Jerusalem zum Fest gekommen waren, die Verkündigung der Heilsbotschaft verstehen konnten  - dies nennt man Sprachenrede. Diese Sprachenrede wurden in der Apostelgeschichte schriftgemäß nur dreimal ausgeübt, Apg 4,31; 10,46; 19,6. - sie redeten von den großen Taten Gottes.

 

Als diese Gabe später in Korinth ausgeübt wurde, war es zum Schaden der Versammlung (1Kor 14,3.6-11.19. 23). Da gab es die Gabe noch, und die Korinther haben damit geglänzt. Sie wollten ihre eigenen Fähigkeiten, Größe und Wichtigkeit in der Versammlung darstellen. Es schien ohne Nutzen für die Zuhörer. Heute geschieht dies leider auch in charismatischen Versammlungen. Da sind oft aber nur ein undefinierbares „Gelalle" bzw. „ekstatische" Äußerungen zu hören, was kein Mensch versteht und keiner mehr erklären kann, was Paulus jedoch verlangte (1.Kor 14,26-28). Das heutige „Gelalle" hat mit der damaligen Gabe nicht das Geringste zu tun. Im Internet findet man Informationen dazu[23] Die Gabe der Sprachenrede hat aufgehört. Gaben hören auf, wenn die Notwendigkeit für ihre Ausübung nicht mehr besteht. Gott hat damals mit dieser Gabe das „neue Zeitalter" der Versammlung und der Verkündigung auch unter den Nationen durch außergewöhnliche Wunderwirkungen  (z. B. Mk 16,18; lk 10,19) bestätigt.

Für bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben waren Menschen mit dem Heiligen Geist erfüllt worden.

Heute haben wir das Wort Gottes, bleiben nüchtern und lassen uns von dem Heiligen Geist leiten (Joh 8,31; 14,26; 16, 13-15; 1Petr 1,23; 1Joh 2,14).

 

Das „Erfülltsein" mit dem Heiligen Geist war zeitweise nur ein vorübergehender Zustand. In der herausgerufenen Versammlung sollte jedoch die Frucht des Heiligen Geistes bleibende geistliche Charaktereigenschaften hervorbringen (Gal 5,22), weil wir Eigentum unseres Herrn und  Heilandes sind (Tit 2,14) und ER unser Haupt ist (Eph 1,22). Das Wirken des Heiligen Geistes in uns verändert unser ganzes Wesen.

Es gibt nur einen, der immer „voll" Heiligen Geistes war: das war Gottes Sohn. In diesem Zustand möchte Gott uns eigentlich beständig haben, so dass wir  voll und ganz unter der Führung des Heiligen Geistes stehen - ganz in der Abhängigkeit von  Gottes Führung.

 

Leider „dämpfen" auch wiedergeborene Christen den Heiligen Geist (1Thess 5,19) und lassen IHN nicht „voll" wirken. Dadurch betrüben wir IHN (Eph 4,30).

 

Gal 5,16     Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

Dann leben wir nicht nach unserem Willen oder Vergnügen, sondern besiegen mit Seiner Hilfe die Begierde der sündigen menschlichen Natur. Dann tun wir die Werke Dessen, der sie für uns bereitet hat (Eph 2,10). Siehe auch das Themenstudium „Werke aus Glauben.

 

Schlussbetrachtung:

Im Alten Testament wurde die Gründung der neutestamentlichen Gemeinde schon vorgeschattet. Wir haben den Zeitpunkt der Gründung der Versammlung, die Taufe mit dem Heiligen Geist und das Erfülltsein mit dem Heiligen Geist betrachtet. Die Frage stellt sich, was bedeutet das Innewohnen des heiligen Geistes.

Gottes Wort berichtet uns, dass Menschen für bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden. In Jesus Christus und allen wiedergeborene Christen wohnt der Heiligen Geist.

Joh 14,23   Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (und 1Jo 3,24)

 

Überprüfen wir uns ernstlich ob wir wirklich wiedergeoren sind und die Frucht des Heiligen Geistes an uns sichtbar und erkennbar ist.

 

Die geistliche Wiedergeburt (Joh 3,1-21), als eine willentliche Entscheidung[24], ist für jeden Menschen erforderlich, um ins Reich Gottes zu kommen - gleichgültig, was Kirchen, Religionsgemeinschaften, Sekten usw. verkünden. Gottes Sohn sagt:

Mt 7,21       Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Dies ist eine eine Ermahnung mit Folgen für die Ewigkeit

Für uns sind Gottes Gebote „Speise zum Leben" und nicht die Freuden dieser Welt. Zu der  herausgerufenen Versammlung zu gehören, heißt nicht, in einem Ghetto zu leben, sondern wir sind fähig gemacht, einen festen Standpunkt zu haben und Gottes Auftrag unter unserem Haupt Jesus Christus auszuführen. Wir sollen einen Unterschied ausmachen - Licht sein, das in der „Finsternis" dieser Welt leuchtet (Mt 5,14). Wenn wir nun in unserem Heiland und Erlöser leben und Er in uns (Joh 15,4), sind wir „voll" Heiligen Geistes, und Er lebt in uns. Dann gibt Er Zeugnis, dass wir Kinder (Söhne) Gottes sind (Röm 8,16; Gal 3,26; 4,6). und das ewige Leben haben (Joh 3,16). In Ihm und durch IHN werden wir bewahrt vor der Strafe der Sünde, den Verlust des ewigen Lebens bei Gott (Röm 6,23a, Mt 25,46; Offb 21,8).

Gott, der Allmächtige hat uns herausgerufen aus der Welt und ihren sündigen Wegen in SEINE Heilige Versammlung.

 

Darum mahnt Gottes Wort eindringlich:

Hebr 10,24-25            und lasst uns aufeinander acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht!

 

„Die Versammlung verlassen" ist gleichzusetzen mit „Den Leib unseres Herrn zu verlassen".

Der Leib verherrlicht sein Haupt (Kol 1,18) und vertraut Ihm. Nur unter dem Haupt und im Leib finden wir Trost, Nahrung, Freude durch gemeinsame Anbetung und Kraft in der Leidenstaufe mit unserem Herrn (Mt 5,10-12; 2Kor 4,9). Nehmen wir dies nicht auf die „leichte Schulter", denn:

2Kor 5,15   und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.

 

Leider gibt es - gemessen an Gottes Wort - gigantische Fälschungen, die sich als „Versammlung Gottes" bezeichnen, aber Gottes Wort verändern, davon- oder dazutun, was Gott bestrafen wird [25]. Auch beteiligen sich nicht wenige an der weltlichen Macht oder wollen sie beeinflussen. In Deutschland berufen sie sich meistens auf das Grundgesetz, das sagt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus..." (Art. 20, Abs. 2 und Art 28). Für Gottes Versammlung gilt aber, dass sie sich der Obrigkeit nach Gottes Wort unterordnet (Röm 13,1-2), und alle Gewalt von Seinem Sohn ausgeht (Mt 28,18) und wir IHM dienen, geleitet durch den heiligen Geist.

1Chr 29,11 Dein, JHWH, ist die Majestät und die Gewalt und die Herrlichkeit und der Glanz und der Ruhm! Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, JHWH, ist das Reich, und du bist als Haupt über alles erhaben!

 

Unser Herr sagte aber, dass wir, die wir Seinem Wort treu sind, diese Fälschungen (2Kor 11,13; 2Petr 2,1;) an ihren Früchten (Mt 7,13-23; 1Joh 4,1) erkennen werden.

 

Gott, der Allmächtige wollte schon immer ein heiliges Volk des Eigentums um sich versammeln.

Zu Pfingsten begann eine neue Zeit - Er berief sich ein Volk des Eigentums aus allen Völkern. Die Bibel beschreibt darüber hinaus, dass wir die Braut Seines verherrlichten Sohnes sein werden (Offb 21,9; 22,17). ER, der Erstling von allen, hat uns erkauft durch Sein Blut (Offb 5,9) als Seine Erstlinge (Offb 14,4b). ER hat uns gereinigt und geheiligt im Wasserbad Seines Wortes (Joh 15,3; Eph 5,26) und ohne Verdienst gerechtfertigt (Röm 3,24). ER wird uns weiße Kleider geben (Offb 6,11) und vor den Thron Gottes führen.

 

Offb 7,9      ... , und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.

Offb 3,21    Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

Falls Sie Fragen hierzu haben, schreiben Sie mir bitte unter "Kontakt".

[1] Grundlage oder der „rote Faden" dieses Studiums ist der Vortrag „Die Gründung der Versammlung",  von Karl-Heinz Weber am 04.12.09 in der Brüder-Gemeinde Köln-Mühlheim. Von dem Vortrag existiert jedoch kein Manuskript. Nach dem eigenen Überprüfen dieses Themas (Apg 17,11) wurde es erforderlich, den Aufbau und Inhalt in nicht unwesentlichen Punkten zu ergänzen bzw. zu verändern.

[2] Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

[3] Die Verstorbenen in Christus zählen dazu (1Kor 15,52; 1Thess 4,15-17)

[4] Griechisch / Deutsch Strong Lexikon erläutert  „ekklesia" auch als eine öffentlich einberufene Volksversammlung aller Bürger einer Stadt, die aus ihren Häusern zu einem öffentlichen Versammlungsort herausgerufen wurden (siehe  auch Apg 19,39)

[5] Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

[6] Das an dem 1. Tag der ungesäuerten Brote gefeiert wurde

[7] Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker und Gerhard Maier

[8] In den meisten Übersetzungen ist „HERR" geschrieben. Das ist eine Umschrift von JHWH (Jahweh). Im Hebräischen kann dem Konsonanten  „w" (waw) auch der Vokalwert „o" und „u" gegeben werden. In Anlehnung an die hebr. Schreibweise der Propheten z. B. Jesaja = hebr. Jeschajahu = (Jahu ist Hilfe) gehen wir von „u" aus. Die Aussprache könnte daher Jahu oder Jahueh sein. Jesus Christus ist die lateinische Umschriftvon griechisch Ιησούς Χριστός, Aussprache und Betonung: Iesús Christós, ɪɛˈsʊs xrɪsˈtɔs, (Jesus, der Gesalbte). Gottes Sohn war Hebräer. „Rettet" heißt auf Hebräisch „schuah". Folgerichtig müsste Sein NameJahuehschuah = „Jahueh rettet" (Mt 1,21) heißen. Lateinisch Christus = hebr. Machiach (Gesalbter); deutsch Messias = Gesalbter. Jahuehschuah ha (der)   Maschiach

[9] Ägypten ist ein Bild für die vom Gott der Bibel abgewandte sündige Welt, Hes 20,7; 3Mo 18,3; Offb 11,8; Apg 7,34 a.

[10] Das Omer (Heb. Õomer) war ein Zehntel eines epha (2. Mose 16,36), oder ein Trockenmaß von etwas mehr als zwei Quart [ungefähr zwei Liter]. Laut 2. Mose 16, Verse 16-18 entsprach das Omer einer Tagesration Getreide / (Achtemier, Paul J., Th.D., Harper's Bible Dictionary, San Francisco: Harper and Row, Publishers, Inc., 1985).

[11] Das Wort (tenupha = weben, schwingen) geht auf die Hin- und Herbewegung des Weberschiffchens zurück (www.bibelkurs.com/fileadmin/user_upload/die.../05_Erstlings-garbe.pdf)

[12] Kol 1,15.18; Röm 8,29; Offb1,5; 1Kor 15,20.23

[13] www.luziusschneider.com/Papers/JuedischeFeste.htm

[14] Gerste reift zuerst

[15] Das Leben des Menschen - was ihn in seiner Existenz als Person ausmacht (Empfinden, Fühlen, Wollen, Denken, Empfinden, ...)

[16] http://de.wikipedia.org/wiki/Hebräische_Zahl

[17] http://www.gerhard-kringe.de/Zahlens.html#Wort%20Gottes

[18] Vitamine, Mineralstoffe, geringe Mengen Fett, Protein, Ballaststoffe und Kohlenhydrate.

[19] Griechisch / Deutsch Strong Lexikon

[20] Kommentar zum Neuen Testament, W.MacDonald

[21] Nicht erst jetzt kam der Heilige Geist innewohnend in Ihn, sondern Er wurde schon vom Heiligen Geist gezeugt (Mt 1,20). In IHM als Menschen wohnte die ganze Fülle Gottes (Kol 1,15-19; 2,9)

[22] 2Mo 27,20; Psalm 89,21; Mt 25,1-13

[23] http://www.das-wort-der-wahrheit.de/ und  http://www.das-wort-der-wahrheit.de/wichtige-lehren-der-pfingstbewegung-und-charismatischen-bewegung ,von Rudolf Ebertshäuser

[24] Dies kann ein Säugling oder Kleinkind nicht

[25] Schriftstellenzusammenfassung: Offb 22,18-19; 5Mo 4,2; Spr 30,6; Mt 5,18; Joh 10,35 b; 2Petr 1,19-21; 2Petr 2,1-2; Gal 1,6-8; 2Tim 3,16; Jes 55,11; 2Jo 9; Eph 2,20.

 

 

   
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