Zwei ganz kurze Wörter. Aber das eine wie das andere kann mit außerordentlicher Kraft erfüllt sein.

Ein entschiedenes „Nein" ist eine wirksame Waffe. Man hat es mit einem Felsen im Meer verglichen, der den Wogen der Einschüchterung und der Verführung sowie allen Formen der Versuchung trotzt.

Das „Nein" des Glaubens ist unüberwindbar, wenn es im Gehorsam zu Gottes Wort gesprochen wird und vom Gebet um Kraft von oben begleitet ist. Wir müssen zu allem Bösen nein sagen können. Abraham wies die schädlichen Geschenke des Königs von Sodom zurück. Und Joseph wies die sündigen Annäherungsversuche der Frau seines Herrn entschieden ab (1.Mose 14,23; 39,7-9).

Aber es ist auch wichtig, dass wir ja sagen zum Guten, zu allem, was wahr, würdig, gerecht, rein und lieblich ist und was wohllautet (Philipper 4,8). Da der Herr uns auffordert, Ihm nachzufolgen, müssen wir ihm das „Ja" des freudigen Gehorsams sagen.

Ja - Nein. Das Leben hat immer eine negative und eine positive Seite; Widerstand und Verteidigung auf der einen, Unerschrockenheit und Fortschreiten auf der anderen. Aber die Taktik des Teufels ist immer gewesen, das Gute und das Böse zu vermischen, um uns so von Gott abzuziehen. Die Welt ist eine Welt des Ja undNein geworden, eine Welt der Lüge und des Kompromisses.

Doch auf das Wort des Christen muss man rechnen können:  „Es sei aber euer Ja ja und euer Nein nein, damit ihr nicht unter Gericht fallt"(Jakobus 5,12).

16.11.09 , Der Herr ist nahe 2009 • CSV-Verlag • D-42490 Hückeswagen

   
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