Josua und Kaleb sprachen zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sagten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es aus­zukundschaften, das Land ist sehr, sehr gut. Wenn JHWH Gefallen an uns hat, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.

Das ganze Volk Israel wurde vom Geist des Unglaubens beherrscht. Sie trauten Gott nicht zu, dass Er sie in das Land bringen werde, sondern beschuldigten Ihn, ER habe sie in die Wüste geführt, um sie hier sterben zu lassen. Und so mussten sie die Frucht ihres traurigen Unglaubens ernten.

Nur Josua und Kaleb verließen sich auf den lebendigen Gott mit einem Glauben, der das Herz mit freudigem Vertrauen und mit Mut erfüllte. Und entsprechend ihrem Glauben ernteten sie den Segen, den Gott ihnen zugedacht hatte.

Josua und Kaleb waren fähig, in der Kraft eines schlichten Glaubens dem gewaltigen Strom des Unglaubens zu widerstehen. Sie bewahrten angesichts aller Schwierigkeiten ihr Vertrauen auf Gott, und schließlich ehrte Er ihren Glauben auf die herrlichste Weise: Während die Körper ihrer Brüder im Staub der Wüste zerfielen, betraten ihre Füße die rebenbedeckten Hügel und fruchtbaren Täler des Landes Kanaan.

Jene hatten gesagt, dass Gott sie aus Ägypten geführt habe, um sie in der Wüste sterben zu lassen; diese hatten erklärt, dass Gott sie in das Land zu bringen vermöge; und beiden geschah nach ihren Worten.

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„Jesus spricht zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich dies tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr. Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben."     Matthäus 9,28.29

Aus: Der Herr Ist nahe 2009 . CSV-Verlag . D-42490 Hückeswagen
   
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